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AVG Antivirus Free für Android

AVG Antivirus FreeAndroid ist mittlerweile das Betriebssystem mit dem größten Marktanteil bei Smartphones weltweit. Da wundert es nicht, dass es in den Fokus von Hackern rückt und verstärkt auch Schadsoftware wie Viren, Würmer oder Trojaner in Umlauf gebracht werden.

Erst vor ein paar Tagen wurden mehrere als Trojaner funktionierende Apps von Google aus dem Market entfernt und per Remote Killswitch von den betroffenen Smartphones gelöscht.

Zeit, sich über Sicherheitssoftware für Android Gedanken zu machen. Ich habe mir AVG Antivirus Free Edition für Android mal angeschaut.

Neben dem klassischem Funktionsumfang einer Antivirus-Software wie Scanner und Echtzeitmonitor bietet AVG Antivirus Free für Android noch einige weitere nützliche Optionen. Zum Beispiel kann man sein Smartphone bei Verlust orten und über Google Maps ausfindig machen. Erinnert mich stark an SIM-Checker. Das Ganze läuft über die Webseite Droidsecurity.com. Von diesem Webinterface kann man sein Telefon auch als verloren kennzeichnen und anschließend sperren oder eine Nachricht auf den Lockscreen senden.

Stichwort Lockscreen: mit der App lässt sich eine benutzerdefinierte Nachricht im Lockscreen anzeigen, in der Art “Dieses Telefon gehört Hans Mustermann. Kontakt unter 01234/567890″. Es soll ja noch ehrliche Menschen geben, die so problemlos mit dem Eigentümer in Kontakt treten können. :-)

Bei aussichtslosen Fällen bietet AVG auch die Ultima Ratio eines Remote Wipes – alle Daten und Einstellungen auf dem Telefon werden gelöscht. Der Remote Wipe wird durch eine SMS mit einer bestimmten Nachricht ausgelöst. Gut, wenn man in dem Fall vorher von der Backup-Funktion Gebrauch gemacht hat und seine Kontakte, SMS-Nachrichten, Lesezeichen, Einstellungen und Anruflisten gesichert hat.

Darüber hinaus beinhaltet AVG einen Task-Killer. Wer es braucht. Über den Sinn oder Unsinn von Task-Killern kann man lange diskutieren. Eine komplette Übersicht über den Funktionsumfang findet man im Market. Dort ist auch eine kostenpflichtige Version verfügbar, die weitere Funktionen bietet.

AVG Antivirus Free für Android bietet einiges, um sein Smartphone vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Aber werde ich es auch installiert lassen? Nein. Die App bremst mein Milestone doch bemerkbar aus – keine Ahnung wie es sich auf aktuellerer Hardware verhält. Außerdem vertraue ich dann doch auf meinen gesunden Menschenverstand und im Zweifel auf Googles Killswitch. Und im Falle eines Verlusts habe ich immer noch SIM-Checker installiert.

Wie haltet ihr es mit der Sicherheit eures Androiden?

Crashkurs: Podcasting

Podcasting ist tot? Denkste. Vielleicht ist der Begriff “Podcast” mittlerweile ein bisschen verstaubt, aber die Verteilung von Audio und Video spielt gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch Facebook, Twitter und Co. haben Bild- und Tonkonsum und -Austausch eine neue Renaissance erlebt.

Das ist für mich Anlass genug, hier noch einmal kurz die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des Podcasting (ich bleibe einfach bei dem Begriff) aufzuzeigen. Wer nicht weiß, was Podcasting ist, schaut sich am Besten mal hier um.

Wann höre ich Podcasts?

Ich bin jeden Tag unterwegs. Auf dem Weg zur Uni oder zurück, in der Stadt, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen und Abwaschen, beim Aufräumen und Putzen, immer wieder gibt es Situationen, an denen ich nicht am Rechner sitze oder ein Buch, ein Magazin oder eine Zeitung lesen kann. Klar, ich kann Musik hören, mach ich auch. Aber manchmal fühle ich mich, als könnte ich diese “verschwendete” Zeit besser nutzen und mich weiterbilden. Dann höre ich Podcasts.

