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HiveMined – Google Reader Alternative

Nach den überwiegend enttäuschend ausfallenden Reaktionen zum Redesign und Featurebeschnitt beim Google Reader stellt sich für viele die Frage nach einer Alternative. Mir übrigens auch – weniger wegen dem neuen Design, sondern hauptsächlich wegen des völlig unnötigen Kills der Community hinter dem Google Reader – eine Community, bei der man immer wieder neue Blogs, Nachrichtenquellen und lesenswerte Artikel fand. Ja, ja. Ist ja jetzt alles bei Google+. Fürn Arsch.

HiveMinedDie zur Zeit häufig auftretenden Fehler beim Seitenaufruf möchte ich erst gar nicht erwähnen, hier habe ich immerhin noch Hoffnung auf schnelle Abhilfe durch Google.

Eine Software kommt für mich nicht in Frage, ich möchte nicht auf die Flexibilität eines Webdienstes verzichten. Als ein geeigneter Kandidat erscheint mir zur Zeit HiveMined, das vom geplanten Funktionsumfang an einen Clon des “alten” Google Reader erinnert. HiveMined wurde quasi erst durch die Ankündigung der Veränderungen beim Google Reader ins Leben gerufen.

HiveMined befindet sich zur Zeit noch im Aufbau, wenn man der Fortschrittsanzeige aber trauen kann, wird man in wenigen Tagen eine erste Version testen können. Erste Infos und Screenshots gibt’s schon mal im Blog von HiveMined.

Ohne eine gute Community ist HiveMined natürlich auch “nur” ein Feedreader – auch deshalb möchte ich mit diesem Artikel ein wenig die Werbetrommel rühren. Ich bleibe da aber auf jeden Fall am Ball und werde es mal antesten. Vielleicht finde ich ja den ein oder anderen alten Bekannten dort wieder.

Wie schaut’s bei euch aus? Zufrieden mit dem neuen Google Reader? Vermisst ihr die Community oder habt ihr diese Funktion eh nie genutzt?

(via TAW)

Full Feeds mit Super Google Reader

Super Google ReaderSuper Google Reader hat geschafft, was WizardRSS nicht schaffte: es hat Read More! den Rang abgelaufen.

Es geht also um gekürzte Feeds, eine ähnlich wirkungslose Erfindung wie der Kopierschutz. Musste ich bei Read More! noch von Hand einige Angaben machen, funktioniert Super Google Reader automatisch ohne weiteres Zutun direkt nach der Installation. It’s magic! Genau das hat mich überzeugt.

OK, ich habe zwei, drei Feeds, die nicht ganz korrekt angezeigt werden, aber dafür hat Super Google Reader ja noch die Möglichkeit, die Webseite im Original innerhalb von Google Reader anzuzeigen.

Einziger Wermutstropfen: Google Chrome und Google Reader werden vorausgesetzt, aber hey: das ist doch ne Traumkombination. ;-)

Danke an Carsten, für einen weiteren super Tipp!

WizardRSS – Gekürzte Feeds in voller Länge

WizardRSSErinnert sich noch jemand an Read More!? Das Greasemonkey-Script wandelt gekürzte Feeds in “vollwertige” Feeds um und ist seit dem Artikel fester Bestandteil meines Setups.

Jetzt macht aber ein neuer Webdienst die Runde, der ebenfalls gekürzte Feeds in volle Feeds umwandelt – aber wesentlich einfacher als Read More. Die Rede ist von WizardRSS.

Bei WizardRSS muss man nur die Adresse des RSS-Feeds angeben. Daraus wird dann automatisch ein neuer Feed erzeugt mit allem drum und dran. Diesen neuen Feed kann man dann im Reader seiner Wahl abonnieren.

Ich schau mir WizardRSS mal näher an, der Dienst hat sehr gute Chancen, Read More! bei mir abzulösen.

FeedBurner: original Links im Feed anzeigen

Wer wie ich FeedBurner verwendet, dem wird sicher schon mal aufgefallen sein, dass FeedBurner den Link zu einem Artikel umwandelt und in der Art “http://feedproxy.google.com/~r/blabla/~3/blubblub/…” ausgibt. Öffnet man einen solchen Link aus dem Feedreader, wird zwar der original Link angezeigt, aber erweitert um “…/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed…“.

