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GumNotes: zwei Lizenzen zur Verlosung

Vor einigen Tagen habe ich hier im Blog GumNotes vorgestellt. Noch mal kurz worum es geht: mit GumNotes könnt ihr auf eurem Rechner zu allen euren Dateien, Emails, Webseiten usw. Notizen hinzufügen. Stellt euch das Prinzip am besten so vor, wie man Haftnotizen im Büro verwendet. Ziemlich clever gelöst, wie ich finde.

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GumNotes ist zwar grundsätzlich kostenlos erhältlich, aber es gibt auch eine kostenpflichtige Professional Version zum Beispiel für gewerbliche Nutzung und ohne Werbung oder Nagscreen. So eine Lizenz kostet 29,80€. Freundlicherweise wurden mir für eine Verlosung unter euch zwei Lizenzen für GumNotes Professional zur Verfügung gestellt.

Interesse? Dann sind hier die Regeln:

Jeder kann also mit bis zu drei Losen an der Verlosung teilnehmen. Teilnahmeschluss ist am Sonntag, den 27.02.2011 um 20:00 Uhr. Anschließend werde ich über Random.org die beiden Gewinner ziehen und hier bekannt geben.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche viel Erfolg! :-)

Synergy – Input-Sharing auf verschiedenen Computersystemen

Einleitung

Heutiges Thema: das Nutzen von 1 Tastatur und Maus an mehreren Computersystemen gleichzeitig! Das freie Programm Synergy ermöglicht das. Ich habe es “Input Sharing” genannt und werde das jetzt mal näher erläutern.

Synergy (Link) dient als Vermittler-Software zwischen allen Systemen, die wir mit einem Set Input-Hardware steuern wollen. Dazu sollte Synergy also auf all diesen Systemen laufen. Auf der Downloadseite gibts das Programm immerhin für die größten Betriebssysteme. Ich habe momentan nur Windows 7, Windows XP und Mac zur Hand, das soll aber für einen Test reichen.

Der Test

Wir testen das System mit 4 Computern:
Windows 7 Workstation – Server
Windows XP Workstation – Client
Windows 7 Notebook – Client
Mac OS X MacBook – Client
Pfeil = einseitige Verbindung
Normaler Strich = zweiseitige Verbindung

Jedes System wird also miteinander verbunden (WLAN) und dank Synergy kann ich dann alle 4 Systeme mit einer Maus und Tastatur steuern.

Server-Konfiguration

Kommen wir zum einzigen Kraftakt des Projekts: die Konfiguration des Synergy Servers mit dieser unbeschreiblich unterentwickelten Bedienoberfläche. Der Server läuft bei mir auf Windows 7, unter Windows XP ist die Einrichtung gleich. Server auf dem Mac kann ich euch erst recht nicht empfehlen, da alles kommandozeilenbasiert und mit ungemütlichen Textdateien realisiert ist.
Damit es euch nicht ganz so lange beschäftigt wie mich am Anfang; gut aufpassen:

Schritt 1: Synergy starten
Startet Synergy, wählt “Share this computer’s keyboard and mouse (server)” und klickt auf “Configure”.

Schritt 2: Clients hinzufügen
Überlegt euch, welche Systeme ihr verknüpfen wollt. Für jedes System muss 1 “Profil” erstellt werden. Dazu gehört jeweils ein Name und ein Alias. Der Name sollte beschreibend sein “Server-Home”, “Client-Arbeit” oder so. Der Alias ist ziemlich egal, ich habe einfach eine fortlaufende Nummer gewählt. Server und 3 Clients, 4 Profile, schnell erledigt.

Schritt 3: Verbindungen (Links) hinzufügen
Hier wirds spannender. Überlegt euch, wie ihr die Systeme miteinander verbinden wollt. Prinzip ist klar: wie beim erweiterten Bildschirm springt die Maus, wenn sie einen Bildschirmrand berührt, in den Desktop des dort verknüpften Systems. Die Links geben an, auf welcher Seite welches Systems welches System verbunden ist… :D
Zusammen mit der Skizze oben und dann dem Video unten sollte das klar sein.

