Meine Lieblings-Software für Fotoverwaltung Picasa wurde heute endlich von Google in Version 3.6 auch in deutscher Sprache veröffentlicht!
Neu in dieser Version ist unter anderem das Geotagging und die Gesichtserkennung.
Google hat seinen Dienst Google Maps direkt in Picasa integriert. Damit lassen sich nun mit ein paar Klicks Geo-Daten nachträglich in den Bildern speichern. Viele Kameras (vor allem Handys mit GPS) können die Ortsangaben auch schon direkt bei der Aufnahme im den Exif-Daten speichern. Wenn diese Daten vorhanden sind, kann man den Ort der Aufnahme nun auf einer Karte in Picasa anzeigen lassen.
Bei der Gesichtserkennung scannt die Software automatisch alle Fotos nach Gesichtern und soll so die selbe Person auf verschiedenen Fotos erkennen und zuordnen können. Ich bin ja mal gespannt, wie hoch die Trefferquote hierbei ist. Interessanterweise werden bei der Namenseingabe die Google Kontakte vorgeschlagen, was die Arbeit natürlich sehr vereinfacht.
Dazu muss man aber beim Picasa Webalbum angemeldet sein.
Momentan läuft bei mir eine Indexierung. Laut Picasa dauert die Erkennung auf meinem Netbook noch etwa neun Stunden bei etwa 7000 Fotos. Ich werde über das Ergebnis später berichten…
UPDATE: also der Scan dauerte länger als neuen Stunden…wesentlich länger. Aber OK, ist auch nur ein Netbook. Aber über das Ergebnis bin ich wirklich überrascht. Nachdem man die ersten Gesichter mit Namen verknüpft hat, schlägt Picasa nach und nach weitere Gesichter passend zum Namen vor. Und hier lag die Trefferqute bei mir bei geschätzten 99%! Je mehr Gesichter man bestätigt, desto mehr passende Gesichter entdeckt Picasa. Der Software gewinnt quasi Sicherheit und Erfahrung bei Gesichtserkennung. Schon beeindruckend.
(via)
Grundsätzlich bin ich ein Fan von Spielen aus dem Hause id Software. Ihre Grafikengines sind immer wegweisend und Benchmark für alle anderen Spieleentwickler.
Das fing damals mit Doom 1 und Doom 2 an, die ich Anfang/Mitte der 90er auf dem 386er PC meines Bruders stundenlang gespielt habe. Und ging mit Quake 1 weiter, bei dem es erstmals eine dritte Dimension gab. Der Wahnsinn! Und dann Quake 2! Für das Spiel habe ich mir seinerzeit extra zwei 3D-Beschleunigerkarten von 3DFX mit Voodoo2 – Chip gekauft und im SLI-Modus betrieben. Für 700 Mark! Das war das Beste, was es damals auf dem Markt gab.
Und heute? Heute läuft Quake 2 und auch der Nachfolger Quake 3 auf dem Handy. Ja, auf einem Handy! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…
Ok, genug Bla Bla. Was ich sagen wollte, ist: Quake 2 und auch Quake 3 sind nach dem iPhone nun auch auf das Motorola Milestone portiert worden. Die Quelltexte wurden schon vor einigen Jahren von ID-Software frei zur Verfügung gestellt, so dass es sich hierbei um legale Portierungen handelt. Die Installationsdateien könnt ihr direkt bei den Codern downloaden (Link: Quake 2 bzw. Quake 3).
Ich habe auf meinem Milestone mal Quake 2 installiert. Die Steuerung ist schwierig (oder gewöhnungsbedürftig) aber das Spiel läuft recht flüssig.
Ich wollte eigentlich ein paar Screenshots erstellen, aber die Bewegungen sind zu schnell, so dass die Bilder nicht gut aussehen. Auf Youtube gibt es aber auch Videos von Quake 2 und 3 auf dem Motorola Milestone:
Aber am Besten, ihr installiert es euch selbst und macht euch einen eigenen Eindruck!
Über das Rechtsklick-Kontextmenü kann man in Windows auf jede Menge gängige Befehle und Aktionen zugreifen. Sollte jeder kennen, der schon mal selbstständig einen Rechtsklick durchgeführt hat.
Mit dem Tool Right Click Extender kann man das Kontextmenü von Windows 7 ganz einfach um weitere Befehle und Einträge ergänzen.
Auf Datei- und Ordnerebene stehen insgesamt bis zu elf neue Einträge zur Verfügung, darunter nützliche Funktionen wie “Copy to” oder “Move to”.
