Monatliches Archiv für Januar, 2011

Twittern mit Google Chrome

Letztens hab’ ich noch drüber geschrieben, wie man mit dem Adressfeld von Google Chrome einen Termin im Google Kalender erstellt. Nun scheint das Adressfeld ein Hansdampf in allen Gassen zu sein, denn mit der gleichen Logik kann man auch twittern! Schaut euch den Artikel bei I love free software an, da steht geschrieben, wie es funktioniert.

Twittern über das Adressfeld

Hätte ich auch selber drauf kommen können, den die Grundlagen dazu hatte ich auch erst kürlich im Blog. :-)

PDF-Dateien zusammenfügen, Seiten löschen oder neu anordnen

PDFJumblerTiptop: mit dem kostenlosen PDFJumbler kann man ratz fatz mehrere PDF Dokumente zu einer einzelnen Datei zusammenfügen, einzelne Seiten löschen oder deren Reihenfolge neu anordnen. Und das alles ganz einfach per Drag & Drop.

PDFJumbler läuft ohne Installation. Noch genialer aber: das Tool benötigt lediglich Java und funktioniert somit auf allen Betriebssystemen mit Java-Unterstützung.

Ganz klar eine Software der Kategorie “Kann man immer mal gebrauchen”. :-)

Da hat sich mein täglicher Blick auf efb.nu ja wieder mal geloht. Kennt ihr Alternativen? Also jetzt nicht so Monster wie Adobe Acrobat…

Crashkurs: Podcasting

Podcasting ist tot? Denkste. Vielleicht ist der Begriff “Podcast” mittlerweile ein bisschen verstaubt, aber die Verteilung von Audio und Video spielt gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch Facebook, Twitter und Co. haben Bild- und Tonkonsum und -Austausch eine neue Renaissance erlebt.

Das ist für mich Anlass genug, hier noch einmal kurz die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des Podcasting (ich bleibe einfach bei dem Begriff) aufzuzeigen. Wer nicht weiß, was Podcasting ist, schaut sich am Besten mal hier um.

Wann höre ich Podcasts?

Ich bin jeden Tag unterwegs. Auf dem Weg zur Uni oder zurück, in der Stadt, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen und Abwaschen, beim Aufräumen und Putzen, immer wieder gibt es Situationen, an denen ich nicht am Rechner sitze oder ein Buch, ein Magazin oder eine Zeitung lesen kann. Klar, ich kann Musik hören, mach ich auch. Aber manchmal fühle ich mich, als könnte ich diese “verschwendete” Zeit besser nutzen und mich weiterbilden. Dann höre ich Podcasts.

Was für Podcasts sollte ich denn hören?

Wie meistens, ist auch hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ob man Podcastings zur Unterhaltung, zur Weiterbildung, zum “Up-to-date”-Bleiben hört oder einfach nur, weil es Spaß macht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Angebot ist nahezu unerschöpflich.

Grundsätzlich lassen sich Video- und Audiopodcasts unterscheiden. Ich persönlich nutze unterwegs nur Audioangebote, denn mir immer ein Gerät vor’s Gesicht halten zu müssen, finde ich eher lästig und klappt, z.B. beim Abwaschen überhaupt nicht. Videopodcasts (ein paar Youtube-Channels) habe ich über meinen normalen RSS-Feed-Reader abonniert, um sie schauen zu können, wenn ich sowieso am Rechner sitze.

Der Hauptanbieter von Audiopodcasts sind neben Privatpersonen natürlich die Radiosender. Diese bieten, meist mehrmals täglich, vor allem Nachrichten, Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung oder ganze Sendungen aus ihrem Programm zum Download an.

Hier einige Radiosender, deren Podcasts sich (zum Teil) in meinem Podcatcher (Programm zur Verwaltung von Podcasts, dazu später mehr) befinden:

  • Alltagsdeutsch (Deutsche Welle) – Über die Verwendung von Redensarten und Sprichwörtern im Deutschen
  • Forschung Aktuell (Deutsche Welle) – Interessantes und Aktuelles aus unterschiedlichen Forschungsbereichen
  • Das Gespräch (NDR Kultur) – Interviews mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik
  • 1.000 Antworten (SWR 2) – Hörer fragen, Wissenschaftler antworten
  • Kabarett (WDR 2) – Satirisches Intermezzo verschiedener Kabarettisten
  • Unterhaltsamer und weniger “trocken” sind jedoch Podcasts von Privatpersonen oder nicht öffentlichen Anstalten. Auch hier reicht die Palette von Weiterbildungsangeboten über Neuigkeiten aus dem Netz, dem akutellen Kino-, Fernseh- und Serienprogramm, Interviews, Kritiken und Musik bis hin zu nerdigem Gelaber und Biergetrinke.

