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Fotos und Downloads direkt in der Cloud speichern mit Cloud Save

Zufälle gibt’s. Eben noch schreibe ich einen Artikel, wie man Fotos von Webseiten direkt in der Cloud speichert. Jetzt stolpere ich bei Lifehacker ĂĽber Cloud Save und einen Artikel mit ähnlicher Thematik.

Nur das Cloud Save dabei noch einen Schritt weiter geht und sogar die Möglichkeit bietet, Downloads von Webseiten direkt in der Cloud (zum Beispiel Dropbox oder bei Google Docs) zu speichern. OK, ich muss zugeben mein Versuch funktionierte dabei nur bei direkten Download-Links und nicht bei ausführbaren Dateien. Aber immerhin. :-) Der Upload von Fotos hingegen funktionierte problemlos und bei der Auswahl an Diensten sollte für jeden was dabei sein.

Firefox User schauen in die Röhre, Cloud Save ist nur für Google Chrome erhältlich.

(Lh via AddictiveTips)

Fotos aus Webseiten direkt bei Picasa oder Flickr speichern

Fast schon eine alltägliche Situation, die jeder kennt. Man surft herum und findet auf einer Webseite ein Foto, dass sehr gut gefällt. Rechtsklick, Bild speichern unter, zack, schon ist das Foto auf der eigenen Festplatte.

Nun wird die “Cloud” immer stärker ein Thema, warum also nicht gleich die Fotos in der Cloud speichern? Die zwei größten Cloud-Dienste fĂĽr Fotos sind Picasa Webalben und Flickr und fĂĽr diese beiden Dienste habe ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit begeben, wie man Fotos von Webseiten direkt bei Picasa oder Flickr speichert. Mit, fĂĽr mich ĂĽberraschend, ganz unterschiedlichem Erfolg…

Picasa Webalben

Ich fange mal bei Picasa an, da das der Dienst ist, den ich selbst ausschließlich nutze. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist imho einfach unschlagbar. Seit kurzer Zeit werden Fotos mit bestimmten Abmessungen (bis 800 Pixel auf der längsten Seite) auch nicht mehr dem kostenlosen Speicherplatz angerechnet. Also keine Sorge, es ist unter Umständen überhaupt nicht nötig, auch nur einen Cent in Speicherplatz zu investieren.

Das Browser-Addon AddToPicasa ist genau das, was ich zur Lösung der Aufgabenstellung gesucht habe. Die Bedienung ist ein Kinderspiel und benötigt eigentlich keine Erklärung, ich mach’s aber trotzdem. :-) Nach der Installation der Erweiterung findet man im KontextmenĂĽ bei einem Rechtsklick auf ein Foto einen neuen Eintrag “Add image to Piaca Web Albums”. Und jetzt ratet mal. Genau! Klickt man da drauf, öffnet sich ein Popup, in dem man noch eine optionale Bildunterschrift und Tags angeben kann und das Album auswählt, in dem das Foto abgelegt werden soll. Leider kann man kein neues Album anlegen, diese Option vermisse ich.
Praktisch: die Fotos können vorher direkt im Browser mit dem webbasierten Editor Fotoflexer bearbeitet werden.

AddToPicasa ist sowohl für Google Chrome als auch für Mozilla Firefox erhältlich.

Zwei Hinweise noch, erstens mĂĽsst ihr AddToPicasa Zugriff auf Picasa Webalben gewähren. Diesen Zugriff kann man nachträglich jederzeit widerrufen. Zweitens wĂĽrde ich empfehlen, das Häkchen bei “Authorize AddToPicasa to display your image” zu entfernen, ansonsten wird das Foto auch auf der Webseite von AddToPicasa unter “Last Images” angezeigt.

Flickr

Leider habe ich weder für Google Chrome noch für Mozilla Firefox eine adäquate Lösung für Flickr gefunden. Die Erweiterung, die am ehesten meinen Erwartungen entspricht, nennt sich Flickr Upload für Google Chrome. Die Funktion von Flickr Upload beschränkt sich dabei aber auch nur auf das Speichern des Fotos im Flickr Fotostream. Man kann kein Tags definieren, kann kein Set auswählen, nichts. Schade, daraus könnte man mehr machen.

Noch schlimmer sieht es bei Mozilla Firefox aus. Für Firefox hat meine Suche nur zu Addons geführt, die entweder eine miserable Bewertung hatten, nicht mit der aktuellen Version kompatibel oder zu aufgebläht waren. Eine Empfehlung für Mozilla Firefox will ich daher nicht geben. Falls jemand eine gute Lösung kennt, immer rein damit in die Kommentare. :-)

Cloud-Dienste: meine Favoriten

Das Schlagwort “Cloud” hört man immer häufiger. In nicht allzu ferner Zukunft wird “die Cloud” auch im Privatbereich eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit einer ständig größer werdenden Vernetzung (mobiles Internet, Internet-TV usw) mĂĽssen viele Daten einfach ĂĽberall zugänglich und synchron sein. Mit dieser steigenden Nachfrage wird auch das Angebot an Cloud-Diensten steigen.

