Seit Windows Vista und auch bei Windows 7 wird ReadyBoost von Microsofts Betriebssystemen unterstützt. Diese Cache-Technik soll auf leistungsschwächeren Rechnern eine höhere Systemleistung erzielen, da Flash-Speicher eine wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als Festplattenspeicher.
ReadyBoost unter Windows 7 zu aktivieren ist ganz einfach. Wenn man ein Laufwerk mit Flashspeicher (USB-Stick oder Speicherkarte) mit dem Rechner verbindet, kann man bereits beim Autostart die entsprechende Option auswählen.
Alternativ kann man auch den Weg über den Arbeitsplatz nehmen, indem man per Rechtsklick auf das Laufwerk die Eigenschaften aufruft. Unter dem Reiter “ReadyBoost” können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden.
Folgende Voraussetzungen sollte man beachten: die Größe der ReadyBoost-Datei soll von 230 MB bis zu maximal 4 GB reichen. Das Verhältnis ReadyBoost Cachegröße und Arbeitsspeicher (RAM) soll irgendwo von zwischen 1:1 bis maximal 3:1 liegen. Den größten Vorteil hat man nicht eher durch einen größeren Cache sondern durch schnelleren Flashspeicher. Eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind das A und O.
Nun habe ich mit meinem Asus eee Pc 1000H einen eher leistungsschwachen Rechner mit Windows 7 am Start. Außerdem ein integriertes Seicherkarten-Laufwerk und eine unbenutzte 4GB SD-Speicherkarte.
Ich habe ReadyBoost mal aktiviert und konnte auf den ersten Blick keine merkliche Leistungssteigerung im Betrieb feststellen. Aber ich glaube, dass das Netbook mit ReadyBoost schneller aus dem Standby wieder aktiviert wird.
Vielleicht auch nur ein Placebo-Effekt, wer weiß.
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Der Asus hat doch eine SSD, oder? Der ReadyBoost bringt doch nur bei Festplatten Sinn, da man die Latenzeziten deutlich reduziert und die Datenübertragung erhöht, oder?
Alle Vorgänger hatten SSD. Ab dem 1000H wurde eine “richtige” Festplatte verbaut. Dafür sind es dann aber auch 160 GB.
also ich denk mal start aus standby heraus verkürzen trifft nicht zu. leg deinen rechner schlafen. lasse ihn wieder erwachen und schau dir dabei die flashlight vom stick an (mit sd card gehts natürlich nich is klar). da stellt ma dann schnell fest das das flashing erst schneller wird (sprich i/o zugriffe da sind) wenn er eigentlich wieder vollständig erwacht ist.