    Hervorhebenswert sind hier besonders:

  • Chaosradio Express – Ein Interview-Podcasts des CCC über Technik, Gesellschaft und Kultur
  • Der Märchenpodcast – Märchen aus aller Welt, gelesen von professionellen Erzählern
  • Hoaxilla – Ein skeptischer Podcast über Phänomene, moderne Legenden und Verschwörungstheorien
  • Horst Evers – Komödiantisches Survival für den Alltag
  • Märchenstunde – Unterhaltsame Analyse von Grimms Märchen, gespickt mit aktuellen Bezügen
  • Not Safe For Work – Der Name sagt alles. Internationale Unterhaltungsgala von zwei sehr sympathischen Chaoten
  • Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Podcasts, die ich abonniert habe, aber mehr liste ich hier nicht auf. Nicht, dass ihr denkt, ich wäre ein Freak. Außerdem macht das Entdecken neuer Podcasts und das Stöbern nach Interessantem sowieso viel mehr Spaß.

    Wie kann ich Podcasts empfangen und verwalten?

    Generell ist jeder MP3-Player und jedes Handy mit Anschlussmöglichkeit an einen Computer zum Empfang von Podcasts geeignet. Mit Datentarif oder über WLAN können einige Smartphones und Apple-Produkte die Podcasts auch direkt auf das Gerät laden.

    Ich jedoch verwalte meine Podcasts über einen sog. Podcatcher, also ein Programm, das automatisch nach neuen Folgen sucht und diese dann mit meinem Handy (über USB) synchronisiert. Sobald eine Folge auf das Handy übertragen wurde, wird es im Podcatcher ausgeblendet. Gehörte Folgen lösche ich immer unmittelbar nach dem Hören direkt vom Handy, das hält Ordnung und schont den Speicher.

    Bekannte Podcatcher

    Das wohl bekannteste Programm zur Synchronisation von Podcasts ist iTunes. Aber da ich kein Apple-Produkt besitze und man über iTunes schon genug im Internet findet, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.

    Ebenso wird Winamp immer gern in einem Atemzug mit Podcasts genannt. Ich hab’s ausprobiert. Es ist schlecht. Nachdem mir Winamp zwei Mal ohne Grund alle Abonnements gelöscht hat, hatte ich die Schnautze voll und ich habe mich nach einem anderen Podcatcher umgeschaut.

    Dann habe ich gPodder entdeckt. Da dieses Freeware-Tool ausschließlich für den Empfang und die Verwaltung von Podcasts entwickelt wurde, ist es sehr leicht zu bedienen und bietet alle Funktionalitäten, die man braucht.

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Programm geben. Am Besten ihr fangt damit an, erst einmal ein paar Podcasts zu abonnieren. Dazu klickt ihr unter “Abonnements” auf “Podcast per URL hinzufügen” und kopiert eine gültige Podcast-URL in die Zeile. Bei den oberen Beispielen müsst ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und “Adresse des Links kopieren” wählen. Diesen Link braucht ihr dann nur noch in gPodder einzufügen.

    Nachdem ihr das getan habt, erscheint ein Fenster, in dem ihr auswählen könnt, welche Folgen direkt auf euren Computer geladen werden sollen. Anschließend werden die gewählten Podcasts sofort heruntergeladen.

    Zur besseren Orientierung hier mal ein Screenshot der Programmoberfläche. Wie ihr seht, ist sie sehr übersichtlich und aufgeräumt:

    Als Nächstes könnt ihr die Podcasts dann mit eurem Standardplayer hören oder auf ein Gerät eurer Wahl übertragen. Dazu schließt ihr das Gerät an den Rechner an und klickt auf “Einstellungen”. Im Tab “Geräte” könnt ihr nun nach eurem Player suchen und einen Pfad definieren, wohin die Podcasts kopiert werden sollen.

    Durch die Einstellung “Mark it as played” werden alle übertragenen Folgen (je nach Einstellung) sofort aus gPodder ausgeblendet. Alle weiteren Anzeigeeinstellungen und Übertragungsspielereien könnt ihr euch ja selbst ausprobieren.

    Wo kann ich denn neue Podcasts entdecken?

