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Android: Download von nicht unterstĂĽtzen Dateitypen

android-download-historySchon mal versucht, auf einem Android Smartphone ein ZIP-Archiv downzuloaden? Eine ausführbare EXE-Datei? Ein PDF- oder Office-Dokument? Dann kennst du das Problem. Es funktioniert nicht, weil das der Content auf dem Telefon standardmäßig nicht von Android unterstützt wird.

FĂĽr Dateitypen wie ZIP oder PDF hat man vielleicht noch eine App installiert (zum Beispiel AndroZIP (kostenlos, Market-Link) oder Android PDF Viewer (kostenlos, Market-Link).

astro-android-filemanagerAber wie sieht es mit ausfĂĽhrbaren Dateien aus, die man eigentlich gar nicht mit Android verwenden kann? Oder anderen exotischen Dateitypen?

Eine Möglichkeit, um diese Dateien ebenfalls downloaden zu können, ist die Installation des Dateimanagers ASTRO File Manager (Market-Link). Meiner Meinung nach ist ASTRO File Manager sowieso eine Must-Have-App, da es keinen besseren Dateimanager für das Android gibt. Und dazu ist die App noch kostenlos.

astro-android-filemanager-settingsAlso, ASTRO installieren und starten, im Menü unter “Mehr” die “Preferenzes” auswählen. Weiter unten findet ihr die Option “Enable Browser Download”, die ihr aktivieren müsst. Nehmt den Hinweis bezüglich Emailanhängen in Google-Mail zur Kenntnis. Falls in dem Zusammenhang mal was klemmen sollte, weisste Bescheid, Schätzelein! ;-)

Fertig! Ab sofort lädt der Android-Browser alle möglichen Dateitypen ohne Murren herunter.

So erhält man eine Google Voice Einladung

Ich hatte mich direkt nach Vorstellung des neuen Dienstes Google Voice irgendwann im FrĂĽhjahr 2009 als Interessent fĂĽr einen Invite angemeldet. Damals ging das glaube ich noch problemlos mit einer deutschen IP-Adresse. Im Juli 2009 wurde ich dann bereits zu Google Voice eingeladen. Da der Dienst aber in Deutschland noch nicht verfĂĽgbar ist, konnte ich mit der Einladung nichts anfangen und seit dem ist sie auch in Vergessenheit geraten.

google-voice-inbox-screenshotHeute bin ich via Twitter ĂĽber eine Anleitung gestolpert, wie man auch auĂźerhalb der USA seinen Voice-Account aktivieren kann. Die Einladung hatte ich ja schon, also habe ich das auch direkt mal ausprobiert. Und es hat auch gleich funktioniert. :-)

Um selbst an eine Einladung zu kommen, benötigt ihr nur eine Software und Geduld.

Ladet euch Hotspotshield herunter. Hotspotshield ist eine Art Proxy und versorgt euch mit einer US-Amerikanischen IP-Adresse. Diese ist für die Registrierung notwendig. Das Programm will bei der Installation allerhand Toolbars und Crap installieren und auch sonst einige Browsereinstellungen ändern. Passt also auf, wo ihr überall einen Haken setzt!

Nach der Installation ruft ihr die Registrierungsseite fĂĽr Google Voice auf. Hier gebt ihr euren Namen und eine Email-Adresse ein.

Danach die Daten abschicken und warten. Lange warten unter Umständen. Bei mir hat es einige Wochen gedauert, bis die Einladung eintrudelte. Wenn ihr dann eine Einladung habt, folgt der Anleitung von Parkrocker.

Das Programm Hotspotshield kann danach übrigens wieder deaktiviert bzw. deinstalliert werden. Wenn ihr eine Einladung bekommt, wird das Programm aber wieder einmalig benötigt.

Google stellt von Zeit zu Zeit den registrierten Usern Einladungen zur Verfügung, die sie dann an Freunde verteilen können. Ähnlich wie bei Google Mail und Wave auch. Wenn ich Einladungen bekomme, werde ich sie natürlich hier irgendwie verteilen.