Speziell wird es hier eigenlich erst, wenn man nicht 0-100% eines Bildschirmrandes mit einem System verknüpft sondern z.B. 0-30% und 30-100%. Gerechnet wird hier von oben nach unten von 0 bis 100%. 0-30% wären also das obere Drittel (Mathematiker hier, bitte nicht hauen).
Ebenfalls wichtig zu erwähnen ist, dass “main is right of mac” nicht gleichzeitig “mac is left of main” mit einschließt. Wirklich jeder Link muss definiert sein, sonst seid ihr im dümmsten Fall in einem Bildschirm eingeschlossen und müsste Synergy beenden.

Schritt 4: Namen setzen und weitere Einstellungen
Schließt das Fenster “Screen & Links” und klickt bei “Options” auf “Advanced”. Gebt hier in das erste Eingabefeld den “Display Name” (Profilnamen dieses PCs, den ihr in den Servereinstellungen vergeben habt) ein. In meinem Testbeispiel wäre das “main”.
Schließt das Fenster und schaut euch nochmal in den “Options” -> “Options” um.
Hier könnt ihr z.B. einstellen, dass der Bildschirmwechsel nicht sofort, sondern erst nach X Millisekunden geschehen soll. Das ist praktisch wenn ihr aufgrund von Links immer an der Startleiste oder anderen Randelementen vorbeischießt.

Schritt 5: Starten
All done? Dann zuerst per Klick auf “Test” überprüfen, ob alles stimmt. Sollte ein Fehler erscheinen gibt es nicht soo viel zu prüfen. Stimmt der “Display Name” unter “Options” -> “Advanced” mit einem der vergebenen Profilnamen in den Servereinstellungen überein, sind alle Profile und Links korrekt, irgendwelche fehlerhaften Werte bei den anderen Einstellungen? Eigentlich sollte alles funktionieren.
Dann könnt ihr mit “Start” den Server aufhorchen lassen. Das Fenster schließt sich, ein Icon im Systray bleibt und zeigt alle verbundenen Systeme an (anfangs nur der Server).

Client-Konfiguration

Hier gibt es nicht viel zu tun. Aber es gibt Unterschiede zwischen Windows und Mac, daher jetzt 2 Parts:

Windows

Namen setzen
Gebt bei “Options” -> “Advanced” in das erste Eingabefeld den Profilnamen ein, der beim Server vergeben wurde und für dieses System geplant war.

Verbindung prüfen und Verbinden
Prüft zuerst die Netzwerkverbindung zum Server (z.B. mit cmd -> ping) und bringt dessen Netzwerknamen in Erfahrung.
Wählt “Use another computer’s shared keyboard and mouse” aus und gebt den Namen des Servers dann ohne Doppelbackslash ein.
Mit “Start” verbindet ihr euch zum Server.

Mac

Zieht euch das Paket für den Mac, das enthält eine Dokumentation und 2 Kommadozeilenprogramme. synergys für den Server und synergyc für den Client.
Um euch mit einem Server zu verbinden reicht 1 Befehl, ohne weitere Voreinstellungen:
pfad/zu/synergyc -n profilname -f servername
Wie bei allen Client muss der Profilname vorher beim Server erstellt worden sein.

Done!

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Alle Systeme verbunden, an die Arbeit.
Ist alles konfiguriert dauert es nur wenige Sekunden um alle Systeme wieder zu verbinden.
Wer mehrere Systeme als Alternative zu einem erweiterten Desktop laufen lassen möchte, hat mit Synergy eine Freeware, die alle Grundlagen bietet.

Vorteile
Die Vorteile liegen auf der Hand, mehr Rechenpower, praktisch manuelles Load Balancing, Vorzüge von Windows/Mac/Linux clever nutzen, 4 Systeme möglich ohne spezielle Grafikkarte usw.

So far, Fragen, Kritik, Anregungen hier in die Kommentare oder in meinem Blog per Kontaktformular (siehe unten).

Dieser Artikel wurde von Hannes Schurig geschrieben. Er arbeitet als IT-Administrator und bloggt auf www.hannes-schurig.de über Themen aus IT, Web, Software, Tutorials und mehr.
Er freut sich über jeden Besucher und aktiven Leser ;)

LatiPics: Bilder mit Geodaten aus Google Latitude versehen

Das Thema Geotagging mit Google Latitude hat mir ja jetzt keine Ruhe gelassen. Also mal Google gefragt, was man sonst noch so machen kann. Eine Antwort lautete: LatiPics.