    Die erste Anlaufstelle für mich, um neue und interessante Podcasts zu entdecken, ist die Community Podcast.de (wie naheliegend). Hier findet man viel Nützliches zu weiteren Programmen, Tipps zur Erstellung eigener Podcasts und natürlich unendlich viele Podcast-Angebote. Sollten euch diese nicht reichen, könnt ihr auch mal auf Podster.de oder bald auch auf Podcaster.de umschauen.

    Sollte ich sonst noch was wissen?

    Na klar. Nachdem ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigt habe, ist natürlich auch der Wunsch in mir entstanden, selbst einen Podcast zu produzieren.
    Mit der Idee, die Songtexte der auf Platz 1 befindlichen Songs in den Charts jede Woche näher zu analysieren, ist dann mein Podcast Hitmist Germany entstanden. Hört einfach mal rein und lasst einen Kommentar da.

    Fallen euch sonst noch Themen ein, über die es bisher zu wenige oder gar keine Podcasts gibt? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder nutzt ihr bessere Programme? Gibt es tolle Podcasts, die ich übersehen habe? Oder habt ihr euch bisher einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


    Dieser Gastbeitrag wurde von Benny geschrieben. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) an der Uni Duisburg-Essen.

    BKK Mobil Oil: Geld zurück mit Bonusprogramm

    BKK Mobil OilMal gaaaaaanz ganz ganz weit Offtopic. :-) Nein, das ist keine Werbung. Bei der BKK Mobil Oil ist vielleicht auch der ein oder andere von euch versichert. Schon gewusst, dass es dort ein Bonusprogramm Namens fitforcash gibt, mit dem ihr einiges an Geld von der Krankenkasse zurück bekommen könnt?

    • Nichtraucher? 20€!
    • Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt? 10€!
    • Du treibst regelmässig Sport? 20€!
    • Dein BMI ist ok? 20€!

    Hat mir mal locker 70 € Bonus gebracht. Insgesamt kann man bis zu acht Kriterien erfüllen und so bis zu 120 € Bonus erhalten – pro versicherter Person. Also auch beim mitversicherten Ehegatten oder Kindern.

    Ich will jetzt nicht zu tief ins Detail gehen, schaut’s euch einfach mal an, wenn ihr bei der Mobil Oil versichert seid. Ich könnte ja wetten, viele Versicherte kennen dieses Bonusprogramm nicht. Zumindest in meinem Bekanntenkreis waren einige dabei. :)

    Retrolook für Windows 7

    Mein etwas älterer Artikel zur klassische Taskleiste und Startmenü in Windows 7 ist noch immer ganz gut besucht, von daher wird’s mal Zeit für ein kleines Update zu diesem Thema. Einige scheinen sich ja so gar nicht mit der Optik von Windows 7 abfinden zu können.

    Freunden des Retrolook sei das kostenlose Tool Classic Shell ans Herz gelegt. Mit dieser Software könnt ihr neben dem klassischen Startmenü auch den Windows Explorer um einige klassische Elemente erweitern. Wer die Werkzeugleiste oder den “Ordnerebene hoch”  aus Windows XP vermisst, wird schnell Gefallen an Classic Shell finden.

    Classic Shell ist in zwei Programme aufgeteilt, Classic Explorer und Classic Start Menu.

    Classic Explorer bietet dabei den optischen Feinschliff für den Windows Explorer, nebst Werkzeugleiste oder klassischem Kopieren-Dialog. Und noch einiges mehr. Für das Startmenü ist Classic Start Menu zuständig. Startmenü-Optik von Windows Vista oder Windows XP oder ein eigener Skin – ist alles machbar.

    Diese Module können beim Setup auch nur einzeln installiert werden.

    Also für mich ist das ja alles nix, mir gefällt der Look von Windows 7 sehr gut. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. :-) Und wie sieht’s bei euch auf dem Desktop aus? Eher retro oder modern?

    Google Mail individuell anpassen mit Minimalist Gmail

    Minimalist GmailHeißer Tipp für alle Google Mail-User: Mit Minimalist Gmail für Google Chrome könnt ihr die Webseite von Google Mail individuell anpassen. Auch wenn der Name vielleicht etwas anderes vermuten lässt, mit Minimalist Gmail kann dabei so ziemlich jeder Bereich ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden. Das fängt an bei den Links im Kopfbereich, über das Menü und Posteingang bis hin zu den Hinweisen im Footer.

    Bisher kam ich mit Better Gmail ganz gut klar, aber Minimalist Gmail spielt da schon in einer anderen Liga. Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren! Bye Bye, Better Gmail! :-)

    (via lh)