Android 2.0.1 für das Milestone erhältlich

android-logoMotorola hat heute endlich damit begonnen, das erste Update für das Motorola Milestone in Deutschland zu verteilen. Das Android 2.0.1 Update kann ab sofort über die “Systemaktualisierungen”-Option direkt am Handy herunter geladen und installiert werden.

Leider kann bei mir “Das Gerät nicht mit dem Server verbunden werden. Versuchen sie es später erneut.” Da ich keine Lust habe, zu warten, werde ich das Handy mit einem Software-Updater von Motorola via PC auf den neusten Stand bringen.

Was Android 2.0.1 alles an Neuerungen mit sich bringt, kann man bei mobiFlip lesen.

Dann mal Daumen drĂĽcken, dass alles gut geht. :-)

Android: Google Maps Navigation auĂźerhalb der USA verwenden

android-google-maps-navigation-logoSeit einiger Zeit (dem Aktienkurs von TomTom nach zu urteilen seit Anfang November) hat Google den mobilen Ableger seines Dienstes Google Maps um die Funktion einer kompletten Navigation erweitert.

Damit steht also kostenlos eine vollwertige Navigationssoftware für Android-Handys auf Basis von Google Maps zur Verfügung. Leider mit der Einschränkung, dass die dazu nötige App momentan nur in den USA installiert werden kann. Offiziell.

Inoffiziell geht’s auch außerhalb der USA.  Mit einer modifizierten Version von Google Maps kann man die Navigation auch in Deutschland zum Laufen bringen. Ich habe mir die Version zum Test auf meinem Motorola Milestone installiert.

Der Dienst ist noch in der Beta-Phase, das merkt man spätestens, wenn man die Navigation beim Autofahren verwenden will. Die Strecke wird zwar richtig berechnet und angezeigt, die Sprachansagen kommen im Straßenverkehr aber viel zu spät. Um genau zu sein erst, wenn man über die Kreuzung gefahren ist oder bestenfalls mitten drauf steht. Für den fließenden Straßenverkehr also noch nicht geeignet.

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Was anderes ist es, wenn man einen Beifahrer hat. Der kann während der Fahrt den Verlauf der Strecke am Handy beobachten und rechtzeitig Ansagen machen, wenn man abbiegen muss. So habe ich es auch schon ein paar mal gemacht und wurde problemlos zum Ziel navigiert. :-)

Als Fußgänger leistet die Navigation prima Arbeit. Hier ist es nicht notwendig, dass 100 m vor einer Abbiegung eine Richtungsansage kommt. ;-)

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Für die Berechnung der optimalen Route kann man drei Optionen auswählen: die Strecke wird mit dem Auto zurück gelegt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (noch nicht überall verfügbar, ich konnte es leider nicht testen :-( ) oder als Fußgänger. Auf die Kombination öffentliche Verkehrsmittel / Fußgänger bin ich echt mal gespannt. Wenn das gut umgesetzt wird, hat das studieren von Bus- und Bahnverbindungen ein Ende.

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Die Qualität der Sprachausgabe hängt von der installierten Text-to-Spech-Anwendung (TTS) ab. In meinem Fall ist die Stimme deutlich verständlich, wenn auch etwas mechanisch. Auch die Straßennamen werden angesagt.

Fazit: die Navigation funktioniert, ist aber noch nicht ganz ausgereift. Es hat schon seinen Grund, dass Google den Dienst noch als Beta bezeichnet und nicht ĂĽberall offiziell anbietet.

Wer es mal selbst ausprobieren möchte, die Anleitung und die dazu nötigen Dateien findet ihr unter dem oben genannten Link. Ich bin natürlich für nix verantwortlich und so. Trotzdem könnt ihr eure Meinung und Probleme in den Kommentaren posten.

Android Browser zeigt eine leere Seite bei https?

Boah, das hat mich echt genervt. Aber das Problem ist gelöst, endlich! :-)

Was war? Seit ich das Motorola Milestone verwende, kämpfte ich mit dem Problem, dass der Browser des Handys bei einer Webseite mit HTTPS-Verschlüsselung nach einer Weile nur eine leere, weiße Seite angezeigt hat.

