Monatliches Archiv für Mai, 2011

Google Music: Einladung in Deutschland anfordern

Music Beta von Google wurde heute auf der Google I/O vorgestellt. Um sich für den Dienst anzumelden, muss man eine Einladung beantragen. Ähnlich wie seinerzeit bei Google Mail, Google  Wave oder Google Voice. Scheint sich bewährt zu haben…

Der Haken an der Sache: Google Music ist erst mal nur in den USA verfügbar, dem entsprechend kann man eine Einladung auch nur innerhalb der USA beantragen. Aber so ein Proxy-Dingens ist ja keine Hexerei. Mit dem Tool Free Hide IP ist es mir jedenfalls gelungen, eine Einladung zu beantragen. Ob sie mir dann letztendlich auch zugeteilt wird, bleibt erst mal abzuwarten. Aber immerhin hat es damals auch bei Google Voice geklappt.

Google Music Invite

Wer sein Glück versuchen will, kann’s ja mal mit Free Hide IP oder sonst einem anonymen US-Proxyserver versuchen.

Bei der Gelegenheit, die passende Music Android-App lässt sich später mit dem dem Market Enabler installieren.

 

KeePass: Daten aus LastPass importieren

1. Teil der Beitragsreihe zu KeePass:

KeePass: Passwörter und Benutzernamen aus LastPass importieren

Jau, ihr habt tatsächlich den Entschluss gefasst, LastPass den Rücken zuzukehren, und zu KeePass zu wechseln? OK, here we go!

Nach der Installation von KeePass ist die erste Aktion das Anlegen einer neuen Datenbank. Das funktioniert über das Menü “Datei” “Neu”. Wählt einen geeigneten Speicherplatz für die Datenbank aus und legt ein Master-Passwort fest. Und Bitte: denkt euch ein sicheres Passwort aus, sonst ist die ganze Übung hier für die Katz. Mein Tipp: ein Satz mit drei, vier Wörtern und Leerzeichen ist sicherer als so manches Passwort mit tollen Sonderzeichen, die sich keine Sau merken kann.

Lasst die Option “Schlüsseldatei” und “Windows-Benutzeraccount” erst mal außen vor. Grundsätzlich lässt sich damit die Sicherheit der Datenbank noch erhöhen, aber dazu möchte ich in einem späteren Artikel noch was schreiben. Diese beiden Optionen können nachträglich auch noch aktiviert werden. Im zweiten Schritt könnt ihr der Datenbank noch einen Namen geben, ansonsten sind die Standardeinstellungen in Ordnung. Glaubt mir :-) .

OK, nun haben wir eine neue, leere Datenbank und wollen das Ding mit Daten füttern. Also den Krempel aus LastPass exportieren und in KeePass importieren.

So geht’s: im Browser auf das LastPass Icon klicken, dann unter “Werkzeuge” auf “Exportieren nach” die “LastPass CSV-Datei” auswählen. Damit nicht jeder Hinz und Kunz eurer Daten exportieren kann, müsst ihr den Vorgang mit eurem Master-Passwort bestätigen. Gut so!

Firefox bietet die Datei direkt als Download an, Chrome spuckt alles im Klartext in einem neuen Tab aus. Chrome-Benutzer müssen daher erst mal den Inhalt der Seite manuell abspeichern. Alles auswählen mit STRG+A, kopieren mit STRG+C und dann den Inhalt in Notepad einfügen STRG+V. Anschließend die Datei irgendwo abspeichern mit der Endung *.csv. Und nein, die Seite mit “Seite speichern unter…” auf dem Rechner zu speichern funktioniert in diesem Fall nicht.

Dann wieder zu KeePass wechseln (Merke: am schnellsten mit STRG+ALT+K), im Menü “Datei” “importieren” den Eintrag “Generischer CSV-Importer” wählen und die entsprechende CSV-Datei auswählen.

Jetzt müsst ihr aufpassen, an dieser Stelle kann eigentlich am meisten schief gehen. Und zwar müsst ihr bei “Feld-Ordnung” die Reihenfolge der Felder so anordnen: URL – Benutzername – Passwort – Kommentar – Titel – Benutzerdefiniert… Ansonsten werden die Einträge falsch zugeordnet. Die Reihenfolge kann per Drag & Drop verändert werden.

Wenn ihr jetzt auf Importieren klickt, sollten eurer Daten reibungslos übernommen werden. Abschließend das Speichern eurer Datenbank nicht vergessen.

