Monatliches Archiv für Februar, 2009

Prüfen des Webseitenlayouts in verschiedenen Browsern

SoftwareJeder, der schon einmal eine Webseite designed hat, kennt das:
Im Standardbrowser sieht das Design genau so aus, wie man sie sich vorgestellt hat. Bestens! Es lebe der valide CSS / (x)html-Code.

Gilt das somit auch für andere Browser? Sollte man doch meinen. Immerhin macht man sich die Mühe, validen Code zu produzieren und sich an Standards zu halten. Aber das ist natürlich weit gefehlt.
Nicht selten ist im Brwoser XY ist das Layout total zerschossen. Schön, wenn man es selber herausfindet. Blöd nur, wenn die Seite online ist und man seine Besucher mit einem häßlichen Layout begrüßt.

Viele Entwickler halten sich nicht an gegebene Standards oder erweitern ihn nach eigenem Ermessen. Zugegeben, verglichen mit vor 10 Jahren hat sich die Situation aber schon um einiges verbessert.

Ohne jetzt mal näher auf die Gründe einzugehen oder mit dem Finger auf böse Browser zeigen zu wollen, möchte ich euch einige Möglichkeiten zeigen, wie ihr das Layout eurer Seite ohne Installation auch in exotischen Browsern ansehen und testen könnt.

browsershots.org

browsershots.org

Eine sehr große Auswahl an Browser, auch installiert unter verschiedenen Betriebssystemen, findet man auf BrowserShots.

Bei Browsershots trägt man seine URL in einer Warteschlange ein und erhält nach einigen Minuten Screenshots von der eigenen Webseite.
Diese Screenshots zeigen die Seite so, wie sie in den gewählten Browsern angezeigt wird.

Je nach Auswahl kann hier einige Zeit vergehen. Nach 30 Minuten muss die Wartezeit per Mausklick verlängert werden, sonst wird man aus der Warteschlange gelöscht. Wer möchte, kann sich einen bezahlten Account anlegen, um schneller an die Bildschirmfotos zu kommen.

Grob geschätzt kann dort aus 100 verschiedenen Browsern unter Linux, Windows und MacOS ausgewählt werden.
Ebenfalls ist die Angabe der Bildschirmauflösung, Farbtiefe, Java- und Flashversion möglich.

Eine Alternative dazu ist der Einsatz von portablen Versionen von Browsern. Eigentlich für die Verwendung auf einem USB-Stick gedacht,  sind die Portables bestens geeignet, um sich ein Bild von einer Software zu machen, ohne diese installieren zu müssen.

Eine große Auswahl an portablen Browsern (und auch anderer portabler Software) findet man zum Beispiel bei Caschy.

Eine weitere Seite, auf die ich kürzlich bei heise online aufmerksam wurde, ist Xenocode. Xenocode bietet ebenfalls Browser an, die ohne Installation lauffähig sind und darüber hinaus in einer eingenen Sandbox laufen. Der Nachteil an der Sandbox-Version ist, das damit kein Anpassen der Einstellungen, persönliche Lesezeichen usw. möglich ist.
Für den Test des Layouts ist das aber auch nicht notwendig.

Opera Mini

Opera Mini

Mobiler Content wird ja auch immer wichtiger, deshalb hier auch noch ein paar Links, wo man seine Seite auf einem emulierten Handy angezeigt bekommt.
iPhone – wie der Name schon sagt, ein Emulator des iPhone-Browsers

Opera Mini – simuliert den Browser opera Mini

Wie stellt ihr die Brwoserkompatibilität eurer Webseiten sicher? Mal abgesehen von validem Code. ;)

Antivirus-Plugin für WordPress

Safety First!Sergej von playground hat gestern den ersten Virenscanner für WordPress als Plugin veröffentlicht!

Das Funktionsprinzip: Hacker versuchen in der Regel nicht, die WordPressinstallation zu zerstören. Das würde keinen Sinn machen und ist den Aufwand nicht wert. Sie versuchen eher, den Quellcode von WordPress zu modifizieren und zum Beispiel Links zu Porno- oder Glückspielseiten auf der gehackten Seite zu setzen. Dadurch sollen Leser auf die Seiten gelockt und der PageRank verbessert werden. Für diese Hacks bietet sich die Templates des Themes an.

Nun kommt das neue Plugin zum Zug. Es überprüft täglich den Quellcode des verwendeten Themes auf auffälligen Code. Bei einem Verdacht auf Schadcode sendet das Plugin eine Mail an den Administrator.
Der kann nun reagieren und nach einer eingehenden Prüfung die betroffene Templatedatei mit einer lokalen Sicherung ersetzen.

Soweit die Theorie. Praktisch sehe ich aber die Gefahr, dass Hacker natürlich ohne Probleme auch das Plugin an sich verändern oder auch deaktivieren können, wenn sie erst einmal FTP-Zugriff auf die Installation haben.

Nun will ich das Plugin aber nicht schlecht reden. Es ist auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz und ich weiß auch, dass das Plugin erst einen Tag alt ist. Es hat also noch jede Menge Verbesserungpotential.

