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Shareaholic für Google Chrome

openshareicon-64x64Trotz der vielen Artikel über Google Chrome habe ich heute mit Erschrecken festgestellt, dass ich noch kein Wort über meine Lieblingserweiterung geschrieben habe: Shareaholic. Ein Umstand, den ich hiermit korrigieren will. :-)

Was ist Shareaholic? Shareaholic vereint viele Erweiterungen in einer Einzigen. Grundsätzlich kann man sagen, Shareaholic dient dazu, eine interessante Webseite auf verschiedenen Arten mit anderen zu teilen.

Ein paar Beispiele:

  • Um einen Link über Twitter zu teilen, kann man TweetMeme verwenden, oder Shareaholic
  • Um einen Link über Facebook zu teilen, kann man Facebook Share verwenden, oder Shareaholic
  • Um einen Link per Email zu versenden, kann man Email this page verwenden, oder Shareaholic
  • Um einen Link mit bit.ly zu kürzen, kann man bit.ly verwenden, oder Shareaholic
  • Um eine Webseite bei Read it later zu speichern, kann man Postponer Adder verwenden, oder Shareaholic
  • Um eine Notiz zu einer Webseite zu verfassen, kann man Evernote verwenden, oder – ihr wisst schon ;-)

shareaholicDiese Liste könnte ich noch um einiges erweitern, aber ich denke, man erkennt das unglaubliche Potential von Shareaholic. Also statt für jeden Social Bookmarking oder Social Sharing Dienst eine eigene Erweiterung zu installieren, nimmt man Shareaholic und hat einen zentralen Zugriff. Von der besseren Übersicht mal ganz zu schweigen. Insgesamt funktioniert Shareaholic grob überschlagen mit über 120 Diensten. Keine Panik, natürlich kann die Liste der benötigten Dienste individuell und komfortabel konfigurieren werden.

Die Erweiterung Shareaholic gibt es auch für die Browser Firefox, Opera, Safari und den Internet Explorer. Ruft einfach die Shareaholic Homepage auf, dann wird euch schon die richtige Erweiterung passend zum Browser vorgeschlagen.

Viel Spaß beim sharen! :-)

Opt-out Plugin für Google Analytics

google-analytics-logoGoogle hat heute, wie schon vor einiger Zeit als Reaktion auf heftige Kritik seitens Datenschützern angekündigt, ein Opt-Out Plugin für Google Analytics veröffentlicht. Mit dem Plugin wird das Ausführen des Analyticts-Scripts verhindert, so dass keinerlei Daten beim Surfen auf einer Webseite mit Analytics gesammelt werden können.

Das Plugin ist erhältlich für die Browser Internet Explorer, Firefox und Chrome und kann direkt bei Google installiert werden.

Darüber hinaus können Webmaster Google Analytics nun so konfigurieren, dass nicht mehr die komplette IP-Adresse des Besuchers protokolliert wird, sondern nur noch ein Teil der Adresse. Ich verwende hier auf blogwache.de auch Google Analytics und werde mir die neue Möglichkeit zur Verkürzung der IP-Adresse mal näher ansehen und von von dieser Option dann auch Gebrauch machen.

Für Webmaster vielleicht noch ganz interessant ist Piwik. Piwik ist eine Open-Source Alternative zu Google Analytics. Wer weitere Informationen dazu möchte, sollte mal bei Jeffrey vorbeischauen.

(Via GWB)

Google Suchergebnisse in mehreren Spalten anzeigen

Die Suchergebnisse von Google sind immer schön untereinander in einer Spalte angeordnet. Mit dem Greasemonkey User-Script Multi-Column View of Google Search Results kann man das Layout von Google ändern und die Suchergebnisse werden in bis zu drei Spalten nebeneinander angezeigt. Damit nutzt man den Bildschirm viel besser aus und man hat ohne scrollen zu müssen mehr Suchergebnisse im Blickfeld. Eine ideale Erweiterung, wenn man an großen Bildschirmen arbeitet.

Mit dem Tastatur-Shortcut ALT+1/2/3 kann die Anzahl der Spalten festlegt werden. Das Greasemonkey-Script funktioniert in Google Chrome und in Firefox (mit Greasmonkey-Addon).

