Monatliches Archiv für Februar, 2011

Ordner und Programme zum Windows Arbeitsplatz hinzufügen

Der Windows Explorer zeigt in der Ansicht “Computer” oder “Arbeitsplatz” grundsätzlich nur angeschlossenen Laufwerke an. Also lokale Festplatten, Netzwerklaufwerke oder Wechseldatenträger.

Mit der Freeware Folder2MyPC kann man diese Ansicht erweitern und Verknüpfungen zu Ordnern oder auch Programmen hinzufügen. Diese werden dann im Windows Explorer unter einer neuen Rubrik “Weitere” angezeigt. Die Systemsteuerung kann man damit übrigens auch um Ordner und Verknüpfungen erweitern.

Die Anwendung ist simpel aufgebaut. Es gibt jeweils separate Tabs, um entweder Ordner oder Programmverknüpfungen zu erstellen und um die Verknüpfungen nachträglich zu bearbeiten und zu löschen.

Lasst euch nicht vom fehlenden Hinweis zu Windows 7 beim Download beirren, das Programm lief bei mir problemlos auch unter Windows 7.

Einstellungen vom WLan-Netzwerk sichern

Die Einstellungen einer WLan-Verbindung kann man bei Windows 7 ganz einfach auf einen USB-Stick kopieren. Klickt dazu in der Taskleiste auf das Netzwerksymbol, wählt die Netzwerkverbindung mit einem Rechtsklick aus und dann auf “Eigenschaften”. Unter “Verbindung” findet ihr die Option “Dieses Netzwerkprofil auf ein USB-Flashlaufwerk sichern”. Alternativ kommt ihr auch über die “Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet -> Drahtlosnetzwerke verwalten” an die entsprechende Option.

Hat man das Windows – Betriebssystem wieder mal neu installiert, kann man mit diesen Daten dann Ratzfatz das WLan-Netzwerk einrichten. Ohne lästiges Rumgefrikel mit irgendwelchen Einstellungen.

Das Netzwerkprofil kann aber so auch auf einen anderen Rechner übertragen werden. Denkt aber dran: wenn ihr so zum Beispiel eurem Freund mal schnell bei euch zu Hause Zugriff ins Internet geben wollt, kann er später problemlos das Kennwort auslesen.

Social Media Widget für WordPress

Ich habe schon ewig nix mehr zum Thema WordPress gepostet, wird mal wieder Zeit. Da bietet es sich doch an, über ein Plugin zu schreiben, dass ich vor einigen Tagen installiert habe.

Social Media WidgetViele Blogger sind auch ganz gut vernetzt über Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing, twittern was das Zeug hält, stellen Fotos bei Flickr ein, teilen Links bei delicio.us und und und. Das volle Programm eben. :-)

Das Plugin Social Media Widget für WordPress ist eine optisch sehr schlichte aber ansprechende Lösung, um seinen Besuchern eine Übersicht über alle Netzwerke zu geben, in denen man selbst auch zu finden und aktiv ist. Ich habe es seit einigen Tagen auch in meiner Sidebar und einige Profile verlinkt.

Das Widget kommt bereits von Hause aus mit einer Vielzahl an Sozialen Netzwerken daher, so dass man lediglich noch die Links zum jeweiligen Profil angeben muss. Wenn das gewünschte Netzwerk nicht dabei ist: auch kein Problem, man kann bis zu sechs eigene Webseiten samt Icon definieren. Stichwort Icon, wenn die Standard-Icons zu langweilig sind, kann auch ein eigenes Iconset verwendet werden.

Um Social Media Widget zu verwenden, muss euer WordPress-Theme kompatibel zu Widgets sein.

GumNotes: zwei Lizenzen zur Verlosung

Vor einigen Tagen habe ich hier im Blog GumNotes vorgestellt. Noch mal kurz worum es geht: mit GumNotes könnt ihr auf eurem Rechner zu allen euren Dateien, Emails, Webseiten usw. Notizen hinzufügen. Stellt euch das Prinzip am besten so vor, wie man Haftnotizen im Büro verwendet. Ziemlich clever gelöst, wie ich finde.

