Windows 8 parallel neben Windows 7 installieren

Die Consumer-Preview von Windows 8 ist ja nun schon seit einigen Tagen draußen. Heute hat mich auch die Neugier gepackt, und mich das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft mal selbst  testen lassen. Bevor es mit dem Testen losgeht, musste ich Windows 8 aber erst mal installieren. Eine virtuelle Maschine wäre eine Möglichkeit gewesen, um Windows 8 mehr oder weniger gefahrlos zu testen. Da ich aber noch einen betagten Desktop-PC im Arbeitszimmer habe, der für solche Testzwecke prädestiniert ist, habe ich mich dazu entschieden, Windows 8 ganz normal zu installieren. Aber nicht als alleiniges OS, sondern parallel neben der bestehenden Windows 7 Installation. Die Auswahl des Betriebssystems erfolgt dann beim Booten über ein Bootmenü.

Auch wenn ich bei diesem Artikel mit der Consumer-Preview arbeite, wird diese Anleitung auch mit einer finalen Windows 8-Version funktionieren.

Was benötigt man für die Dualboot-Installation? Klar, erst mal eine Windows 8-ISO oder DVD (die Consumer Preview erhält man direkt bei Microsoft als Download) . Dann eine leere Festplatte oder eine leere Partition mit mindestens 20 GB Speicherplatz. Falls eine Partition erstellt werden muss, geht wie folgt vor (falls nicht, diesen Schritt einfach überspringen):

  • Öffnet das Startmenü und macht einen Rechtsklick auf den Eintrag “Computer” und wählt “Verwalten” aus
  • Unter “Datenspeicher” -> “Datenträgerverwaltung” wählt ihr die gewünschte Festplatte aus
  • Wählt eine Partition aus, die ihr verkleinern möchtet (es gehen dabei keine Daten verloren) und klickt im Kontextmenü auf “Volume verkleinern”
  • Im folgenden Fenster verkleinert ihr die Partition um mindestens 20 GB und klickt auf “Verkleinern”
  • In der Datenträgeranzeige erscheint nun ein Feld mit nicht zugeordnetem Speicher eben in der Größe, wie die Partition vorher verkleinert wurde. Rechtsklick in dieses Feld und dann “Neues einfaches Volume” auswählen
  • 4 x auf “Weiter” und abschließend auf “Fertig stellen” klicken. An den Standardeinstellungen muss i. d. R. nichts geändert werden
  • Fertig, nun habt ihr eine neue, leere Partition

Jetzt kann man schon mit der eigentlichen Installation beginnen. Also entweder klassisch von einer DVD oder mittels eines USB-Sticks. Die Installation per USB-Stick habe ich schon mal hier im Blog beschrieben.

  • Installationsmedium einlegen oder einstecken und den Computer neu starten (ggf. muss man im BIOS die Bootreihenfolge ändern, sonst startet Windows 7 wieder ganz normal)
  • Wenn die Booteinstellungen korrekt konfiguriert sind, sollte nach einer Weile der erste Auswahlbildschirm erscheinen. Dort legt man die Sprache und Ländereinstellungen fest
  • “Jetzt installieren”, den Product-Key (für die Consumer-Preview findet ihr einen Key auf der Downloadseite) angeben und das Blabla bestätigen
  • Als Installationsart “Benutzerdefiniert” auswählen
  • Bei der folgenden Anzeige wählt man nun die vorher erstellte Partition aus
  • Abschließend folgt dann die ganz normale Installation von Windows 8
Bei jedem Neustart des Rechners wird man nun gefragt, welches Betriebssystem man den starten möchte. Ich habe eben jetzt die Wahl zwischen Windows 8 und Windows 7. Wobei Windows 8 in der Grundeinstellung als Standard festgelegt ist und nach einigen Sekunden automatisch gebootet wird. Es ist aber auch kein Problem, das Standardbetriebssystem zu ändern.
  • Beim Bootloader klickt auf den Link “Standardeinstellung ändern oder andere Optionen auswählen”
  • “Standardbetriebsystem auswählen” und dort dann Windows 7 oder-was-auch-immer auswählen

Dann mal viel Spaß beim Arbeiten mit Windows 8. Falls ihr keinen Gefallen dran habt, könnt ihr nun ja ohne Probleme zurück zu Windows 7.

Haftungsausschluss: ich bin nix schuld! :-P

 

Dropbox Speicherplatz ruck-zuck um 5 GB erweitern

Dropbox Logo kleinIm Rahmen eines Betatests kann man bei Dropbox zur Zeit wieder kostenlos zusätzlichen Speicher abgreifen. Und zwar bis zu 5 GB. Das ist doch mal was. :-)

Die ersten 500 MB erhält man, wenn man die Betaversion der Dropbox Android-App installiert und dort den automatischen Kamera-Upload aktiviert.

Bis zu 4,5 GB gibt’s obendrein dann noch für den Test des Desktopclients. Dazu müsst ihr auch eine Beta installieren (findet ihr im Forum von Dropbox) und im Anschluss zum Beispiel eine Kamera oder einen Wechseldatenträger mit Fotos an euren PC stöpseln. Dran denken: Autoplay muss aktiv sein.

Für das erste Foto erhaltet ihr sofort 500 MB zusätzlich, für jedes weitere Foto über diese 500 MB hinaus gibt’s weitere 500 MB gratis. Das Spielchen könnt ihr bis maximal 4,5 GB weitermachen.

Und jetzt verrate ich euch einen Trick, den ich bei Andreas gefunden habe. Mit einem einzigen, auf winzige 21 KB komprimiertem Foto (entpackte Größe 4,39 GB, Download im Beitrag von Andreas)  könnt ihr die 4,5 GB mit nur einem Upload erreichen.