Bei einem Rechtsklick auf den Desktop kann das Kontextmenü um Einträge zum Öffnen der Systemsteuerung oder des Taskmanager erweitert werden. Auch der berühmt-berüchtigte “God-Mode” kann hier ausgewählt werden. (DEN sollte mittlerweile wirklich jeder kennen. Es gibt unbestätigte Gerüchte, selbst der Papst habe in der Weihnachtsmesse darüber gepredigt.
)
Die Software ist kostenlos und Stand-Alone, eine Installation ist also nicht nötig. Laut Webseite soll Right Click Extender auch unter Windows Vista funktionieren. Einfach mal ausprobieren.
Wer an so was Gefallen hat, sollte auch mal drüben bei Jeffrey vorbeischauen. Er hat kürzlich FileMenu Tools vorgestellt. Mit FileMenu Tools kann man ebenfalls das Kontextmenü von Windows anpassen. Schaut es euch mal an!
(RCE: via)
Die Testphase von Windows 7 läuft demnächst ab und auf meinem Netbook habe ich immer noch den RC von Windows 7 im Einsatz. Ich sollte mir nun also mal langsam Gedanken machen, wann ich Windows 7 neu installieren möchte. Eine Lizenz ist jedenfalls vorhanden, es mangelt nur an Lust
.
Genau genommen habe ich noch bis Anfang Juni 2010 Zeit für die Neuinstallation. Denn die Lizenz des Release Candidate erlischt erst nach drei Phasen:
Seit dem 15. Februar wird täglich ein Warnhinweis eingeblendet. Davon abgesehen kann man ganz normal weiterarbeiten.
Ab dem 26. Februar wird es dann schon etwas nervender, denn der Hinweis erscheint im 4 Stunden-Takt, ab dem 28. Februar sogar stündlich.
Spätestens ab dem 1. März sollte jeder, der täglich länger als zwei Stunden mit seinem Computer arbeitet, eine Neuinstallation durchführen. Denn ab diesem Datum wird der Computer alle zwei Stunden automatisch neu gestartet. Also immer schön Dokumente sichern, sonst war die Arbeit für die Katz.
Dieses Spielchen kann man noch bis zum 1. Juni durchziehen. Hartgesottene aber auch noch darüber hinaus. Denn ab dem 1. Juni bootet der Windows 7 Release Candidate nur noch mit einem schwarzen Desktop und die Hinweise werden penetranter. Aber wer sich mit einem schwarzem Desktop, zweistündlichen Neustarts und nervenden Hinweisfenstern arrangieren kann, kann grundsätzlich auch dann noch damit weiter arbeiten – allerdings ohne gültige Lizenz und somit illegal.
In verschiedenen anderen Blogs habe ich gelesen, dass der Rechner ab dem 1. Juni nicht mehr bootet. Das stimmt aber nicht.
Wie steht’s mit euch? Hat noch wer den RC am laufen? Oder welche Edition habt ihr lizensiert?
Schon mal versucht, auf einem Android Smartphone ein ZIP-Archiv downzuloaden? Eine ausführbare EXE-Datei? Ein PDF- oder Office-Dokument? Dann kennst du das Problem. Es funktioniert nicht, weil das der Content auf dem Telefon standardmäßig nicht von Android unterstützt wird.
Für Dateitypen wie ZIP oder PDF hat man vielleicht noch eine App installiert (zum Beispiel AndroZIP (kostenlos, Market-Link) oder Android PDF Viewer (kostenlos, Market-Link).
Aber wie sieht es mit ausführbaren Dateien aus, die man eigentlich gar nicht mit Android verwenden kann? Oder anderen exotischen Dateitypen?
Eine Möglichkeit, um diese Dateien ebenfalls downloaden zu können, ist die Installation des Dateimanagers ASTRO File Manager (Market-Link). Meiner Meinung nach ist ASTRO File Manager sowieso eine Must-Have-App, da es keinen besseren Dateimanager für das Android gibt. Und dazu ist die App noch kostenlos.
Also, ASTRO installieren und starten, im Menü unter “Mehr” die “Preferenzes” auswählen. Weiter unten findet ihr die Option “Enable Browser Download”, die ihr aktivieren müsst. Nehmt den Hinweis bezüglich Emailanhängen in Google-Mail zur Kenntnis. Falls in dem Zusammenhang mal was klemmen sollte, weisste Bescheid, Schätzelein!
Fertig! Ab sofort lädt der Android-Browser alle möglichen Dateitypen ohne Murren herunter.
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