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GumNotes ist zwar grundsätzlich kostenlos erhältlich, aber es gibt auch eine kostenpflichtige Professional Version zum Beispiel für gewerbliche Nutzung und ohne Werbung oder Nagscreen. So eine Lizenz kostet 29,80€. Freundlicherweise wurden mir für eine Verlosung unter euch zwei Lizenzen für GumNotes Professional zur Verfügung gestellt.

Interesse? Dann sind hier die Regeln:

Jeder kann also mit bis zu drei Losen an der Verlosung teilnehmen. Teilnahmeschluss ist am Sonntag, den 27.02.2011 um 20:00 Uhr. Anschließend werde ich über Random.org die beiden Gewinner ziehen und hier bekannt geben.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche viel Erfolg! :-)

Synergy – Input-Sharing auf verschiedenen Computersystemen

Einleitung

Heutiges Thema: das Nutzen von 1 Tastatur und Maus an mehreren Computersystemen gleichzeitig! Das freie Programm Synergy ermöglicht das. Ich habe es “Input Sharing” genannt und werde das jetzt mal näher erläutern.

Synergy (Link) dient als Vermittler-Software zwischen allen Systemen, die wir mit einem Set Input-Hardware steuern wollen. Dazu sollte Synergy also auf all diesen Systemen laufen. Auf der Downloadseite gibts das Programm immerhin für die größten Betriebssysteme. Ich habe momentan nur Windows 7, Windows XP und Mac zur Hand, das soll aber für einen Test reichen.

Der Test

Wir testen das System mit 4 Computern:
Windows 7 Workstation – Server
Windows XP Workstation – Client
Windows 7 Notebook – Client
Mac OS X MacBook – Client
Pfeil = einseitige Verbindung
Normaler Strich = zweiseitige Verbindung

Jedes System wird also miteinander verbunden (WLAN) und dank Synergy kann ich dann alle 4 Systeme mit einer Maus und Tastatur steuern.

Server-Konfiguration

Kommen wir zum einzigen Kraftakt des Projekts: die Konfiguration des Synergy Servers mit dieser unbeschreiblich unterentwickelten Bedienoberfläche. Der Server läuft bei mir auf Windows 7, unter Windows XP ist die Einrichtung gleich. Server auf dem Mac kann ich euch erst recht nicht empfehlen, da alles kommandozeilenbasiert und mit ungemütlichen Textdateien realisiert ist.
Damit es euch nicht ganz so lange beschäftigt wie mich am Anfang; gut aufpassen:

Schritt 1: Synergy starten
Startet Synergy, wählt “Share this computer’s keyboard and mouse (server)” und klickt auf “Configure”.

Schritt 2: Clients hinzufügen
Überlegt euch, welche Systeme ihr verknüpfen wollt. Für jedes System muss 1 “Profil” erstellt werden. Dazu gehört jeweils ein Name und ein Alias. Der Name sollte beschreibend sein “Server-Home”, “Client-Arbeit” oder so. Der Alias ist ziemlich egal, ich habe einfach eine fortlaufende Nummer gewählt. Server und 3 Clients, 4 Profile, schnell erledigt.

Schritt 3: Verbindungen (Links) hinzufügen
Hier wirds spannender. Überlegt euch, wie ihr die Systeme miteinander verbinden wollt. Prinzip ist klar: wie beim erweiterten Bildschirm springt die Maus, wenn sie einen Bildschirmrand berührt, in den Desktop des dort verknüpften Systems. Die Links geben an, auf welcher Seite welches Systems welches System verbunden ist… :D
Zusammen mit der Skizze oben und dann dem Video unten sollte das klar sein.

Speziell wird es hier eigenlich erst, wenn man nicht 0-100% eines Bildschirmrandes mit einem System verknüpft sondern z.B. 0-30% und 30-100%. Gerechnet wird hier von oben nach unten von 0 bis 100%. 0-30% wären also das obere Drittel (Mathematiker hier, bitte nicht hauen).
Ebenfalls wichtig zu erwähnen ist, dass “main is right of mac” nicht gleichzeitig “mac is left of main” mit einschließt. Wirklich jeder Link muss definiert sein, sonst seid ihr im dümmsten Fall in einem Bildschirm eingeschlossen und müsste Synergy beenden.