Was für Podcasts sollte ich denn hören?

Wie meistens, ist auch hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ob man Podcastings zur Unterhaltung, zur Weiterbildung, zum “Up-to-date”-Bleiben hört oder einfach nur, weil es Spaß macht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Angebot ist nahezu unerschöpflich.

Grundsätzlich lassen sich Video- und Audiopodcasts unterscheiden. Ich persönlich nutze unterwegs nur Audioangebote, denn mir immer ein Gerät vor’s Gesicht halten zu müssen, finde ich eher lästig und klappt, z.B. beim Abwaschen überhaupt nicht. Videopodcasts (ein paar Youtube-Channels) habe ich über meinen normalen RSS-Feed-Reader abonniert, um sie schauen zu können, wenn ich sowieso am Rechner sitze.

Der Hauptanbieter von Audiopodcasts sind neben Privatpersonen natürlich die Radiosender. Diese bieten, meist mehrmals täglich, vor allem Nachrichten, Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung oder ganze Sendungen aus ihrem Programm zum Download an.

Hier einige Radiosender, deren Podcasts sich (zum Teil) in meinem Podcatcher (Programm zur Verwaltung von Podcasts, dazu später mehr) befinden:

  • Alltagsdeutsch (Deutsche Welle) – Über die Verwendung von Redensarten und Sprichwörtern im Deutschen
  • Forschung Aktuell (Deutsche Welle) – Interessantes und Aktuelles aus unterschiedlichen Forschungsbereichen
  • Das Gespräch (NDR Kultur) – Interviews mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik
  • 1.000 Antworten (SWR 2) – Hörer fragen, Wissenschaftler antworten
  • Kabarett (WDR 2) – Satirisches Intermezzo verschiedener Kabarettisten
  • Unterhaltsamer und weniger “trocken” sind jedoch Podcasts von Privatpersonen oder nicht öffentlichen Anstalten. Auch hier reicht die Palette von Weiterbildungsangeboten über Neuigkeiten aus dem Netz, dem akutellen Kino-, Fernseh- und Serienprogramm, Interviews, Kritiken und Musik bis hin zu nerdigem Gelaber und Biergetrinke.

    Hervorhebenswert sind hier besonders:

  • Chaosradio Express – Ein Interview-Podcasts des CCC über Technik, Gesellschaft und Kultur
  • Der Märchenpodcast – Märchen aus aller Welt, gelesen von professionellen Erzählern
  • Hoaxilla – Ein skeptischer Podcast über Phänomene, moderne Legenden und Verschwörungstheorien
  • Horst Evers – Komödiantisches Survival für den Alltag
  • Märchenstunde – Unterhaltsame Analyse von Grimms Märchen, gespickt mit aktuellen Bezügen
  • Not Safe For Work – Der Name sagt alles. Internationale Unterhaltungsgala von zwei sehr sympathischen Chaoten
  • Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Podcasts, die ich abonniert habe, aber mehr liste ich hier nicht auf. Nicht, dass ihr denkt, ich wäre ein Freak. Außerdem macht das Entdecken neuer Podcasts und das Stöbern nach Interessantem sowieso viel mehr Spaß.

    Wie kann ich Podcasts empfangen und verwalten?

    Generell ist jeder MP3-Player und jedes Handy mit Anschlussmöglichkeit an einen Computer zum Empfang von Podcasts geeignet. Mit Datentarif oder über WLAN können einige Smartphones und Apple-Produkte die Podcasts auch direkt auf das Gerät laden.

    Ich jedoch verwalte meine Podcasts über einen sog. Podcatcher, also ein Programm, das automatisch nach neuen Folgen sucht und diese dann mit meinem Handy (über USB) synchronisiert. Sobald eine Folge auf das Handy übertragen wurde, wird es im Podcatcher ausgeblendet. Gehörte Folgen lösche ich immer unmittelbar nach dem Hören direkt vom Handy, das hält Ordnung und schont den Speicher.