So, eure Benutzernamen und Passwörter sind jetzt in KeePass gespeichert und gesichert. Im Prinzip könnt ihr jetzt schon damit arbeiten. Um die Arbeit zu erleichtern, gibt’s noch einige Tricks und Kniffe, mehr dazu schreibe ich in den nächsten Beiträgen. Bis dahin! :-)

KeePass: Offline-Alternative zu LastPass

KeePassEin Blogbeitrag von LastPass sorgt für Unruhe und Unsicherheit bei allen Usern von LastPass. Irgendwas ist vorgefallen, nichts genaues weiß man nicht, Untersuchungen laufen. LastPass rät aber allen Usern, vorsichtshalber das Master-Passwort zu ändern.

Egal, was auch am Ende dabei rauskommt, das Vertrauen in LastPass wird darunter leiden und viele User werden sich nach Alternativen umschauen. Raus mit den sensiblen Daten aus der Cloud und ab damit auf die lokale Festplatte, wo die Gefahr eines unerlaubten Zugriffs durch Dritte wesentlich überschaubarer ist. Denn eins ist sicher: LastPass wird auch weiterhin ein sehr lukratives Ziel für Hacker bleiben.

Die meiner Meinung nach beste Alternative zu LastPass ist dabei KeePass. Zufälligerweise bin ich seit einigen Wochen auch dabei, wieder mit KeePass zu arbeiten. Zuletzt habe ich noch über die Linux-Version berichtet. Ich möchte euch an dieser Stelle noch weitere Tipps zu KeePass geben, zum Beispiel, wie ihr eurer Zugangsdaten von LastPass nach KeePass bekommt und KeePass relativ bequem mit euren Browsern oder generell verwenden könnt. (“Relativ” deshalb, weil KeePass zugegeben nicht ganz so bequem wie LastPass funktioniert. Aber dank Browsererweiterungen hat sich da schon einiges verbessert). Zum Schluss werden auch noch ein paar allgemeine Tipps zu KeePass folgen.

Dazu werde ich in den nächsten Tagen eine Reihe von Beiträgen hier im Blog veröffentlichen. Diese Themenreihe zu KeePass hatte ich eh geplant, nun habe ich wegen der LastPass-Story auch noch einen passenden Aufhänger. :-)

Die Artikel werde ich dann nach Veröffentlichung auch jeweils in diesem Beitrag verlinken. Stay tuned! :-)

  1. KeePass: Passwörter und Benutzernamen aus LastPass importieren
(Foto: rpongsaj)

Google Kontakte in das FRITZ!Box Telefonbuch importieren

Jo, die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wenn ihr das interne Telefonbuch der Fritz!Box verwenden wollt, aber keinen Bock auf stundenlanges rumgetippse habt, könnt ihr auch ein bestehendes Adressbuch importieren.

Contact Conversion WizardIch habe es mal mit meinen Google Kontakten erfolgreich getestet, mit Kontakten aus Outlook oder einer CSV-Datei funktioniert es aber auch. Und zwar habe ich dazu das Tool Contact Conversion Wizard verwendet.

Einfach das Adressbuch in den Contact Conversion Wizard laden und im Fritz!Box XML-Format exportieren. Über das Menü eurer Fritz!Box könnt ihr diese Datei anschließend in ein neues Telefonbuch importieren. Ruck-Zuck habt ihr so eure Kontakte auch auf dem Festnetztelefon verfügbar. Wer Bedenken hat, seine Google Zugangsdaten in dem Tool anzugeben, der kann auch erst aus den Google Kontakten alle Daten in eine CSV-Datei exportieren und diese Datei dann im CCW öffnen.

Contact Conversion Wizard kann aber auch noch einiges mehr Kreuz- und Quer importieren und exportieren. Schaut euch einfach mal den Screenshot an, da habt ihr alles auf einen Blick.

KeePass 2 für Linux Ubuntu erhältlich

KeePassDen Passwortmanager KeePass 2 gibt’s  jetzt auch für Linux! Also das original KeePass, kein KeePassX oder so. Erst mal nur als Testversion, aber die Installation unter Ubuntu funktionierte bei mir reibungslos über das Terminal. Die nötigen Befehle dazu findet ihr in dem Forumsbeitrag.

KeePass 2 für Linux unterstützt auch das neuere KDBX-Datenbankformat. Sprich, wer bereits unter Windows KeePass 2 und eine KDBX-Datei verwendet, kann jetzt auch unter Linux darauf zugreifen – Synchronisierung der Datenbank vorausgesetzt (Dropbox bietet sich hier an).