Schritt 4: Namen setzen und weitere Einstellungen
Schließt das Fenster “Screen & Links” und klickt bei “Options” auf “Advanced”. Gebt hier in das erste Eingabefeld den “Display Name” (Profilnamen dieses PCs, den ihr in den Servereinstellungen vergeben habt) ein. In meinem Testbeispiel wäre das “main”.
Schließt das Fenster und schaut euch nochmal in den “Options” -> “Options” um.
Hier könnt ihr z.B. einstellen, dass der Bildschirmwechsel nicht sofort, sondern erst nach X Millisekunden geschehen soll. Das ist praktisch wenn ihr aufgrund von Links immer an der Startleiste oder anderen Randelementen vorbeischießt.

Schritt 5: Starten
All done? Dann zuerst per Klick auf “Test” überprüfen, ob alles stimmt. Sollte ein Fehler erscheinen gibt es nicht soo viel zu prüfen. Stimmt der “Display Name” unter “Options” -> “Advanced” mit einem der vergebenen Profilnamen in den Servereinstellungen überein, sind alle Profile und Links korrekt, irgendwelche fehlerhaften Werte bei den anderen Einstellungen? Eigentlich sollte alles funktionieren.
Dann könnt ihr mit “Start” den Server aufhorchen lassen. Das Fenster schließt sich, ein Icon im Systray bleibt und zeigt alle verbundenen Systeme an (anfangs nur der Server).

Client-Konfiguration

Hier gibt es nicht viel zu tun. Aber es gibt Unterschiede zwischen Windows und Mac, daher jetzt 2 Parts:

Windows

Namen setzen
Gebt bei “Options” -> “Advanced” in das erste Eingabefeld den Profilnamen ein, der beim Server vergeben wurde und für dieses System geplant war.

Verbindung prüfen und Verbinden
Prüft zuerst die Netzwerkverbindung zum Server (z.B. mit cmd -> ping) und bringt dessen Netzwerknamen in Erfahrung.
Wählt “Use another computer’s shared keyboard and mouse” aus und gebt den Namen des Servers dann ohne Doppelbackslash ein.
Mit “Start” verbindet ihr euch zum Server.

Mac

Zieht euch das Paket für den Mac, das enthält eine Dokumentation und 2 Kommadozeilenprogramme. synergys für den Server und synergyc für den Client.
Um euch mit einem Server zu verbinden reicht 1 Befehl, ohne weitere Voreinstellungen:
pfad/zu/synergyc -n profilname -f servername
Wie bei allen Client muss der Profilname vorher beim Server erstellt worden sein.

Done!

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Alle Systeme verbunden, an die Arbeit.
Ist alles konfiguriert dauert es nur wenige Sekunden um alle Systeme wieder zu verbinden.
Wer mehrere Systeme als Alternative zu einem erweiterten Desktop laufen lassen möchte, hat mit Synergy eine Freeware, die alle Grundlagen bietet.

Vorteile
Die Vorteile liegen auf der Hand, mehr Rechenpower, praktisch manuelles Load Balancing, Vorzüge von Windows/Mac/Linux clever nutzen, 4 Systeme möglich ohne spezielle Grafikkarte usw.

So far, Fragen, Kritik, Anregungen hier in die Kommentare oder in meinem Blog per Kontaktformular (siehe unten).

Dieser Artikel wurde von Hannes Schurig geschrieben. Er arbeitet als IT-Administrator und bloggt auf www.hannes-schurig.de über Themen aus IT, Web, Software, Tutorials und mehr.
Er freut sich über jeden Besucher und aktiven Leser ;)

Androidify: Android-Avatare erstellen

Ein Avatar im Android-Style! Yeah, you made my day. :-)

Mit der neuen Android-App Androidify von Google kann man sich jetzt seinen eigenen Andoid-Avatar designen. Die App macht echt Spaß und man bekommt sehr schnell ganz brauchbare Ergebnisse. Die Avatare lassen sich direkt aus Androidify heraus mit Freunden teilen oder als Kontaktfoto festlegen.

Hier mal ein paar Screenshots von meinen ersten Versuchen:

Bevor Fragen kommen: Nein, ich stehe nicht auf Stöckelschuhe. ;-)

Kleines Video gefällig? Dann mal los:

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Installieren und Spaß haben! :-)