WordPress-Tip: Navigation mit Link zum Adminbereich

ToolsHast du dich schon mal gefragt, wie man zum Beispiel in der Seitennavigation in WordPress einen Eintrag hinzufügt, den man nur als  Administrator sehen kann?

Hier eine mögliche Lösung.

Ich benutze die Abfrage “if ( current_user_can(‘manage_options’) )” um herauszufinden, ob man als Administrator angemeldet ist. Die naheliegendere Funktion “is_admin()” liefert nur ein Ergebnis, wenn gleichzeitig das Dashboard geöffnet ist. Ist also für diesen Zweck unbrauchbar.

User und Adminansicht

User und Adminansicht

Der gesamte Code lautet wie folgt:

<?php if ( current_user_can('manage_options') ) {echo 'Dein HTML-Code hier'; };?>

In der Praxis kann das beispielsweise so aussehen, wenn du einen Link zur Adminübersicht auf der Hauptseite platzieren willst:

<?php if ( current_user_can('manage_options') ) {echo '<li class="page_item"><a href="/wp-admin" title="Zur Administration">Adminbereich</a></li>'; };?>

Diesen Code fügst du in das Template deiner Wahl ein (z.B. header.php oder sidebar.php).

Es gibt bestimmt auch Plugins, die das regeln. Aber man sollte nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ein bisschen am Theme-Code schrauben tuts oft auch.

Vielleicht kann ich mit diesem Tip jemandem helfen. :)

WordPress-Plugin: Twitter it!

ToolsIch habe heute das Plugin Twitter it! von Roman hier im Blog installiert. Kein “must have” aber sicherlich ein “nice to have”. :)

Mit diesem Plugin haben Leser die Möglichkeit, anderen über Twitter mitzuteilen, was sie zur Zeit auf deinem Blog lesen.

Twitter it! Screenshot

Twitter it! Screenshot

Die Installation ist kinderleicht. Nach dem Aktivieren des Plugins müssen noch in der Übersicht unter Einstellungen → Twitter it! einige wenige Einstellungen gemacht werden.

Dann noch in einer der Templates (in der Regel index.php) einen Code an passender Stelle platzieren and we’re done.

Der Code lautet:

<?php if ( function_exists('twitter_it') ) :
twitter_it($post->ID); endif; ?>

Möchte man den Link zum Beispiel nur auf der Einzelansicht anzeigen, ergänzt man ihn ggf. um die Abfrage

and is_single()

Der ganze Code sieht dann so aus:

<?php if ( function_exists('twitter_it') and
is_single() ) : twitter_it($post->ID); endif; ?>

Danach kann das Gezwitscher losgehen. :)

Quake Live beta ist online!

GamesWie unter anderem auf heise online schon letzte Woche angekündigt, hat ID-Software vor einigen Stunden die öffentliche Betaphase des kostenlosen Online-Shooters Quake-Live gestartet.

Jeder kann sich ab sofort registrieren und das Spiel kostenlos testen.

Das Game läuft auschließlich im Browser mittels eines Plugins, dass man nach der Registrierung herunterladen muss. Zur Zeit wird der Internet Explorer 7, Internet Explorer 8 sowie Firefox 2 und 3 unter Windows XP oder Windows Vista unterstützt. MacOS und Linux werden zur Zeit noch nicht unterstützt, es wird aber wohl bereits an einem kompatibelen Plugin gearbeitet.

Quake live erinnert stark an Quake 3 Arena – sowohl grafisch als auch spielerisch. Die  aus Q3A bekannten Modi Capture the Flag (CFT) und viele Deathmatch-Variationen sind in Quake Live ebenfalls enthalten.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass 2005 der Quellcode von Quake 3 Arena unter GNU GPL veröffentlicht wurde. Daraus entwickelt wurde der kostenlose Q3A-Klon OpenArena . Diesen Klon ist für alle Interessenten einen Blick wert und kann ich nur empfehlen.

Dann mal lock and load und ganz wichtig:

Quake 3 Arena Slogan

Auch Intel will “Netbook” als Marke löschen lassen

NetbookDer Druck auf Psion wird nun noch höher. Nachdem Dell letzte Woche einen Antrag auf Löschung der Marke “Netbook” beim US-Patenamt beantragt hatte, meldete heise online gestern, dass Intel bereits vor zwei Wochen einen ähnlichen Versuch gestartet hat.
Es bleibt also spannend.

Nicht, dass ich gegen eine Löschung der Marke bin. Der Begriff hat meiner Meinung nach mittlerweile Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch gehalten und gilt als Gattungsbegriff für kleine, mobile Notebooks.

Aber ich persönlich verstehe Psion nicht, warum sie nicht versuchen, auf dem boomenden Markt der Netbooks einen Fuß in Tür zu bekommen. Vielleicht könnten sie Dell und Intel den Wind aus den Segeln nehmen, wenn sie selbst ein Netbook auf den Markt bringen würden. Allein die Bezeichnung “Netbook” für ihr Produkt verwenden zu können, bietet großes Potential. Hier würde sich sicher auch ein anderer Hardwarehersteller finden, der in  Kooperation mit Psion arbeiten könnte.