Bei mir dauerte es gerade mal 15 Minuten, um meine Dropbox um 5 GB anwachsen zu lassen. :-) Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die 5 GB permanent erhalten bleiben und nicht nur während der Betaphase gelten.

Image von einem USB-Stick erstellen

Nach mehr als sieben Wochen Funkstille hier auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich fange mal mit einem kleinen Tipp an. :-)

USB Image ToolIch musste heute einen meiner USB-Sticks formatieren, der bisher als bootfähiges Windows 7 Installationsmedium zum Einsatz kam. Sowas zu erstellen, ist zwar ganz simpel, man benötigt dazu aber einige Minuten Zeit. Was liegt also näher, als ein Image des USB-Sticks zu erstellen, dass ich später einfach wieder auf den USB-Stick kopieren kann.

Nach einmal googeln habe ich bei Jeffery ein Tool gefunden, mit dem man ein Image eines USB-Sticks oder einer Speicherkarte erstellen kann: das USB Image Tool.

Einfach den Stick oder die Speicherkarte in den Rechner stecken und das Tool starten. Es stehen dann zwei Optionen zur Verfügung: entweder man erstellt ein neues Backup des Speichermediums (als IMG-Image) oder man stellt ein bereits erstelltes Backup wieder her. Mehr nicht, mehr wird auch nicht benötigt.

USB Image Tool benötigt keine Installation, einfach das Archiv entpacken und das Programm starten.

Videos und MP3 von Vimeo und Dailymotion downloaden

Clip.djLetztens habe ich noch geschrieben, wie man mit Clip.dj Videos und MP3s von Youtube ziehen kann. Im Blog von Clip.dj wurde vor einigen Tagen verkündet, dass man den Service nun auch für die Videoportale Vimeo und Dailymotion nutzen kann. Tiptop!

Vorgeghensweise wie gehabt: kopiert den Link des Videos in das Suchfeld bei Clip.dj und nach einer kuzen Wartezeit könnt ihr das Video als mp4 oder den Ton als mp3 downloaden. Alternativ kann man auch ein Bookmarklet dazu einsetzen.

Ich nutze den Dienst mittlerweile regelmäßig und finde ihn echt praktisch.

Geteilte Artikel wieder im Google Reader lesen

Google ReaderSeit einigen Tagen ist das neue Design und damit verbunden das Update des Google Readers ausgerollt. Das Update integriert den Google Reader besser in Google+, sharen von Artikeln ist nun ohne Umwege möglich.

Leider entfällt mit diesem Update aber auch die Community hinter dem Google Reader, diese wurde jetzt komplett zu Google+ verlagert. Wer also bis heute meine geteilten Artikel im Reader verfolgte, muss mich jetzt zwingend über Google+ einkreisen. Leider besteht die Gefahr, dass in der Timeline von Google+ interessante Artikel untergehen oder einfach übersehen werden. Aus diesem Grund habe ich mich gestern auch schon mal nach einer Alternative umgesehen.

Reader SharerJetzt ist aber erst mal Entwarnung angesagt: mit einer Erweiterung kann man gesharte Artikel auch weiterhin im Google Reader lesen. Für Google Chrome wäre das die Erweiterung Reader Sharer, Alternativ kann man auch das Userscript Reader Sharer Monkey for Greasemonkey  verwenden – dann funktioniert es in Zusammenarbeit mit Greasemonkey auch mit Firefox oder Opera.

Meine Empfehlungen könnt ihr hier abonnieren.

HiveMined – Google Reader Alternative

Nach den überwiegend enttäuschend ausfallenden Reaktionen zum Redesign und Featurebeschnitt beim Google Reader stellt sich für viele die Frage nach einer Alternative. Mir übrigens auch – weniger wegen dem neuen Design, sondern hauptsächlich wegen des völlig unnötigen Kills der Community hinter dem Google Reader – eine Community, bei der man immer wieder neue Blogs, Nachrichtenquellen und lesenswerte Artikel fand. Ja, ja. Ist ja jetzt alles bei Google+. Fürn Arsch.

HiveMinedDie zur Zeit häufig auftretenden Fehler beim Seitenaufruf möchte ich erst gar nicht erwähnen, hier habe ich immerhin noch Hoffnung auf schnelle Abhilfe durch Google.

Eine Software kommt für mich nicht in Frage, ich möchte nicht auf die Flexibilität eines Webdienstes verzichten. Als ein geeigneter Kandidat erscheint mir zur Zeit HiveMined, das vom geplanten Funktionsumfang an einen Clon des “alten” Google Reader erinnert. HiveMined wurde quasi erst durch die Ankündigung der Veränderungen beim Google Reader ins Leben gerufen.

HiveMined befindet sich zur Zeit noch im Aufbau, wenn man der Fortschrittsanzeige aber trauen kann, wird man in wenigen Tagen eine erste Version testen können. Erste Infos und Screenshots gibt’s schon mal im Blog von HiveMined.

Ohne eine gute Community ist HiveMined natürlich auch “nur” ein Feedreader – auch deshalb möchte ich mit diesem Artikel ein wenig die Werbetrommel rühren. Ich bleibe da aber auf jeden Fall am Ball und werde es mal antesten. Vielleicht finde ich ja den ein oder anderen alten Bekannten dort wieder.

Wie schaut’s bei euch aus? Zufrieden mit dem neuen Google Reader? Vermisst ihr die Community oder habt ihr diese Funktion eh nie genutzt?

(via TAW)