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Cloud-Dienste: meine Favoriten

Das Schlagwort “Cloud” hört man immer häufiger. In nicht allzu ferner Zukunft wird “die Cloud” auch im Privatbereich eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit einer ständig größer werdenden Vernetzung (mobiles Internet, Internet-TV usw) müssen viele Daten einfach überall zugänglich und synchron sein. Mit dieser steigenden Nachfrage wird auch das Angebot an Cloud-Diensten steigen.

Jeffery hat in seinem Blog einige Cloud-Dienste aufgelistet, die er selbst verwendet. Gleichzeitig hat er andere Blogger dazu aufgerufen, einen Artikel über alle Cloud-Dienste zu schreiben, die man alltäglich nutzt. Diesem Aufruf möchte ich gerne nachkommen und hier mal die Cloud-Dienste kurz vorstellen, die ich verwende.

Cloud

Foto: Niek Sprakel

An erster Stelle ist ganz klar Dropbox zu nennen. Kostenlos 2 GB Speicherplatz, die man mit einer kleinen Software auf all seinen Rechnern und Smartphones synchronisieren kann.  Durch Empfehlungen erweiterbar auf bis zu 18,25 GB. Für alle mit mehr als einen Rechner ist Dropbox ein absolutes must-have. Zu Dropbox habe ich auch schon einiges geschrieben.

Dann wird’s ziemlich Google-lastig. Aber es sollte dem aufmerksamen Leser ja nicht entgangen sein, dass ich ein Google-Fanboy bin und auch dazu stehe. :-) Das Preis-Leistungsverhältnis bei Google ist einfach unschlagbar.

Schon seit einigen Jahren verwende ich für Email ausschließlich die Webseite von Google Mail und verzichte bewusst auf einen Email-Client. Google Mail wird ständig verbessert, es gibt viele Browser-Add-Ons und Gadgets und es kann auch als Standard in Windows integriert werden. Alle meine Zweit- und Dritt-Emailadressen haben eine Weiterleitung zu meinem Google-Konto. Umgekehrt kann ich aus Google Mail auch über alle anderen Konten Emails versenden. Der Speicherplatz für Emails ist mit 7 GB für Otto-Normaluser nahezu unerschöpflich.

Meine Kontakte sind Dank Google Kontakte immer synchron zwischen Google Mail und meinem Android-Handy. Musste man früher noch bei einem neuen Handy die Kontakte umständlich importieren oder gar neu eintippen, reicht zum Beispiel bei Android die Anmeldung im Google Konto. Google Kontakte ist Bestandteil von Google Mail, aber auch separat nutzbar.

Ich bin so ziemlich vergesslich, zumindest wenn es um Dinge geht, die ich erledigen muss. Fragt meine Freundin. ;-) . Zum Glück gibt’s den Google Aufgabenplaner. Zugegeben, der Google Aufgabenplaner ist sehr spartanisch, soll aber in Kürze deutlich verbessert werden. Wie auch immer, für meine Zwecke reicht er aus. :-) Der Google Aufgabenplaner ist ebenfalls Bestandteil von Google Mail.

Alle meine Termine und Erinnerungen werden ordentlich in meinen Google Kalender gepflegt. Damit habe ich von überall Zugriff auf meinen persönlichen Kalender – Dank Android auch mobil.

Auch für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist längst nicht in jedem Fall eine Software nötig. Google Text und Tabellen reicht mir in vielen Fällen vollkommen aus.

Für schlappe 5$ (umgerechnet rund 3,80€) pro Jahr :!: gönne ich mir 20 GB zusätzlichen Speicher bei Google. Das ist quasi geschenkt. Im Ernst, denkt mal darüber nach. Vor einigen Wochen habe ich meine komplette Fotosammlung bei Picasa Webalben hochgeladen und kann nun von überall darauf zugreifen und auch für Freunde freigeben. Prima Nebeneffekt: ich habe auch gleich ein Backup meiner Bilder.

Um Notizen, Memos oder Fotos abzulegen, verwende ich Evernote. Aber auch hier verzichte ich auf eine Software, ich greife ausschließlich via Browser und Android-App auf Evernote zu.

