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Google Reader verschwindet aus den Quicklinks

Google Reader QuicklinkSind wir dem Ende von RSS wieder einen Schritt näher gekommen? Google hat den Quicklink zu Google Reader aus seiner Homepage und Google Mail entfernt. Statt dessen ist dort nun ein Link zu Picasa zu sehen. Google Reader erreicht man jetzt ĂĽber den “Mehr”-Button.

Das Entfernen des Links von dieser prominenten Stelle wird natĂĽrlich dazu fĂĽhren, dass viele Neulingen den Google Reader erst gar nicht finden. Sehr Schade, dass Google sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Ich finde, dass RSS-Feeds ein hervorragendes Mittel zur BĂĽndelung von Nachrichten sind und das der Google Reader im Speziellen eine der besten Dienstleistungen von Google ist.

Update: wie Jeffrey bemerkt hat, wurde der Link irrtĂĽmlicherweise entfernt und soll wieder zurĂĽck kommen.

TweetDeck App fĂĽr Google Chrome

TweetDeck LogoIch bin jetzt nicht der Hardcore-Twitterer,  meine Hauptquelle für Neuigkeiten ist nach wie vor der klassische RSS-Feed aggregiert im Google Reader. Von daher reicht mir Twitter.com in Verbindung mit Shareaholic völlig aus, zumal die Webseite auch immer weiter verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde. Einen Desktopclient für Twitter verwende ich nicht (mehr).

Vor einigen Woche habe ich mir TweetDeck für Google Chrome installiert und muss sagen, dass Ding gefällt. :-)

TweetDeck für Google Chrome ist eine Webapp, die den Namen auch tatsächlich verdient hat. Direkt im Browser ausgeführt hat man damit Zugriff auf seine Timeline bei Twitter. Aber auch Facebook, Foursquare und Google Buzz kann man als Konto hinzufügen.

TweetDeck fĂĽr Google ChromeWer die Desktopversion von TweetDeck kennt, wird mit der Webapp auf Anhieb klar kommen.

Das Beste sind allerdings die Desktopbenachrichtigungen bei ReTweets, Erwähnungen und Direktnachrichten. Aus diesem Grund bin ich auch bei TweetDeck für Google Chrome hängen geblieben.

TweetDeck fĂĽr Google Chrome ist recht einfach gehalten, Optionen und Einstellungen z.B. zum Imagehoster oder URL-Shortener sind nicht vorhanden. Mit Yfrog und j.mp sind aber ganz ordentliche Vertreter vorgegeben.

Wer bisher ausschlieĂźlich via Web twittert, sollte sich die Webapp von TweetDeck mal anschauen. Ist mit Sicherheit eine gute Alternative. :-)

Wie ist es mit euch? Was verwendet ihr zum Twittern? Einen Desktopclient oder reicht euch die Webseite aus?

Cloud-Dienste: meine Favoriten

Das Schlagwort “Cloud” hört man immer häufiger. In nicht allzu ferner Zukunft wird “die Cloud” auch im Privatbereich eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit einer ständig größer werdenden Vernetzung (mobiles Internet, Internet-TV usw) mĂĽssen viele Daten einfach ĂĽberall zugänglich und synchron sein. Mit dieser steigenden Nachfrage wird auch das Angebot an Cloud-Diensten steigen.

Jeffery hat in seinem Blog einige Cloud-Dienste aufgelistet, die er selbst verwendet. Gleichzeitig hat er andere Blogger dazu aufgerufen, einen Artikel über alle Cloud-Dienste zu schreiben, die man alltäglich nutzt. Diesem Aufruf möchte ich gerne nachkommen und hier mal die Cloud-Dienste kurz vorstellen, die ich verwende.

Cloud

Foto: Niek Sprakel

An erster Stelle ist ganz klar Dropbox zu nennen. Kostenlos 2 GB Speicherplatz, die man mit einer kleinen Software auf all seinen Rechnern und Smartphones synchronisieren kann.  Durch Empfehlungen erweiterbar auf bis zu 18,25 GB. Für alle mit mehr als einen Rechner ist Dropbox ein absolutes must-have. Zu Dropbox habe ich auch schon einiges geschrieben.

Dann wird’s ziemlich Google-lastig. Aber es sollte dem aufmerksamen Leser ja nicht entgangen sein, dass ich ein Google-Fanboy bin und auch dazu stehe. :-) Das Preis-Leistungsverhältnis bei Google ist einfach unschlagbar.