Auch LatiPics kann mit den Geodaten aus eurem Google Laitude Profil Fotos mit Geotags versehen.

Funktionsweise ist hier gleich wie bei Panoramio: die Software nimmt Datum und Uhrzeit des Fotos und schaut bei Google Latitude, wo ihr euch an besagtem Datum (+/- 30 Minuten) aufgehalten habt.

Vom Handling her ist das Tool auch ganz simpel. Nachdem man LatiPics Zugriff auf sein Google Latitude-Konto gewährt hat, kann man einfach Bilder per Drag & Drop auf das Programmfenster ziehen oder auch ganze Ordner auswählen. Ein Klick auf Start und die Geodaten werden in den Exif-Daten gespeichert.

LatiPics ist kostenlos erhältlich für Windows und MacOS und benötigt Java.

Wie gehabt, auch hier können die Geodaten vom tatsächlichen Ort der Aufnahme abweichen. Macht ja einen Unterschied, ob Google Latitude GPS oder Funkzellen zur Ortsbestimmung heranzieht.

GumNotes: Notizen zu Dokumenten, Bildern, Emails oder Webseiten hinzufügen

Wenn du auch so vergesslich bist wie ich, können dir Notizen schon  mal den Tag retten – oder auch verplanen. So wie meine Freundin es gerne mit mir macht. ;-)

Für den Rechner gibt es für diese Aufgabe GumNotes.

Anders als zum Beispiel bei Evernote werden bei GumNotes die Notizen zwar auch zentral gespeichert, aber direkt mit einem Dokument, einem Bild oder einer Email verknüpft. Quasi wie ein PostIt-Haftzettel an der Datei. Öffnet man die Datei, wird automatisch die Notiz angezeigt. Funktioniert auch mit Webseiten und Emails bei Google Mail – für letzteres kann ich alternativ auch Gmail Notes empfehlen.

Optional kann man auch eine Erinnerungsfunktion zu einer Notiz aktivieren.

An Synchronisation wurde ebenfalls gedacht, aber nur für iPhone / iPad über Simplenote. Ich hab’s zwar noch nicht versucht, aber auf den ersten Blick würde ich behaupten, Synchronisation via Dropbox sollte auch funktionieren. Der Speicherort der Notizen kann in den Optionen bestimmt werden – ändert den halt mal ab auf euren Dropbox-Ordner. Möglicherweise funktioniert das so, aber ohne Gewähr. Wenn es jemand von euch getestet hat, hinterlasst doch bitte ein Kommentar. Danke! :-)

Geniales Konzept mit sehr guter Umsetzung. Ich werde das Tool auf jeden Fall mal noch einige Zeit weiter testen. GumNotes ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team von efb.nu für einen weiteren tollen Freeware-Tipp!

PDF-Dateien zusammenfügen, Seiten löschen oder neu anordnen

PDFJumblerTiptop: mit dem kostenlosen PDFJumbler kann man ratz fatz mehrere PDF Dokumente zu einer einzelnen Datei zusammenfügen, einzelne Seiten löschen oder deren Reihenfolge neu anordnen. Und das alles ganz einfach per Drag & Drop.

PDFJumbler läuft ohne Installation. Noch genialer aber: das Tool benötigt lediglich Java und funktioniert somit auf allen Betriebssystemen mit Java-Unterstützung.

Ganz klar eine Software der Kategorie “Kann man immer mal gebrauchen”. :-)

Da hat sich mein täglicher Blick auf efb.nu ja wieder mal geloht. Kennt ihr Alternativen? Also jetzt nicht so Monster wie Adobe Acrobat…

Crashkurs: Podcasting

Podcasting ist tot? Denkste. Vielleicht ist der Begriff “Podcast” mittlerweile ein bisschen verstaubt, aber die Verteilung von Audio und Video spielt gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch Facebook, Twitter und Co. haben Bild- und Tonkonsum und -Austausch eine neue Renaissance erlebt.

