Archiv fĂŒr die 'Software' Kategorie

Image von einem USB-Stick erstellen

Nach mehr als sieben Wochen Funkstille hier auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich fange mal mit einem kleinen Tipp an. :-)

USB Image ToolIch musste heute einen meiner USB-Sticks formatieren, der bisher als bootfÀhiges Windows 7 Installationsmedium zum Einsatz kam. Sowas zu erstellen, ist zwar ganz simpel, man benötigt dazu aber einige Minuten Zeit. Was liegt also nÀher, als ein Image des USB-Sticks zu erstellen, dass ich spÀter einfach wieder auf den USB-Stick kopieren kann.

Nach einmal googeln habe ich bei Jeffery ein Tool gefunden, mit dem man ein Image eines USB-Sticks oder einer Speicherkarte erstellen kann: das USB Image Tool.

Einfach den Stick oder die Speicherkarte in den Rechner stecken und das Tool starten. Es stehen dann zwei Optionen zur VerfĂŒgung: entweder man erstellt ein neues Backup des Speichermediums (als IMG-Image) oder man stellt ein bereits erstelltes Backup wieder her. Mehr nicht, mehr wird auch nicht benötigt.

USB Image Tool benötigt keine Installation, einfach das Archiv entpacken und das Programm starten.

Google Music Desktop Player fĂŒr Windows 7

Vom Pascal habe ich ĂŒber Google+ eine interessante Software gefunden. Den Google Music Desktop Player fĂŒr Windows 7.

Als Hauptansicht zeigt sie nix anderes als die normale Webseite von Google Music. Das kannst du natĂŒrlich auch im Browser haben, daher wechselst du die Ansicht am besten direkt zum Mini-Player Widget. Das Widget zeigt dir das Cover des Albums und Steuerungsbuttons fĂŒr den Player. Wenn dir das Widget auch nicht gefĂ€llt, kannst du dank der Integration in die Taskleiste auch direkt ĂŒber das das Vorschaufenster steuern, so wie es bei iTunes und dem Windows Media Player auch möglich ist. Ein Popup informiert dich auf Wunsch ĂŒber den aktuell gespielten Titel. Scrobbeln zu Last.fm ist auch mit dabei.

Den Google Music Desktop Player kannst du bei deviantArt downloaden.

Getestet und fĂŒr sehr gut befunden. Der Player bleibt erst mal auf der Platte, da ich zur Zeit Google Music eh permanent am laufen habe.

Windows 8 vom USB-Stick installieren

Kein DVD-Laufwerk zur Hand, um Windows 8 zu installieren? Nicht schlimm, dann installiert Windows 8 eben von einem USB-Stick. Microsoft stellt dazu die kostenlose Software Windows 7 USB/DVD download tool bereit. Lasst euch nicht von der “7″ im Namen abschrecken, es funktioniert auch mit Windows 8.

Also, ladet euch die Software herunter, installiert das Tool und besorgt euch ein ISO-Image von Windows 8 und einen formatierten USB-Stick mit mindestens 4 GB Speicher. Dann geht’s in vier Schritten zum bootfĂ€higen USB-Stick mit Windows 8:

1. Image-Datei auswÀhlen

Windows 8 vom USB-Stick installieren 1/4

2. USB-Device auswÀhlen (alternativ könntet ihr hier auch eine DVD brennen)

Windows 8 vom USB-Stick installieren 2/4

3. USB-Laufwerk angeben

Windows 8 vom USB-Stick installieren 3/4

4. Kopiervorgang starten

Windows 8 vom USB-Stick installieren 4/4

Ein Kinderspiel! GefĂ€llt mir echt gut, um das gleiche Ergebnis mit Windows XP oder Windows 7 zu erzielen, musste man fast schon Quantenphysik studiert haben. Naja, nicht ganz… ;-)

Jetzt könnt ihr eurer Netbook oder was auch immer neu starten und mit der Installation von Windows 8 vom USB-Stick beginnen.

Google Chrome offline installieren

Chrome LogoIn der Regel ist die Installation von Google Chrome problemlos. Man lĂ€dt sich ĂŒber die Google Chrome Webseite den Installer herunter und startet das Setup.

Jetzt muss man aber wissen, das der Download nicht den kompletten Browser enthÀlt, sondern lediglich eine Update-Routine, die die aktuellste Version immer erst wÀhrend der Installation aus dem Internet lÀdt. Hat man bereits eine bestehende Internetverbindung, ist das wie gesagt auch kein Thema. Blöd nur, wenn man den Browser offline installieren muss. Dann ist das mit der Installation nÀmlich Essig.

Um den Browser offline zu installieren, muss man sich das komplette Standalone-Installationspaket herunterladen. Da Google Chrome schon sehr hĂ€ufig Updates erhĂ€lt, sollte man den Standalone-Installer immer nur sehr zeitnah zur Installation herunterladen oder aber kurz nach der Installation den Browser nach Updates suchen lassen – wozu man dann aber auch wieder eine Internetverbindung benötigt. :-)

Windows 7 ISO Image inkl. Servicepack SP1 downloaden

Windows 7 BoxesWer nur eine Windows 7 Installations-DVD ohne Service Pack 1 (SP1) besitzt, muss nach einer Neuinstallation das Service Pack 1. von Hand installieren. Sich selbst eine DVD inklusive SP1 per Slipstream zu erstellen, ist leider nicht mehr so einfach möglich.