Schon seit einigen Jahren verwende ich für Email ausschließlich die Webseite von Google Mail und verzichte bewusst auf einen Email-Client. Google Mail wird ständig verbessert, es gibt viele Browser-Add-Ons und Gadgets und es kann auch als Standard in Windows integriert werden. Alle meine Zweit- und Dritt-Emailadressen haben eine Weiterleitung zu meinem Google-Konto. Umgekehrt kann ich aus Google Mail auch über alle anderen Konten Emails versenden. Der Speicherplatz für Emails ist mit 7 GB für Otto-Normaluser nahezu unerschöpflich.

Meine Kontakte sind Dank Google Kontakte immer synchron zwischen Google Mail und meinem Android-Handy. Musste man früher noch bei einem neuen Handy die Kontakte umständlich importieren oder gar neu eintippen, reicht zum Beispiel bei Android die Anmeldung im Google Konto. Google Kontakte ist Bestandteil von Google Mail, aber auch separat nutzbar.

Ich bin so ziemlich vergesslich, zumindest wenn es um Dinge geht, die ich erledigen muss. Fragt meine Freundin. ;-) . Zum GlĂĽck gibt’s den Google Aufgabenplaner. Zugegeben, der Google Aufgabenplaner ist sehr spartanisch, soll aber in KĂĽrze deutlich verbessert werden. Wie auch immer, fĂĽr meine Zwecke reicht er aus. :-) Der Google Aufgabenplaner ist ebenfalls Bestandteil von Google Mail.

Alle meine Termine und Erinnerungen werden ordentlich in meinen Google Kalender gepflegt. Damit habe ich von ĂĽberall Zugriff auf meinen persönlichen Kalender – Dank Android auch mobil.

Auch für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist längst nicht in jedem Fall eine Software nötig. Google Text und Tabellen reicht mir in vielen Fällen vollkommen aus.

Für schlappe 5$ (umgerechnet rund 3,80€) pro Jahr :!: gönne ich mir 20 GB zusätzlichen Speicher bei Google. Das ist quasi geschenkt. Im Ernst, denkt mal darüber nach. Vor einigen Wochen habe ich meine komplette Fotosammlung bei Picasa Webalben hochgeladen und kann nun von überall darauf zugreifen und auch für Freunde freigeben. Prima Nebeneffekt: ich habe auch gleich ein Backup meiner Bilder.

Um Notizen, Memos oder Fotos abzulegen, verwende ich Evernote. Aber auch hier verzichte ich auf eine Software, ich greife ausschlieĂźlich via Browser und Android-App auf Evernote zu.

Egal ob ICQ, Facebook, MSN, AIM, was-weiss-ich-was: diese Dienste werden per Transport zu Google Talk umgeleitet und so habe ich alle meine Buddies im Chat von Google Mail. Zum puren Chatten ist keine Software notwendig.

Mein Browser Google Chrome ist mehr oder weniger auch “Cloud”. Egal ob Lesezeichen, Einstellungen, Erweiterungen oder demnächst auch Passwörter, Google Chrome synchronisiert das alles ĂĽber die Cloud. Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS ist ja im Prinzip nix anderes als Google Chrome mit Web-Apps.

Last but not least: LastPass. Mit LastPass synchronisiere und verwalte ich meine Passwörter. Erhältlich für so ziemlich alle gängigen Betriebssysteme und Browser.

Und ihr so? Welche Cloud-Dienste nutzt ihr? Habt ihr Vorschläge für mich, welche Dienste ich noch nutzen könnte oder mal alternativ versuchen sollte?

JumpScan: persönliche Informationen als QR-Code

Die Idee hinter JumpScan ist schnell erklärt: nach kostenloser Registrierung fĂĽttert ihr ein Formular bei JumpScan mit euren persönlichen Daten. Name, Email, Webseite, Handynummer Facebook-Link und weiĂź der Geier was – je mehr desto besser. Im Gegenzug dazu erhaltet ihr einen QR-Code, der einen Link zu eurem Profil bei JumpScan erhält. Zumindest ist die Seite eures Profils fĂĽr eine Darstellung auf Smartphones optimiert.

Mal im Ernst: was für ein Scheiß! Wenn ich aus-welchem-Grund-auch-immer einen QR-Code für mein persönliches Profil benötige, dann erstelle ich mir selbst einen. Als Link würde ich auf ein bestehendes Profil bei Facebook, Xing oder einer Firmenwebseite verweisen. Oder was eigenes bauen. Meiner Meinung nach ein ganz billiger Trick, um schnell mal einige Datensätze persönlicher Informationen zu generieren. Also Finger weg!