    Bekannte Podcatcher

    Das wohl bekannteste Programm zur Synchronisation von Podcasts ist iTunes. Aber da ich kein Apple-Produkt besitze und man über iTunes schon genug im Internet findet, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.

    Ebenso wird Winamp immer gern in einem Atemzug mit Podcasts genannt. Ich hab’s ausprobiert. Es ist schlecht. Nachdem mir Winamp zwei Mal ohne Grund alle Abonnements gelöscht hat, hatte ich die Schnautze voll und ich habe mich nach einem anderen Podcatcher umgeschaut.

    Dann habe ich gPodder entdeckt. Da dieses Freeware-Tool ausschließlich für den Empfang und die Verwaltung von Podcasts entwickelt wurde, ist es sehr leicht zu bedienen und bietet alle Funktionalitäten, die man braucht.

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Programm geben. Am Besten ihr fangt damit an, erst einmal ein paar Podcasts zu abonnieren. Dazu klickt ihr unter “Abonnements” auf “Podcast per URL hinzufügen” und kopiert eine gültige Podcast-URL in die Zeile. Bei den oberen Beispielen müsst ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und “Adresse des Links kopieren” wählen. Diesen Link braucht ihr dann nur noch in gPodder einzufügen.

    Nachdem ihr das getan habt, erscheint ein Fenster, in dem ihr auswählen könnt, welche Folgen direkt auf euren Computer geladen werden sollen. Anschließend werden die gewählten Podcasts sofort heruntergeladen.

    Zur besseren Orientierung hier mal ein Screenshot der Programmoberfläche. Wie ihr seht, ist sie sehr übersichtlich und aufgeräumt:

    Als Nächstes könnt ihr die Podcasts dann mit eurem Standardplayer hören oder auf ein Gerät eurer Wahl übertragen. Dazu schließt ihr das Gerät an den Rechner an und klickt auf “Einstellungen”. Im Tab “Geräte” könnt ihr nun nach eurem Player suchen und einen Pfad definieren, wohin die Podcasts kopiert werden sollen.

    Durch die Einstellung “Mark it as played” werden alle übertragenen Folgen (je nach Einstellung) sofort aus gPodder ausgeblendet. Alle weiteren Anzeigeeinstellungen und Übertragungsspielereien könnt ihr euch ja selbst ausprobieren.

    Wo kann ich denn neue Podcasts entdecken?

    Die erste Anlaufstelle für mich, um neue und interessante Podcasts zu entdecken, ist die Community Podcast.de (wie naheliegend). Hier findet man viel Nützliches zu weiteren Programmen, Tipps zur Erstellung eigener Podcasts und natürlich unendlich viele Podcast-Angebote. Sollten euch diese nicht reichen, könnt ihr auch mal auf Podster.de oder bald auch auf Podcaster.de umschauen.

    Sollte ich sonst noch was wissen?

    Na klar. Nachdem ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigt habe, ist natürlich auch der Wunsch in mir entstanden, selbst einen Podcast zu produzieren.
    Mit der Idee, die Songtexte der auf Platz 1 befindlichen Songs in den Charts jede Woche näher zu analysieren, ist dann mein Podcast Hitmist Germany entstanden. Hört einfach mal rein und lasst einen Kommentar da.

    Fallen euch sonst noch Themen ein, über die es bisher zu wenige oder gar keine Podcasts gibt? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder nutzt ihr bessere Programme? Gibt es tolle Podcasts, die ich übersehen habe? Oder habt ihr euch bisher einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


    Dieser Gastbeitrag wurde von Benny geschrieben. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) an der Uni Duisburg-Essen.