Android Zugangspunkt EinstellungenKeine Fehlermeldung oder so, nur eine leere Seite. Auch mit einem alternativen Browser hat es nicht funktioniert.

Eine Google-Suche konnte mir auch nicht weiterhelfen, scheinbar war ich der einzige mit diesem Problem. Bis vorletzte Woche, da bin ich auf einen Forumbeitrag gestoĂźen.

Die Lösung ist ganz einfach: das Problem wird verursacht durch die Angabe eines Proxys in den Einstellungen des Zugangspunktes. Was jetzt nicht unbedingt heißen muss, dass die Angabe eines Proxys grundsätzlich falsch ist. Wenn dieses Problem bei euch nicht auftritt, dann lasst diese Einstellung unverändert!

So kommt ihr zu dieser Einstellung: Einstellungen –> Wireless und Netzwerke –> Mobile Netzwerke –> Zugangspunkte –> Providername –> Proxy

Notiert euch ggf. die IP-Adresse des eingetragenen Proxys und löscht sie anschließend aus den Einstellungen.

Danach sollte der Browser auch https:// Webseiten öffnen können.

Screenshot eines Android-Smartphone erstellen

android-milestone-screenshotWenn man einen Artikel über eine Software schreiben will, sind Screenshots immer ein exzellentes Mittel, um einen schnellen Eindruck über das Programm zu vermitteln. Das gilt natürlich auch bei Apps für Smartphones. Leider bietet das Android OS von Hause aus keine Möglichkeit, direkt am Gerät ein Bildschirmfoto zu erstellen. Es gibt zwar einige Apps im Market, die Screenshots erstellen können, aber diese benötigen immer einen Root-Zugang zum Handy. Das ist allerdings nicht ohne Weiteres zu bewerkstelligen und aus Garantiegründen nicht zu empfehlen.

Einfacher geht’s mit dem Android-SDK. Das Handy muss dazu zwar via USB am Computer angeschlossen sein, aber in der Regel arbeitet man ja sowieso später am Rechner mit dem Screenshot.

Was benötigt man dazu? Wie gesagt, zuerst mal das Android-SDK, quasi die Entwicklungsumgebung für das Android OS. Hört sich nach einer hoch komplizierten Software an. Die kann es vielleicht auch sein, aber für unseren Zweck (Screenshots) sind keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich.

android-usb-debuggingDie Andoid-SDK kann man sich kostenlos fĂĽr Windows, Mac und Linux herunterladen. Die Zip-Datei entpackt man in einen beliebigen Ordner. Eine Installation ist nicht notwendig.

Des Weiteren benötigt man eine Java-Umgebung (hat man z.B. häufig zusammen mit OpenOffice als Paket installiert). Das JDK bekommt man z.B. direkt bei Sun (wählt Java SE Development Kit (JDK) aus der Liste aus).

Sind diese beiden Programme installiert, bereitet man das Smartphone vor. Ă–ffnet auf eurem Handy das MenĂĽ “Einstellungen” – “Anwendungen” – “Entwicklung” und aktiviert dort “USB-Debugging”.

AnschlieĂźend verbindet ihr das Handy ĂĽber USB-Kabel mit dem PC.

Öandroid-sdk-ddmffnet den Ordner des Android-SDK und dort den Unterordner “..\tools”. In diesem Ordner befindet sich eine Datei namens ddms.bat. Doppelklickt diese Datei, um das den benötigten Teil des Android-SDK zu starten. Sollte alles korrekt installiert sein, wird euer Telefon bereits in der Liste angezeigt. Wählt den Eintrag aus, um das Telefon zu verwenden.

Ăśber das MenĂĽ “Device” – “Screen Capture” kann man nun Screenshots des Androiden erstellen.

Sollte euer Handy nach dem Verbinden mit dem PC nicht erkannt werden, installiert euch die  speziellen Android USB-Treiber.