Aber es gibt ja auch noch eine Alternative: man lĂ€dt sich einfach die komplette DVD als ISO-Image inklusive Service Pack 1 herunter – so wie es auch schon fĂŒr die Images ohne SP1 möglich ist.

Hier mal die direkten Downloadlinks fĂŒr die Professional Versionen, die Home Version ist inkl. Service Pack 1 noch nicht verfĂŒgbar.:

Windows 7 SP1 Professional (32bit):

http://msft.digitalrivercontent.net/win/X17-24288.iso

Windows 7 SP1 Professional (64bit):

http://msft.digitalrivercontent.net/win/X17-24289.iso

Windows 7 SP1 Home Premium (32bit):

n/a

Windows 7 SP1 Home Premium (64bit):

n/a

Links zu weiteren Versionen und diversen Sprachen findet ihr bei HeiDoc.net.

Keine Angst, die Links und Dateien sind legal und sicher. Logischerweise befindet sich keine Seriennummer beim Download. Eurer vorhandene Lizenz kann aber mit diesen Installations-DVDs verwendet werden.

KeePass: Daten aus LastPass importieren

1. Teil der Beitragsreihe zu KeePass:

KeePass: Passwörter und Benutzernamen aus LastPass importieren

Jau, ihr habt tatsĂ€chlich den Entschluss gefasst, LastPass den RĂŒcken zuzukehren, und zu KeePass zu wechseln? OK, here we go!

Nach der Installation von KeePass ist die erste Aktion das Anlegen einer neuen Datenbank. Das funktioniert ĂŒber das MenĂŒ “Datei” “Neu”. WĂ€hlt einen geeigneten Speicherplatz fĂŒr die Datenbank aus und legt ein Master-Passwort fest. Und Bitte: denkt euch ein sicheres Passwort aus, sonst ist die ganze Übung hier fĂŒr die Katz. Mein Tipp: ein Satz mit drei, vier Wörtern und Leerzeichen ist sicherer als so manches Passwort mit tollen Sonderzeichen, die sich keine Sau merken kann.

Lasst die Option “SchlĂŒsseldatei” und “Windows-Benutzeraccount” erst mal außen vor. GrundsĂ€tzlich lĂ€sst sich damit die Sicherheit der Datenbank noch erhöhen, aber dazu möchte ich in einem spĂ€teren Artikel noch was schreiben. Diese beiden Optionen können nachtrĂ€glich auch noch aktiviert werden. Im zweiten Schritt könnt ihr der Datenbank noch einen Namen geben, ansonsten sind die Standardeinstellungen in Ordnung. Glaubt mir :-) .

OK, nun haben wir eine neue, leere Datenbank und wollen das Ding mit Daten fĂŒttern. Also den Krempel aus LastPass exportieren und in KeePass importieren.

So geht’s: im Browser auf das LastPass Icon klicken, dann unter “Werkzeuge” auf “Exportieren nach” die “LastPass CSV-Datei” auswĂ€hlen. Damit nicht jeder Hinz und Kunz eurer Daten exportieren kann, mĂŒsst ihr den Vorgang mit eurem Master-Passwort bestĂ€tigen. Gut so!

Firefox bietet die Datei direkt als Download an, Chrome spuckt alles im Klartext in einem neuen Tab aus. Chrome-Benutzer mĂŒssen daher erst mal den Inhalt der Seite manuell abspeichern. Alles auswĂ€hlen mit STRG+A, kopieren mit STRG+C und dann den Inhalt in Notepad einfĂŒgen STRG+V. Anschließend die Datei irgendwo abspeichern mit der Endung *.csv. Und nein, die Seite mit “Seite speichern unter…” auf dem Rechner zu speichern funktioniert in diesem Fall nicht.

Dann wieder zu KeePass wechseln (Merke: am schnellsten mit STRG+ALT+K), im MenĂŒ “Datei” “importieren” den Eintrag “Generischer CSV-Importer” wĂ€hlen und die entsprechende CSV-Datei auswĂ€hlen.

Jetzt mĂŒsst ihr aufpassen, an dieser Stelle kann eigentlich am meisten schief gehen. Und zwar mĂŒsst ihr bei “Feld-Ordnung” die Reihenfolge der Felder so anordnen: URL – Benutzername – Passwort – Kommentar – Titel – Benutzerdefiniert… Ansonsten werden die EintrĂ€ge falsch zugeordnet. Die Reihenfolge kann per Drag & Drop verĂ€ndert werden.

Wenn ihr jetzt auf Importieren klickt, sollten eurer Daten reibungslos ĂŒbernommen werden. Abschließend das Speichern eurer Datenbank nicht vergessen.

So, eure Benutzernamen und Passwörter sind jetzt in KeePass gespeichert und gesichert. Im Prinzip könnt ihr jetzt schon damit arbeiten. Um die Arbeit zu erleichtern, gibt’s noch einige Tricks und Kniffe, mehr dazu schreibe ich in den nĂ€chsten BeitrĂ€gen. Bis dahin! :-)