Schon gewusst, dass man defekte Pixel eines TFT bzw. LCD-Monitors mit etwas Glück wieder reparieren kann? Also ich wusste es vor dem Artikel bei AddictiveTips noch nicht.
Dabei muss man wissen, dass es verschiedene Arten von defekten Pixeln gibt:
- schwarze Pixel, diese sind in der Regel tot und können nicht mit einer Software repariert werden
- Pixel, die immer die gleiche oder immer eine andere, falsche Farbe anzeigen
Wer einen Pixelfehler der zweiten Art auf seinem Display hat, sollte mal das Tool Rizone Pixel Repair ausprobieren. Möglicherweise kann das defekte Pixel wieder repariert werden und der Pixelfehler verschwindet vom Bildschirm. Wie das Ganze funktioniert? Die Software ändert in schneller Folge die Anzeige des Displays und versucht so, das “hängende” Pixel zu lösen und zu reanimieren. Natürlich gibt’s dabei keine Erfolgsgarantie, aber ein Versuch ist es allemal wert.
Rizione Pixel Repair ist kostenlos, portabel und läuft ab Windows XP.
Übrigens: für Handys oder Flachbildfernseher steht auf der Webseite auch ein Video zum Download bereit, dass auch auf solchen Geräten hängende Pixel wieder lösen kann.
Viel Erfolg und starrt bitte nicht zu lange auf den Bildschirm, während das Tool läuft.
Ich hab mir mal wieder was gegönnt. Und zwar einen neuen Monitor. Mein alter 19” Röhrenmonitor war nun doch schon etwas in die Jahre gekommen und musste ersetzt werden. Das Flimmern war nicht mehr zu ertragen.
Da ich mich bei solchen Kaufentscheidungen häufig auf die Rezensionen bei Amazon verlasse, bin ich bereits nach kurzer Recherche auf den LCD-TFT LG L227WTP gestoßen. Der Bildschirm erreicht im Schnitt 4,5 von 5 Sternen bei mehr als 165 Bewertungen. Da kann man also nicht sooo viel falsch machen.
Der LCD-Monitor kostet bei Amazon 149 €, die Lieferung erfolgte wie gewohnt schnell und kostenlos.
Ein paar technische Details gefällig?
- 55,9 cm (22″) Bildschirmdiagonale
- Typ LCD-TFT
- Helligkeit 300 cd/m²
- Kontrastverhältnis 30000:1
- Reaktionszeit 2 ms
- DVI-D und D-SUB-Anschluss (man kann also zwei Rechner gleichzeitig anschließen bei mir zum Beispiel PC und Netbook)
- maximale Auflösung 1680 x 1050
- Betrachtungswinkel horizontal/vertikal je 170°
- Farbe schwarz glänzend (Optik: Klavierlack, sehr edel!)
Beim ersten Einschalten fand ich die Darstellung der Farben ehrlich gesagt einfach nur schlecht und habe schon einen Schrecken bekommen. Nach ein wenig Kalibrierung habe ich aber jetzt ein perfektes Bild. Wegen der sehr kurzen Reaktionszeit von nur 2 ms bilden sich auch bei Bewegtbildern (Spiele oder Filme) keine Schlieren.
Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit, direkt zwei Rechner am Monitor anzuschließen. Ich habe meinen Haupt-PC per DVI angeschlossen und per VGA kann ich an den Ausgang meines Netbooks gehen. Ich wusste gar nicht, dass die Grafikkarte meines eeePC 1000H auch eine Auflösung von 1680 x 1050 hinbekommt. Schon eine feine Sache.
Eine weiteres Detail, das ich sehr gut finde, weil es mich bei vielen Elektrogeräten stört: Die Beleuchtung des Powerbuttons im Standby/Betrieb kann man im Menü deaktivieren.
Also bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät und denke, dass es eine gute und richtige Kaufentscheidung war. Wenn jemand Fragen zu dem Teil hat, schreibt einen Kommentar!
Da war ich jetzt schon etwas überrascht, aber nicht positiv.
Auf meinem Netbook (ein eeePC 1000H) war seit fast einem Jahr der Release Candidate von Windows 7 am laufen. Weil die Testperiode demnächst ausläuft, musste ich mir Windows 7 neu installieren.
Sollte ja kein Problem sein, dachte ich. Bisher gab es mit Hardware und Treiber auch keine Probleme.
Denkste! Ich wollte die Asus Tray Utilities wieder installieren, um schnell Zugriff auf verschiede Aktionen zu haben. Aber nach der Installation der ACPI-Treiber mit integriertem ASTray-Tool kamen laufend Fehlermeldungen wie “Can not open asusacpi.sys” und “Fehlender Asus ACPI-Treiber. Bitte Asus ACPI-Treiber installieren”. Auch die Super Hybrid Engine wurde trotz Eintrag im Autostart nicht automatisch gestartet.
Nach einigen Neuinstallationen, etlichen Neustarts und ein paar grauen Haaren mehr habe ich endlich eine Lösung gefunden.
Um die Lösung mal für die Nachwelt festzuhalten:
- Erst mal ACPI-Software und Super Hybrid Engine wieder deinstallieren
- Neu starten
- KB Filter Utility installieren
- Neu starten
- Hotkey Service Utility installieren
- Neu starten
- Super Hybrid Engine installieren
- Neu starten, fertig
Es gibt kein Tray Utility mehr unter Windows 7. Schade, ist aber wohl so. Aber die ACPI-Fehlermeldungen sind damit beseitigt.