Egal ob ICQ, Facebook, MSN, AIM, was-weiss-ich-was: diese Dienste werden per Transport zu Google Talk umgeleitet und so habe ich alle meine Buddies im Chat von Google Mail. Zum puren Chatten ist keine Software notwendig.

Mein Browser Google Chrome ist mehr oder weniger auch “Cloud”. Egal ob Lesezeichen, Einstellungen, Erweiterungen oder demnächst auch Passwörter, Google Chrome synchronisiert das alles über die Cloud. Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS ist ja im Prinzip nix anderes als Google Chrome mit Web-Apps.

Last but not least: LastPass. Mit LastPass synchronisiere und verwalte ich meine Passwörter. Erhältlich für so ziemlich alle gängigen Betriebssysteme und Browser.

Und ihr so? Welche Cloud-Dienste nutzt ihr? Habt ihr Vorschläge für mich, welche Dienste ich noch nutzen könnte oder mal alternativ versuchen sollte?

Full Feeds mit Super Google Reader

Super Google ReaderSuper Google Reader hat geschafft, was WizardRSS nicht schaffte: es hat Read More! den Rang abgelaufen.

Es geht also um gekürzte Feeds, eine ähnlich wirkungslose Erfindung wie der Kopierschutz. Musste ich bei Read More! noch von Hand einige Angaben machen, funktioniert Super Google Reader automatisch ohne weiteres Zutun direkt nach der Installation. It’s magic! Genau das hat mich überzeugt.

OK, ich habe zwei, drei Feeds, die nicht ganz korrekt angezeigt werden, aber dafür hat Super Google Reader ja noch die Möglichkeit, die Webseite im Original innerhalb von Google Reader anzuzeigen.

Einziger Wermutstropfen: Google Chrome und Google Reader werden vorausgesetzt, aber hey: das ist doch ne Traumkombination. ;-)

Danke an Carsten, für einen weiteren super Tipp!

WizardRSS – Gekürzte Feeds in voller Länge

WizardRSSErinnert sich noch jemand an Read More!? Das Greasemonkey-Script wandelt gekürzte Feeds in “vollwertige” Feeds um und ist seit dem Artikel fester Bestandteil meines Setups.

Jetzt macht aber ein neuer Webdienst die Runde, der ebenfalls gekürzte Feeds in volle Feeds umwandelt – aber wesentlich einfacher als Read More. Die Rede ist von WizardRSS.

Bei WizardRSS muss man nur die Adresse des RSS-Feeds angeben. Daraus wird dann automatisch ein neuer Feed erzeugt mit allem drum und dran. Diesen neuen Feed kann man dann im Reader seiner Wahl abonnieren.

Ich schau mir WizardRSS mal näher an, der Dienst hat sehr gute Chancen, Read More! bei mir abzulösen.

Shirt vs. Link Aktion von CustomGarment.de

space-invaders-shirtWieder mal eine nette Aktion, bei der man als Blogger ein T-Shirt für umsonst bekommen kann. Dieses mal veranstaltet von CustomGarment.de. Mein Kleiderschrank füllt sich so langsam mit einer neuen Sommerkollektion. ;-)

Wie läuft’s ab? Verfasst einen kurzen Bericht über die Aktion und/oder verbloggt euer gewünschtes T-Shirt, thats it.

Ich habe mich dieses mal für ein Space Invaders-T-Shirt entschieden. Space Invaders ist mit eins der ersten Spiele, die ich gezockt habe. Erst auf dem Atari 2600 und später hatte mein Bruder sogar eine Armbanduhr mit Space Invaders. Das Atari-Shirt war übrigens mein zweiter Favorit. Mal sehen, vielleicht kommen ja noch weitere solcher Aktionen. ;-)

(via admartinator.de)

Gratis T-Shirt für Blogger von 3Dsupply

Über einen Artikel beim Frank habe ich die Aktion Shirt4Link von 3Dsupply gefunden, bei der man als Blogger ein T-Shirt nach Wahl kostenlos abstauben kann.