(via lh)

android2cloud: Links von Android zu Chrome pushen

Vor einigen Monaten hat Google auf der Google I/O eine Neuerung fĂĽr Android 2.2 vorgestellt, mit der man Links von einem Browser auf ein Android-Handy pushen kann. Chrome to Phone nennt sich das Ganze und ist mittlerweile auch fĂĽr andere Browser verfĂĽgbar. Die Frage, die sich mir dabei stellte, war: warum will sich jemand einen Link von einem Desktoprechner mit 24″-Bildschirm auf sein Handy pushen lassen? Macht fĂĽr mich nur in Ausnahmefällen Sinn.

Wie auch immer, mit der Erweiterung android2cloud für Google Chrome kann man auch den umgekehrten Weg pushen, nämlich vom Handy auf den Desktop.

Dazu benötigt man einmal die App für Android (QR-Code unten) und die Erweiterung für Google Chrome. Für android2cloud wird im Gegensatz zu Chrome to Phone übrigens nicht Android 2.2 vorausgesetzt.

android2cloud QR-Code

(via mobiFlip)

So speichert der Browser das Passwort auch bei Paypal, Onlinebanking & Co.

Das Phänomen haben sicher schon viele beobachtet: der Browser bietet auf fast allen Seiten an, Zugangsdaten wie Benutzername und Passwort im Passwortmanager zu speichern. Bei manchen Seiten aber will er partout die Daten nicht speichern. Häufig lässt sich das Verhalten bei Webseiten mit sensiblen Daten wie Paypal oder Onlinebanking feststellen.

Das Verhalten ist kein Fehler des Browsers, sondern vom Programmierer der Webseite genau so gewollt. Denn unter Umständen kann das Speichern dieser Zugangsdaten ein Sicherheitsrisiko darstellen. Um dem Browser mitzuteilen, dass es die sensiblen Daten nicht speichern soll, wird im Quellcode der Webseite das Attribut ”Autocomplete = off” verwendet. Findet der Browser beim Laden der Webseite dieses Attribut, schaltet er einfach seinen Passwortmanager aus. Ist zwar gut und nett gemeint, aber wenn jemand entscheiden soll, ob Zugangsdaten gespeichert werden sollen oder nicht, dann will bitteschön ich das selbst sein.

LastPass: Autocomplete onUm das Deaktivieren der Autocomplete-Funktion zu verhindern, gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Als erste wäre da LastPass zu nennen. Der Passwortmanager, der fĂĽr so ziemlich jeden Browser kostenlos als Erweiterung erhältlich ist, ignoriert standardmäßig die Anweisung “Autocomplete = off”, speichert die Daten ab und fĂĽllt beim nächsten Besuch die Formularfelder auch wieder automatisch aus.

Vertraut man aber doch lieber auf die internen Passwortmanager der jeweiligen Browser, kann man auch spezielle Erweiterungen oder Bookmarklets verwenden.

FĂĽr Google Chrome ist die Erweiterung Autocomplete = on erhätlich. Wie der Name schon vermuten lässt, ĂĽberschreibt die Erweiterung das Attribut  ”Autocomplete = off” einfach mit “Autocomplete = on” und schon arbeitet der Passwortmanager ohne Mucken.

Bookmarklet: Autocomplete onBei Firefox hat man die Wahl zwischen einem Bookmarklet und der Bearbeitung einer Scriptdatei, um Zugangsdaten auch bei deaktiviertem Autocomplete zu speichern. Beide Möglichkeiten sind bei Fordflux beschrieben. Bevorzugen würde ich von diesen beiden Kandidaten aber das Bookmarklet, da die Änderung der Scriptdatei möglicherweise bei jedem Update notwendig wird.

Einfach diesen Link in die Lesezeichenleiste ziehen und bei einer Webseite mit Autocomplete = off einmal anklicken. Ac=on

Das Bookmarklet sollte ĂĽbrigens auch bei allen anderen Browsern wie Opera und IE funktionieren.

Wer sich also der potentiellen Gefahr bewusst ist, die er dabei eingeht, kann sich mit diesen Addons und Scripten wieder das Leben ein klein wenig einfacher machen. Von allen hier beschriebenen Möglichkeiten würde ich ganz klar zu LastPass raten. Denn auch beim weiteren Funktionsumfang ist LastPass jedem anderen Passwortmanager deutlich überlegen.