Das ist für mich Anlass genug, hier noch einmal kurz die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des Podcasting (ich bleibe einfach bei dem Begriff) aufzuzeigen. Wer nicht weiß, was Podcasting ist, schaut sich am Besten mal hier um.

Wann höre ich Podcasts?

Ich bin jeden Tag unterwegs. Auf dem Weg zur Uni oder zurück, in der Stadt, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen und Abwaschen, beim Aufräumen und Putzen, immer wieder gibt es Situationen, an denen ich nicht am Rechner sitze oder ein Buch, ein Magazin oder eine Zeitung lesen kann. Klar, ich kann Musik hören, mach ich auch. Aber manchmal fühle ich mich, als könnte ich diese “verschwendete” Zeit besser nutzen und mich weiterbilden. Dann höre ich Podcasts.

Was für Podcasts sollte ich denn hören?

Wie meistens, ist auch hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ob man Podcastings zur Unterhaltung, zur Weiterbildung, zum “Up-to-date”-Bleiben hört oder einfach nur, weil es Spaß macht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Angebot ist nahezu unerschöpflich.

Grundsätzlich lassen sich Video- und Audiopodcasts unterscheiden. Ich persönlich nutze unterwegs nur Audioangebote, denn mir immer ein Gerät vor’s Gesicht halten zu müssen, finde ich eher lästig und klappt, z.B. beim Abwaschen überhaupt nicht. Videopodcasts (ein paar Youtube-Channels) habe ich über meinen normalen RSS-Feed-Reader abonniert, um sie schauen zu können, wenn ich sowieso am Rechner sitze.

Der Hauptanbieter von Audiopodcasts sind neben Privatpersonen natürlich die Radiosender. Diese bieten, meist mehrmals täglich, vor allem Nachrichten, Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung oder ganze Sendungen aus ihrem Programm zum Download an.

Hier einige Radiosender, deren Podcasts sich (zum Teil) in meinem Podcatcher (Programm zur Verwaltung von Podcasts, dazu später mehr) befinden:

  • Alltagsdeutsch (Deutsche Welle) – Über die Verwendung von Redensarten und Sprichwörtern im Deutschen
  • Forschung Aktuell (Deutsche Welle) – Interessantes und Aktuelles aus unterschiedlichen Forschungsbereichen
  • Das Gespräch (NDR Kultur) – Interviews mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik
  • 1.000 Antworten (SWR 2) – Hörer fragen, Wissenschaftler antworten
  • Kabarett (WDR 2) – Satirisches Intermezzo verschiedener Kabarettisten
  • Unterhaltsamer und weniger “trocken” sind jedoch Podcasts von Privatpersonen oder nicht öffentlichen Anstalten. Auch hier reicht die Palette von Weiterbildungsangeboten über Neuigkeiten aus dem Netz, dem akutellen Kino-, Fernseh- und Serienprogramm, Interviews, Kritiken und Musik bis hin zu nerdigem Gelaber und Biergetrinke.

    Hervorhebenswert sind hier besonders:

  • Chaosradio Express – Ein Interview-Podcasts des CCC über Technik, Gesellschaft und Kultur
  • Der Märchenpodcast – Märchen aus aller Welt, gelesen von professionellen Erzählern
  • Hoaxilla – Ein skeptischer Podcast über Phänomene, moderne Legenden und Verschwörungstheorien
  • Horst Evers – Komödiantisches Survival für den Alltag
  • Märchenstunde – Unterhaltsame Analyse von Grimms Märchen, gespickt mit aktuellen Bezügen
  • Not Safe For Work – Der Name sagt alles. Internationale Unterhaltungsgala von zwei sehr sympathischen Chaoten
  • Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Podcasts, die ich abonniert habe, aber mehr liste ich hier nicht auf. Nicht, dass ihr denkt, ich wäre ein Freak. Außerdem macht das Entdecken neuer Podcasts und das Stöbern nach Interessantem sowieso viel mehr Spaß.

    Wie kann ich Podcasts empfangen und verwalten?

    Generell ist jeder MP3-Player und jedes Handy mit Anschlussmöglichkeit an einen Computer zum Empfang von Podcasts geeignet. Mit Datentarif oder über WLAN können einige Smartphones und Apple-Produkte die Podcasts auch direkt auf das Gerät laden.