    Diebstahlsicherung für Android: SIM Checker

    SIM Checker SettingsEin Tipp zur Risikominimierung bei Verlust oder Diebstahl eines Android-Smartphones. Die App SIM Checker löst einen stillen Alarm aus, sobald eine fremde SIM-Karte in euer Handy eingelegt wird. SIM Checker versendet dann automatisch eine Email und / oder SMS und ihr erhaltet den Standort und Telefonnummer der fremden SIM-Karte.

    Wenn man mit diesen Daten zur Polizei geht, stehen die Chancen doch gar nicht mal so schlecht, dass man seinen Droiden wieder bekommt. :-)

    SIM Checker gibts auch als kostenpflichtige Pro-Version, mit der man unter anderem bis zu drei eigener SIM-Karten definieren kann und weitere Informationen zur fremden SIM-Karte erhält. Die Lite-Version lässt bei mir aber bisher keine Wünsche offen.

    Hier noch der QR-Code und Link zum Download:simchecker-qr

    Samsung Wave S8500: The Longest Mobile Wave

    samsung-wave-s8500Freunde, ich halte hier ein Samsung S8500 Wave in den Händen, das ich im Rahmen der Aktion The Longest Mobile Wave zugeschickt bekommen habe. :-) Coole Sache, freut mich wirklich sehr. Man bekommt ja nicht alle Tage ein nagelneues Smartphone überlassen, das man mit etwas Geschick auch noch behalten darf.

    Meine Aufgabe ist es nun, mit dem S8500 möglichst viele Fotos zu machen und diese in der Longest Wave zu veröffentlichen. Dabei dürfen mich Buddies unterstützen, die auch Fotos zu meiner Wave hinzufügen dürfen. Für jeden Buddy und jedes Foto gibt’s Punkte und das Team mit den meisten Punkten gewinnt am Ende einen Surftrip im Wert von 10.000€. Yeah!

    Ich schätze meine Gewinnchance eigentlich eher gering ein, aber die Chance, dass ich das Handy nach der Aktion behalten darf, dafür um so höher. Denn wenn ich für mein Team nur 10 Buddies finde und jeder von ihnen 10 Fotos hochlädt, darf ich das Gerät behalten. Das sollte zu schaffen sein bis September, so lange läuft die Aktion nämlich. :-)

    Wenn jemand von euch Fragen zu dem Gerät hat, einfach rein damit in die Kommentare. :-)

    Android 2.1 für Motorola Milestone verfügbar

    android-logoEben bei Facebook gelesen, dass das Android 2.1 Update für das Motorola Milestone ab sofort verfügbar ist. Auf meinem “Stein” läuft das Update bereits. :-)

    Zur Zeit kann das Update auf 2.1 nur via PC installiert werden und auch nur auf DACH-Geräten. DACH-Geräte sind die Milestones, die man bei einem Händeler (zB. Amazon) gekauft hat und nicht direkt von einem Provider kommen. Überprüfen könnt ihr das wie folgt:

    Einstellungen –> Telefoninfo –> Firmware-Konfigurationsversion: in der Versionsangabe steht dann DACH (statt O2DE bei o2 oder VFDE bei Vodafone).

    Alle anderen Milestone-Modelle und die Auslieferung “Over the Air” folgt später.

    Gowalla App für Android verfügbar

    gowalla-logo Bisher konnte man Gowalla auf einem Android nur im Browser über das Webinterface verwenden. Seit heute aber ist Gowalla auch für Android als kostenlose App im Market erhältlich.

    Die App bietet den gewohnten Funktionsumfang: in Locations einchecken, Items aufnehmen oder hinterlassen, automatischer Statusupdate des Facebook-Profils oder Mitteilungen über Twitter usw.

    Neue Locations können zur Zeit leider noch nicht angelegt werden.

    Einen sehr guten Überblick über Gowalla und seine “Spielregeln” gibt’s im Blog von Erik Schimmel.

    Ich persönlich bevorzuge zur Zeit noch Foursquare, da es dabei nicht so viel Gedöns drum herum gibt. Liegt vielleicht auch daran, dass es für Foursquare schon seit längerem eine App für Android gibt und ich mich damit arrangiert habe.

    (via)