(via)

Google Chrome bekommt Profil-Synchronisierung

Wie es aussieht, arbeiten die Entwickler von Google Chrome derzeit fleißig an einer Option zu erweiterten Synchronisierung des User-Profils.

google-chrome-source-code-syncingEinige Einträge im Source-Code deuten genau darauf hin. Demnach ist die Synchronisierung der Browsereinstellungen, Formulardaten, eingegebener URLs und Themes geplant. Der Abgleich der Daten soll wie auch bereits bei den Lesezeichen über Google Docs erfolgen.

Meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch würde ich eine native Passwort-Synchronisierung diesem ganzen Kram bevorzugen. Zur Zeit erledige ich das mit KeePass.

(via)

Mozilla Labs: Contacts bietet Schnittstelle für das Adressbuch

In den Mozilla Labs (eine Ideenschmiede von Mozilla) wurde heute mit Contacts eine neue Erweiterung mit viel Potential vorgestellt.

mozilla-contactsContacts verwaltet Kontakte direkt im Browser in einer eigenen Datenbank und kann so über eine Schnittstelle die Daten zur Verfügung stellen.
Zum Beispiel für Formularfelder auf Webseiten als Auto-Complete oder um Freunde und Bekannte in einem Social Network zu finden (diese Möglichkeit bietet Facebook zur Zeit auch schon an).
Der Zugriff auf die Daten durch eine Webseite wird natürlich nur nach ausdrücklicher Zustimmung erlaubt.

Die Erweiterung arbeitet jetzt schon mit Google Mail zusammen und synchronisiert sich auch mit den Google Kontakten. Des Weiteren wird der Datenimport von Twitter und des MacOS-Adressbuches unterstützt.

Wenn ihr es mal ausprobieren wollt, könnt ihr euch die Erweiterung auf der Mozilla Labs Seite installieren.
Denkt dran, dass es die erste öffentliche Version ist und somit noch einen Pre-Alpha-Status hat.

KeePass: Passwörter aus Firefox importieren

Erst mal, was ist KeePass? KeePass ist ein OpenSource Passwort-Manager zum speichern und verwalten von Passwörtern und Login-Informationen. Alle Daten werden in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert. Tools wie  ein Passwortgenerator und viele erhältliche Plugins runden das Ganze ab.

So, jetzt habe ich KeePass installiert und sitze hier vor einer leeren Datenbank. Nun habe ich bereits jede Menge Passwörter in Firefox gespeichert und will den ganzen Kram natürlich nicht von Hand eingeben, zumal Firefox kein Copy & Paste erlaubt. Gut, dass es ein Plugin für KeePass gibt, dass mir die Arbeit abnimmt.

keepass-import-firefox-dataClockWork Firefox to KeePass Converter heißt das gute Stück. Es funktioniert sowohl mit KeePass 1.x als auch mit 2.x und der portablen Version von KeePass.

Die Sache ist auch schnell erledigt: Plugin downloaden und in den Programm-Ordner von KeePass entpacken. KeePass starten und die gewünschte Datenbank öffnen (oder eine neue Datenbank erstellen), in der die Informationen aus Firefox gespeichert werden sollen.

Dann im Menü “File”—> “Import” weiter unten den neuen Eintrag “Firefox” auswählen. Jetzt muss nur noch das Firefox-Profil ausgewählt werden (in der Regel stimmt “Default”) und mit einem Klick auf “Start” den Import beginnen.

clockwork-firefox-to-keepass-importerHinweis: wollt ihr KeePass anschließend auch mit Google Chrome verwenden, wählt an dieses Stelle die Option “Get titels from websites” aus. Mehr dazu später… ;-)

Nun sind alle Passwörter nach KeePass importiert. Wichtig: Schaut euch aber die importierten Benutzernamen und Passwörter genau an, bei mir gab es Probleme bei Umlauten. Die betroffenen Einträge muss man von Hand ändern.

Und wie kann Firefox jetzt auf KeePass zugreifen, um automatisch an die Login-Informationen zu kommen? Dazu kann man das Firefox-Plugin KeeFox verwenden, dass caschy kürzlich in seinem Blog vorgstellt hat. Oder man erledigt es mit dem Tastaturbefehl STRG+ALT+A.

Wie steht’s mit euch? Vertraut ihr auf die eingebauten Passwort-Manager oder doch lieber auf eine externe Software?