    Ich jedoch verwalte meine Podcasts über einen sog. Podcatcher, also ein Programm, das automatisch nach neuen Folgen sucht und diese dann mit meinem Handy (über USB) synchronisiert. Sobald eine Folge auf das Handy übertragen wurde, wird es im Podcatcher ausgeblendet. Gehörte Folgen lösche ich immer unmittelbar nach dem Hören direkt vom Handy, das hält Ordnung und schont den Speicher.

    Bekannte Podcatcher

    Das wohl bekannteste Programm zur Synchronisation von Podcasts ist iTunes. Aber da ich kein Apple-Produkt besitze und man über iTunes schon genug im Internet findet, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.

    Ebenso wird Winamp immer gern in einem Atemzug mit Podcasts genannt. Ich hab’s ausprobiert. Es ist schlecht. Nachdem mir Winamp zwei Mal ohne Grund alle Abonnements gelöscht hat, hatte ich die Schnautze voll und ich habe mich nach einem anderen Podcatcher umgeschaut.

    Dann habe ich gPodder entdeckt. Da dieses Freeware-Tool ausschließlich für den Empfang und die Verwaltung von Podcasts entwickelt wurde, ist es sehr leicht zu bedienen und bietet alle Funktionalitäten, die man braucht.

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Programm geben. Am Besten ihr fangt damit an, erst einmal ein paar Podcasts zu abonnieren. Dazu klickt ihr unter “Abonnements” auf “Podcast per URL hinzufügen” und kopiert eine gültige Podcast-URL in die Zeile. Bei den oberen Beispielen müsst ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und “Adresse des Links kopieren” wählen. Diesen Link braucht ihr dann nur noch in gPodder einzufügen.

    Nachdem ihr das getan habt, erscheint ein Fenster, in dem ihr auswählen könnt, welche Folgen direkt auf euren Computer geladen werden sollen. Anschließend werden die gewählten Podcasts sofort heruntergeladen.

    Zur besseren Orientierung hier mal ein Screenshot der Programmoberfläche. Wie ihr seht, ist sie sehr übersichtlich und aufgeräumt:

    Als Nächstes könnt ihr die Podcasts dann mit eurem Standardplayer hören oder auf ein Gerät eurer Wahl übertragen. Dazu schließt ihr das Gerät an den Rechner an und klickt auf “Einstellungen”. Im Tab “Geräte” könnt ihr nun nach eurem Player suchen und einen Pfad definieren, wohin die Podcasts kopiert werden sollen.

    Durch die Einstellung “Mark it as played” werden alle übertragenen Folgen (je nach Einstellung) sofort aus gPodder ausgeblendet. Alle weiteren Anzeigeeinstellungen und Übertragungsspielereien könnt ihr euch ja selbst ausprobieren.

    Wo kann ich denn neue Podcasts entdecken?

    Die erste Anlaufstelle für mich, um neue und interessante Podcasts zu entdecken, ist die Community Podcast.de (wie naheliegend). Hier findet man viel Nützliches zu weiteren Programmen, Tipps zur Erstellung eigener Podcasts und natürlich unendlich viele Podcast-Angebote. Sollten euch diese nicht reichen, könnt ihr auch mal auf Podster.de oder bald auch auf Podcaster.de umschauen.

    Sollte ich sonst noch was wissen?

    Na klar. Nachdem ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigt habe, ist natürlich auch der Wunsch in mir entstanden, selbst einen Podcast zu produzieren.
    Mit der Idee, die Songtexte der auf Platz 1 befindlichen Songs in den Charts jede Woche näher zu analysieren, ist dann mein Podcast Hitmist Germany entstanden. Hört einfach mal rein und lasst einen Kommentar da.

    Fallen euch sonst noch Themen ein, über die es bisher zu wenige oder gar keine Podcasts gibt? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder nutzt ihr bessere Programme? Gibt es tolle Podcasts, die ich übersehen habe? Oder habt ihr euch bisher einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


    Dieser Gastbeitrag wurde von Benny geschrieben. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) an der Uni Duisburg-Essen.