Der Windows Explorer bietet die Möglichkeit, einen FTP-Server direkt als eine Art Laufwerk einzubinden. Wie das funktioniert, will ich euch hier mal kurz zeigen.
1. Öffnet den Windows Explorer und macht auf den Eintrag “Computer” einen Rechtsklick. Im Kontextmenü wählt ihr den Eintrag “Netzwerkadresse hinzufügen” aus
2. Klickt auf “Weiter”, wählt dann “Eine benutzerdefinierte Netzwerkadresse auswählen” aus
3. Tragt die Adresse des Servers ein, mit dem eine Verbindung hergestellt werden soll (in der Regel irgendwas mit ftp://deinserver.de/ordner)
4. Tragt euren Benutzernamen ein
5. Legt einen Namen fest, mit dem die Netzwerkadresse im Explorer angezeigt werden soll
6. Lasst das Häkchen aktiviert und klickt auf “Fertig stellen”
7. Der FTP-Server wird nun geöffnet. Hier müsst ihr nun eurer Passwort eingeben. Wenn ihr das Passwort speichern wollt, setzt das entsprechende Häkchen in diesem Dialogfenster
Fertig. Der FTP-Server hat nun einen Eintrag im Navigationsbereich und man kann so direkt und bequem im Windows Explorer Dateien und Ordner des FTP-Servers verwalten.
Hinweis: Diese Anleitung ist für Windows 7 erstellt, bei Windows XP/Vista gibt es diese Funktion aber auch und wird dort ähnlich umgesetzt.
Das Upgrade von Windows XP zu Windows 7 ist kein klassisches Upgrade, sondern kann nur als komplette Neuinstallation durchgeführt werden. Dabei werden also keine Einstellungen von Windows XP übernommen und in der Regel werden dabei alle bestehenden Daten von Windows XP gelöscht.
Um zumindest die bestehenden Benutzerkonten von Windows XP samt ihren “Eigenen Dateien” zu migrieren, bietet Microsoft das Programm Windows EasyTransfer an.
EasyTransfer ist bereits in Windows 7 und Windows Vista enthalten, für Windows XP steht es bei Microsoft als Download bereit.
Ich habe die Software zum Test auf meinem PC mit Windows XP installiert und die Daten in eine Windows 7 Installation einer virtuelle Maschine übertragen. ‘Von Windows XP zu Windows 7 umziehen mit EasyTransfer’ weiterlesen
Der Artikel zur Installation von Windows XP per USB-Stick gehört zu den gefragtesten Artikel hier auf blogwache.de.
Regelmäßig bekomme ich auch Anfragen per Mail, ob und wie man Windows 7 per USB-Stick installieren kann (obwohl eigentlich ein Link zu einer Anleitung im Artikel steht?).
Ich denke, dass nach der Veröffentlichung von Windows 7 die Anzahl der Anfragen noch steigen wird. Deshalb will ich auch zu diesem Thema eine Anleitung schreiben. Genau genommen sind es zwei Anleitungen, denn es macht einen Unterschied, ob ihr den USB-Stick unter Windows Vista/7 oder Windows XP erstellen wollt.
Grundsätzlich ist es für beide Methoden notwendig, dass ihr entweder einen PC mit DVD-Laufwerk habt in dem ihr die Installations-DVD öffnen könnt, oder Windows 7 als ISO-Datei vorliegt. Wenn ihr eine DVD und kein Laufwerk habt und auch keine ISO-Datei, fragt doch einfach mal einen Kumpel, ob er euch von der DVD ein ISO-Image erstellt.
‘Windows 7 vom USB-Stick installieren’ weiterlesen
Noch knapp zwei Wochen bis zum offiziellen Release (am 22. Oktober ist es soweit) von Windows 7. Passend dazu wurde gestern von Microsoft die Webseite “Windows 7 Upgrade Center” veröffentlicht.
Auf dieser Seite findet man jede Menge Informationen rund um das Thema Neuinstallation und Upgrade von Windows 7.
Man findet Schritt-für-Schritt Anleitungen zu so ziemlich jeder denkbaren Situation. Sei es Neuinstallation oder Upgrade von Windows Vista oder XP.
Alle Anleitungen sind komplett in deutscher Sprache und stehen auch als Download zur Verfügung.
Seit Windows Vista und auch bei Windows 7 wird ReadyBoost von Microsofts Betriebssystemen unterstützt. Diese Cache-Technik soll auf leistungsschwächeren Rechnern eine höhere Systemleistung erzielen, da Flash-Speicher eine wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als Festplattenspeicher.
ReadyBoost unter Windows 7 zu aktivieren ist ganz einfach. Wenn man ein Laufwerk mit Flashspeicher (USB-Stick oder Speicherkarte) mit dem Rechner verbindet, kann man bereits beim Autostart die entsprechende Option auswählen.
Alternativ kann man auch den Weg über den Arbeitsplatz nehmen, indem man per Rechtsklick auf das Laufwerk die Eigenschaften aufruft. Unter dem Reiter “ReadyBoost” können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden.
Folgende Voraussetzungen sollte man beachten: die Größe der ReadyBoost-Datei soll von 230 MB bis zu maximal 4 GB reichen. Das Verhältnis ReadyBoost Cachegröße und Arbeitsspeicher (RAM) soll irgendwo von zwischen 1:1 bis maximal 3:1 liegen. Den größten Vorteil hat man nicht eher durch einen größeren Cache sondern durch schnelleren Flashspeicher. Eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind das A und O.
Nun habe ich mit meinem Asus eee Pc 1000H einen eher leistungsschwachen Rechner mit Windows 7 am Start. Außerdem ein integriertes Seicherkarten-Laufwerk und eine unbenutzte 4GB SD-Speicherkarte.
Ich habe ReadyBoost mal aktiviert und konnte auf den ersten Blick keine merkliche Leistungssteigerung im Betrieb feststellen. Aber ich glaube, dass das Netbook mit ReadyBoost schneller aus dem Standby wieder aktiviert wird.
Vielleicht auch nur ein Placebo-Effekt, wer weiß.
Für Windows 7 gibt es ein Ferrari Desktop Theme kostenlos als Download bei Microsoft.
Das Desktop Theme wurde in Zusammenarbeit von Microsoft und Ferrari entwickelt und designt.
Enthalten sind fünf verschiedene Wallpaper, natürlich alle mit Sportwagen von Ferrari. Die Fensterfarbe ist in Rot gehalten, was sonst.
Ich habe es mal schnell installiert und ein Screenshot hochgeladen. Das Theme sieht sehr schick aus. Schau es euch selbst mal an.
Weitere kostenlose Desktop Packs, Designs und Wallpaper für Windows 7 gibt es bei Microsoft.
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