Jeffery hat in seinem Blog einige Cloud-Dienste aufgelistet, die er selbst verwendet. Gleichzeitig hat er andere Blogger dazu aufgerufen, einen Artikel über alle Cloud-Dienste zu schreiben, die man alltäglich nutzt. Diesem Aufruf möchte ich gerne nachkommen und hier mal die Cloud-Dienste kurz vorstellen, die ich verwende.

Cloud

Foto: Niek Sprakel

An erster Stelle ist ganz klar Dropbox zu nennen. Kostenlos 2 GB Speicherplatz, die man mit einer kleinen Software auf all seinen Rechnern und Smartphones synchronisieren kann.  Durch Empfehlungen erweiterbar auf bis zu 18,25 GB. Für alle mit mehr als einen Rechner ist Dropbox ein absolutes must-have. Zu Dropbox habe ich auch schon einiges geschrieben.

Dann wird’s ziemlich Google-lastig. Aber es sollte dem aufmerksamen Leser ja nicht entgangen sein, dass ich ein Google-Fanboy bin und auch dazu stehe. :-) Das Preis-Leistungsverhältnis bei Google ist einfach unschlagbar.

Schon seit einigen Jahren verwende ich für Email ausschließlich die Webseite von Google Mail und verzichte bewusst auf einen Email-Client. Google Mail wird ständig verbessert, es gibt viele Browser-Add-Ons und Gadgets und es kann auch als Standard in Windows integriert werden. Alle meine Zweit- und Dritt-Emailadressen haben eine Weiterleitung zu meinem Google-Konto. Umgekehrt kann ich aus Google Mail auch über alle anderen Konten Emails versenden. Der Speicherplatz für Emails ist mit 7 GB für Otto-Normaluser nahezu unerschöpflich.

Meine Kontakte sind Dank Google Kontakte immer synchron zwischen Google Mail und meinem Android-Handy. Musste man früher noch bei einem neuen Handy die Kontakte umständlich importieren oder gar neu eintippen, reicht zum Beispiel bei Android die Anmeldung im Google Konto. Google Kontakte ist Bestandteil von Google Mail, aber auch separat nutzbar.

Ich bin so ziemlich vergesslich, zumindest wenn es um Dinge geht, die ich erledigen muss. Fragt meine Freundin. ;-) . Zum GlĂĽck gibt’s den Google Aufgabenplaner. Zugegeben, der Google Aufgabenplaner ist sehr spartanisch, soll aber in KĂĽrze deutlich verbessert werden. Wie auch immer, fĂĽr meine Zwecke reicht er aus. :-) Der Google Aufgabenplaner ist ebenfalls Bestandteil von Google Mail.

Alle meine Termine und Erinnerungen werden ordentlich in meinen Google Kalender gepflegt. Damit habe ich von ĂĽberall Zugriff auf meinen persönlichen Kalender – Dank Android auch mobil.

Auch für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist längst nicht in jedem Fall eine Software nötig. Google Text und Tabellen reicht mir in vielen Fällen vollkommen aus.

Für schlappe 5$ (umgerechnet rund 3,80€) pro Jahr :!: gönne ich mir 20 GB zusätzlichen Speicher bei Google. Das ist quasi geschenkt. Im Ernst, denkt mal darüber nach. Vor einigen Wochen habe ich meine komplette Fotosammlung bei Picasa Webalben hochgeladen und kann nun von überall darauf zugreifen und auch für Freunde freigeben. Prima Nebeneffekt: ich habe auch gleich ein Backup meiner Bilder.

Um Notizen, Memos oder Fotos abzulegen, verwende ich Evernote. Aber auch hier verzichte ich auf eine Software, ich greife ausschlieĂźlich via Browser und Android-App auf Evernote zu.

Egal ob ICQ, Facebook, MSN, AIM, was-weiss-ich-was: diese Dienste werden per Transport zu Google Talk umgeleitet und so habe ich alle meine Buddies im Chat von Google Mail. Zum puren Chatten ist keine Software notwendig.

Mein Browser Google Chrome ist mehr oder weniger auch “Cloud”. Egal ob Lesezeichen, Einstellungen, Erweiterungen oder demnächst auch Passwörter, Google Chrome synchronisiert das alles ĂĽber die Cloud. Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS ist ja im Prinzip nix anderes als Google Chrome mit Web-Apps.

Last but not least: LastPass. Mit LastPass synchronisiere und verwalte ich meine Passwörter. Erhältlich für so ziemlich alle gängigen Betriebssysteme und Browser.

Und ihr so? Welche Cloud-Dienste nutzt ihr? Habt ihr Vorschläge für mich, welche Dienste ich noch nutzen könnte oder mal alternativ versuchen sollte?