Der Sommer steht in den Startlöchern, da kann man ein neues T-Shirt doch immer  gut gebrauchen. Die Auswahl ist groß und die Motive sind echt nerdig. Ich habe mir ein Shirt mit dem Aufdruck “Springfield Isotopes” ausgesucht. Die Isotopes sind die Baseballmannschaft aus “Die Simpsons”, falls die jemand nicht kennt. :-)

Wenn du auch einen Blog hast und mitmachen möchtest, hier geht’s zur Aktionsseite. Viel Spaß! :-)

Gekürzte Feeds in Full-Feed umwandeln mit Read More! für Google Reader

read-more-logoNatürlich habe ich die kürzlich wieder mal aufgekommene Diskussion über den Sinn und Unsinn von gekürzten Feeds mitbekommen. Jeder Webmaster sollte seine Leser mit dem Feed versorgen, den er für richtig hält. Und jeder Leser sollte die Feeds lesen, die er für wichtig hält. Wir leben in einem freien Gesellschaft. So einfach sehe ich die Sache. Über das Thema wurde auch genug in diversen Blogs geschrieben und kontrovers diskutiert. Diese Erweiterung könnte aber zur Achillesferse derjenigen werden, die ausschließlich einen gekürzten Feed anbieten.

Denn mit der Erweiterung Read More! für Google Reader ist man als Feed-Abonnement in der Lage, einen gekürzten Feed in voller Länge im Google Reader lesen zu können. Zur Zeit zumindest als Benutzer von Google Chrome. Aber die Erweiterung basiert auf einem Greasmonkey-Script und da Greasemonkey-Scripte grundsätzlich auch in Firefox funktionieren, könnt ihr es gerne mal versuchen. Das Original-Script nennt sich Google Reader full feed changer. [UPDATE: siehe Zusatz am Ende des Artikels!]

Ich habe die Erweiterung mit dem gekürzten Feed von heise.de und BasicThinking getestet – und es funktioniert!

Man muss die Erweiterung nur mit zwei notwendigen Informationen füttern: die URL des Feeds und der CSS-Selektor des Contents. Die Erweiterung erkennt dann innerhalb des Google Readers den gekürzten Feed und lädt automatisch den “fehlenden” Content direkt von der Webseite, von der der Feed ausgeht.

Die Konfiguration ist aber nicht so easy, wie sich das vielleicht anhört. Die URL und die CSS-Angabe muss als regulärer Ausdruck angegeben werden. Copy & Paste ist also Fehlanzeige. Um mal ein Beispiel zu zeigen, wie ihr das Add-On konfiguriert (nehmen wir mal den Feed von heise.de):

Alle Artikel von heise.de erscheinen unter der URL http://www.heise.de/newsticker/meldung/Artikeltitel

Die URL als regulärer Ausdruck lautet http://www\.heise\.de\/newsticker\/meldung

Schaut man in den Quelltext, sieht man, dass der Content nach dem CSS-Selektor <div class=”meldung_wrapper”> folgt.

Für das Add-On verständlich übersetzt lautet der Ausdruck div[class="meldung_wrapper"]. (Statt CSS kann man auch einen XPATH definieren).

Klick auf Apply – OK und ladet dann den Google Reader neu. Voilà, die Meldungen von heise.de werden komplett angezeigt.

Pics or it didn’t happen! Ok, hier zwei Screenshots von heise.de und BasicThinking:

read-more-chrome-heiseread-more-chrome-basic-thinking

Noch ein Hinweis: Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber ich werde hier keine Anfragen beantworten à la “Wie funktioniert das ganze mit dem Feed von Seite XY”. Wenn ihr schon daran scheitert, im Quelltext nach dem richtigen CSS-Selektor zu suchen, dann ist dieses Add-On nichts für euch. Möglicherweise wird das Add-On zu einem späteren Zeitpunkt einfacher zu konfigurieren sein. Also, hier gibt es keinen Support für Read More! Schaut euch die Beispiele an und versucht das Prinzip zu erkennen. Und außerdem ist Google euer Freund. :-)

[Update 22.03.10: Mit dem Greasemonkey-Script funktioniert es auch in Mozilla Firefox. Ihr benötigt dazu das Firefox Add-On Greasemonkey und das Script Google Reader full feed changer. Viel Spaß!]