Anschließend funktionieren alle “Fn”-Tasten, die beiden belegten Instant-Keys und SHE wird wieder automatisch gestartet. Um die anderen beiden Instant Keys mit Programmen zu belegen, installiert man das ASUS Instant Key Utility.
Ende gut, alles gut.
Ich hoffe, dass ich damit jemandem helfen konnte.
An meinem Desktop-Rechner habe ich eine Logitech MX700 Cordless Optical Mouse im Einsatz. Das Teil hat acht programmierbare Tasten, eine super praktische Ladestation und liegt in der Hand wie angegossen. Ok, es ist nicht mehr die neuste Maus und hat schon einige Jährchen auf dem Buckel. Vielleicht hält Logitech es deswegen nicht mehr für notwendig, diese Maus mit aktuellen Treibern zu versorgen.
Jedenfalls erkennt Logitechs neue SetPoint Software die Maus nicht und die ältere Mouseware Treibersoftware lässt sich nicht in Windows 7 installieren. Zumindest nicht ohne, dass wir nachhelfen müssen.
Also, wer wie ich seine MX700 wegen Umstieg von Windows XP auf Windows 7 nicht einmotten will, dem sei hiermit geholfen!
Ladet euch die Mouseware Software bei Logitech herunter. Anschließend entpackt die Setup-Datei mit einem Packer (zum Beispiel 7-Zip oder WinRar) in ein Verzeichnis. Öffnet das Verzeichnis und macht einen Rechtsklick auf die Setup.exe-Datei. Im Kontextmenü wählt ihr die Option “Eigenschaften” aus. Wechselt auf den Reiter “Kompatibilität” und wählt unter “Kompatibilitätsmodus” “Windows XP SP3” aus. Mit OK bestätigen und das Setup-Programm starten.
Ihr könnt nun die MX700 mit allem Komfort verwenden, so wie ihr es gewohnt seit.
Seit Windows Vista und auch bei Windows 7 wird ReadyBoost von Microsofts Betriebssystemen unterstützt. Diese Cache-Technik soll auf leistungsschwächeren Rechnern eine höhere Systemleistung erzielen, da Flash-Speicher eine wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als Festplattenspeicher.
ReadyBoost unter Windows 7 zu aktivieren ist ganz einfach. Wenn man ein Laufwerk mit Flashspeicher (USB-Stick oder Speicherkarte) mit dem Rechner verbindet, kann man bereits beim Autostart die entsprechende Option auswählen.
Alternativ kann man auch den Weg über den Arbeitsplatz nehmen, indem man per Rechtsklick auf das Laufwerk die Eigenschaften aufruft. Unter dem Reiter “ReadyBoost” können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden.
Folgende Voraussetzungen sollte man beachten: die Größe der ReadyBoost-Datei soll von 230 MB bis zu maximal 4 GB reichen. Das Verhältnis ReadyBoost Cachegröße und Arbeitsspeicher (RAM) soll irgendwo von zwischen 1:1 bis maximal 3:1 liegen. Den größten Vorteil hat man nicht eher durch einen größeren Cache sondern durch schnelleren Flashspeicher. Eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind das A und O.
Nun habe ich mit meinem Asus eee Pc 1000H einen eher leistungsschwachen Rechner mit Windows 7 am Start. Außerdem ein integriertes Seicherkarten-Laufwerk und eine unbenutzte 4GB SD-Speicherkarte.
Ich habe ReadyBoost mal aktiviert und konnte auf den ersten Blick keine merkliche Leistungssteigerung im Betrieb feststellen. Aber ich glaube, dass das Netbook mit ReadyBoost schneller aus dem Standby wieder aktiviert wird.
Vielleicht auch nur ein Placebo-Effekt, wer weiß.

[Update vom 11.10.09] Für Windows 7 gibt’s einen separaten Artikel: Windows 7 vom USB-Stick installieren [Update Ende]
Am Mittwoch habe ich im Kaleidoskop auf einen Artikel bei Feldstudie.net verwiesen, wie man Windows Vista oder Windows 7 von einem bootfähigen USB-Stick installieren kann.
In den Kommentaren zum Artikel hatte ich bereits geschrieben, dass diese Methode nicht unter Windows XP funktioniert. Das heißt aber nicht, dass es generell nicht funktioniert.
Auf myeee.wordpress.com gibt es eine einfache Anleitung samt allen notwendigen Downloads, wie man auch Windows XP von einem USB-Stick installieren kann.
Dazu benötigt man nur drei Dinge:
- einen USB-Stick oder SD-Karte mit mindestens 1 GB Speicherplatz
- eine Windows XP Installations-CD
- die Software WinSetupFromUSB
Befolgt man die Anleitung Schritt für Schritt, erhält man im Nu einen bootfähigen USB-Stick, mit dem man auch Windows XP installieren kann.
Jeder Besitzer eines Netbooks ohne CD/DVD-Laufwerk sollte einen solchen bootfähigen USB-Stick immer griffbereit haben, für den Fall, sein Betriebssystem neu installieren zu müssen.
Ein kleiner Hinweis, da es in der Anleitung nicht ausdrücklich erwähnt wird: die eigentliche Erzeugung des bootfähigen USB-Sticks mit Windows XP endet mit dem Kopiervorgang in Schritt 6.
Alle nachfolgenden Punkte gehören bereits zur Installation von Windows und müssen natürlich nur ausgeführt werden, wenn man Windows auch tatsächlich installieren will!
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