Monatliches Archiv für März, 2010

Seite 3 von 4

KeePass: Passwörter aus Firefox importieren

Erst mal, was ist KeePass? KeePass ist ein OpenSource Passwort-Manager zum speichern und verwalten von Passwörtern und Login-Informationen. Alle Daten werden in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert. Tools wie  ein Passwortgenerator und viele erhältliche Plugins runden das Ganze ab.

So, jetzt habe ich KeePass installiert und sitze hier vor einer leeren Datenbank. Nun habe ich bereits jede Menge Passwörter in Firefox gespeichert und will den ganzen Kram natürlich nicht von Hand eingeben, zumal Firefox kein Copy & Paste erlaubt. Gut, dass es ein Plugin für KeePass gibt, dass mir die Arbeit abnimmt.

keepass-import-firefox-dataClockWork Firefox to KeePass Converter heißt das gute Stück. Es funktioniert sowohl mit KeePass 1.x als auch mit 2.x und der portablen Version von KeePass.

Die Sache ist auch schnell erledigt: Plugin downloaden und in den Programm-Ordner von KeePass entpacken. KeePass starten und die gewünschte Datenbank öffnen (oder eine neue Datenbank erstellen), in der die Informationen aus Firefox gespeichert werden sollen.

Dann im Menü “File”—> “Import” weiter unten den neuen Eintrag “Firefox” auswählen. Jetzt muss nur noch das Firefox-Profil ausgewählt werden (in der Regel stimmt “Default”) und mit einem Klick auf “Start” den Import beginnen.

clockwork-firefox-to-keepass-importerHinweis: wollt ihr KeePass anschließend auch mit Google Chrome verwenden, wählt an dieses Stelle die Option “Get titels from websites” aus. Mehr dazu später… ;-)

Nun sind alle Passwörter nach KeePass importiert. Wichtig: Schaut euch aber die importierten Benutzernamen und Passwörter genau an, bei mir gab es Probleme bei Umlauten. Die betroffenen Einträge muss man von Hand ändern.

Und wie kann Firefox jetzt auf KeePass zugreifen, um automatisch an die Login-Informationen zu kommen? Dazu kann man das Firefox-Plugin KeeFox verwenden, dass caschy kürzlich in seinem Blog vorgstellt hat. Oder man erledigt es mit dem Tastaturbefehl STRG+ALT+A.

Wie steht’s mit euch? Vertraut ihr auf die eingebauten Passwort-Manager oder doch lieber auf eine externe Software?

Chatroulette Map zeigt, wo die Freaks sitzen

chatroulett-maps-screenshotHA HA! kann ich da nur in bester Nelson-Manier sagen.

Chatroulette sollte jedem ein Begriff sein, der in den letzten Wochen auch nur halbwegs aufmerksam im Internet unterwegs war. Für alle die es nicht kennen: Chatroulette ist ein Videochat, bei dem man mit einem zufälligem Chatpartner irgendwo auf dieser Welt verbunden wird. Vom Prinzip klingt das alles ganz interessant und aufregend, aber in der Praxis trifft man viele Freaks und Perverse, die sich vor laufender Kamera masturbieren oder whatever.

Ihr wisst schon, Leute die der Meinung sind, das Internet sei ein anonymer Ort. ;-)

Das Mashup Chatroulette Map macht nun folgendes: es ermittelt anhand der IP-Adresse des Users den ungefähren Aufenthaltsort und zeigt einen Screenshot aus Chatroulette in Google Maps.

Also wenn ihr wissen wollt, ob und wo sich in euer Gegend gerade jemand in Chatroulette rum treibt und was er dort macht, seid ihr bei Chatroulette Map richtig. :-)

(via)

Google Chrome: Suche bereits beim Eintippen starten

chrome-logoUmsteiger von Mozilla Firefox werden diese Funktion möglicherweise bei Google Chrome vermissen: Firefox kann von Hause aus so eingestellt werden, dass die geöffnete Webseite direkt beim Eintippen eines Begriffs durchsucht wird. Ohne die Suche vorher mit F3 oder sonstwie zu aktivieren. Sehr praktische Sache wie ich finde. Ich jedenfalls vermisste diese Funktion – bis jetzt.

Denn dieses Feature gibt’s auch für Google Chrome in Form der Extension Type-ahead-find.

chrome-type-ahead-findEinfach installieren und Chrome wird um genau dieses Funktion erweitert. Praktisch ist dabei die Blacklist, mit der man zum Beispiel Seiten wie Google Reader ausschließen kann, um weiterhin ungestört per Tastatur-Shortcuts den Feedreader zu steuern.

Viel fehlt nun wirklich nicht mehr, dann ist meine Metamorphose abgeschlossen. :-)

Windows Live Writer Portable App

windows-live-writer-logo Ich hab’s eben schon mal getwittert, aber meiner Meinung nach ist das auch eine Erwähnung hier im Blog wert.

Der Windows Live Writer ist nun in einer neuen portable Version verfügbar. Installiert euch den Live Writer auf einen USB-Stick und verfasst von überall eure Blogartikel.

Absolut genial, da habe ich schon drauf gewartet. :-)

Tipp: Synchronisiert eure Vorlagen und Entwürfe via Dropbox (meldet ihr euch über diesen Link an, erhalte ich 250 MB extra, Danke! :-) ) und seid immer und überall auf dem gleichen Stand (Dropbox gibt’s natürlich auch Portable).

(Lifehacker via Online Tech Tips)

Update: OK OK, die portable App ist ein alter Hut, der Beitrag ist von 2008…war mir bisher aber unbekannt und ich finde es immer noch gut. ;-)

Google Mail: POP-Konten aktualisieren auf Knopfdruck

In den Labs von Google Mail wurde heute eine neue Funktion hinzugefügt, die für alle interessant ist, die weitere Email-Konten per POP abrufen.

google-mail-pop-aktualisierenMit der Labs-Funktion “POP-Konten aktualisieren” kann man seine POP-Konten auf Knopfdruck jederzeit abrufen und aktualisieren. Standardmäßig werden POP-Konten nur in festen Zeitintervallen abgerufen, was schon mal die Zustellung verzögern kann.

Bei der Gelegenheit rate ich aber zu einer anderen Vorgehensweise: statt die Mails aus den anderen Konten per POP abzurufen, sollte man sein Google Mail-Konto dort besser als Kopieempfänger einrichten. Dann werden die Mails in Echtzeit zugestellt.

(via)

Benutzer unter Windows 7/Vista automatisch ohne Passwort anmelden

Mal angenommen, ihr habt einen Rechner, den nur ihr alleine verwendet und bei dem ihr es verantworten könnt, das Benutzerkonto ohne Passwortabfrage zu verwenden. Dann seit ihr mit Sicherheit genervt von der Anmeldung bei Windows 7 und Windows Vista, bei der ihr immer euer Passwort eingeben müsst.

Dieses Prozedur kann auch deaktiviert werden, so dass Windows automatisch den Benutzer anmeldet, ohne nach einem Kennwort zu fragen. So funktioniert es:

  1. Öffnet das Startmenü und gebt im Suchfeld “Eingabeaufforderung” ein. Alternativ könnt ihr auch den Eintrag “Ausführen” direkt auswählen, falls dieser vorhanden ist (oder mit der Tastenkombination WINDOWS+R starten)
  2. Macht einen Rechtsklick auf “Eingabeaufforderung” und wählt “Als Administrator ausführen
  3. In der Eingabeaufforderung gebt ihr den Befehl control userpasswords2 ein
  4. Das Häkchen bei “Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben” entfernen benutzerkonten-passwort-deaktivieren
  5. Letzmalig euer Passwort zur Bestätigung eingeben
  6. Mit OK bestätigen, fertig

Beim nächsten Neustart bootet Windows bis zum Desktop ohne den Anmeldebildschirm zu zeigen. Falls ihr mehrere Benutzerkonten habt (wobei ich dann von dieser Methode abrate), wird immer der zuletzt angemeldete User automatisch ausgewählt.