Feedburner Element-Link-Klicks deaktivierenDas sieht nicht nur bescheiden aus, es verhindert unter Umständen auch Pingbacks oder Trackbacks, wenn der Link so verwendet wird.

Diese Anpassung erfolgt aus Tracking- und Analysezwecken für Google Analytics. Wenn man aber auf die Trackingfunktion verzichten kann, sollte man diese Funktion in FeedBurner deaktivieren.

Die Option dazu findet man unter dem Tab Analysieren –> TotalStats und dort das Häckschen bei Element-Link-Klicks entfernen.

Anschließend werden im Feed nur noch die original Links verwendet. :-)

(via Testspiel.de)

Feedburner kann twittern

feedburner-logoCoole Sache, die ich eben bei Jeffrey erfahren habe: in den Einstellungen von Feedburner ist eine Option zum Twittern versteckt. Statt also einen weiteren Dienst (wie in meinem Fall Twitterfeed) einzusetzen, kann man auch direkt über Feedburner einen Tweet bei neuen Artikeln absetzen lassen.

Gerade weil mein Twitter-Account in den vergangen Tagen vermutlich durch irgend eine externe Anwendung zum Versenden von Spam missbraucht wurde, bin ich sehr froh, einem weiteren Dienst den Zugriff auf meinen Account zu verbieten. :-)

Als URL-Shortener wird übrigens Googles eigener Service Goo.gl verwendet.

Gekürzte Feeds in Full-Feed umwandeln mit Read More! für Google Reader

read-more-logoNatürlich habe ich die kürzlich wieder mal aufgekommene Diskussion über den Sinn und Unsinn von gekürzten Feeds mitbekommen. Jeder Webmaster sollte seine Leser mit dem Feed versorgen, den er für richtig hält. Und jeder Leser sollte die Feeds lesen, die er für wichtig hält. Wir leben in einem freien Gesellschaft. So einfach sehe ich die Sache. Über das Thema wurde auch genug in diversen Blogs geschrieben und kontrovers diskutiert. Diese Erweiterung könnte aber zur Achillesferse derjenigen werden, die ausschließlich einen gekürzten Feed anbieten.

Denn mit der Erweiterung Read More! für Google Reader ist man als Feed-Abonnement in der Lage, einen gekürzten Feed in voller Länge im Google Reader lesen zu können. Zur Zeit zumindest als Benutzer von Google Chrome. Aber die Erweiterung basiert auf einem Greasmonkey-Script und da Greasemonkey-Scripte grundsätzlich auch in Firefox funktionieren, könnt ihr es gerne mal versuchen. Das Original-Script nennt sich Google Reader full feed changer. [UPDATE: siehe Zusatz am Ende des Artikels!]

Ich habe die Erweiterung mit dem gekürzten Feed von heise.de und BasicThinking getestet – und es funktioniert!

Man muss die Erweiterung nur mit zwei notwendigen Informationen füttern: die URL des Feeds und der CSS-Selektor des Contents. Die Erweiterung erkennt dann innerhalb des Google Readers den gekürzten Feed und lädt automatisch den “fehlenden” Content direkt von der Webseite, von der der Feed ausgeht.

Die Konfiguration ist aber nicht so easy, wie sich das vielleicht anhört. Die URL und die CSS-Angabe muss als regulärer Ausdruck angegeben werden. Copy & Paste ist also Fehlanzeige. Um mal ein Beispiel zu zeigen, wie ihr das Add-On konfiguriert (nehmen wir mal den Feed von heise.de):

Alle Artikel von heise.de erscheinen unter der URL http://www.heise.de/newsticker/meldung/Artikeltitel

Die URL als regulärer Ausdruck lautet http://www\.heise\.de\/newsticker\/meldung

Schaut man in den Quelltext, sieht man, dass der Content nach dem CSS-Selektor <div class=”meldung_wrapper”> folgt.

Für das Add-On verständlich übersetzt lautet der Ausdruck div[class="meldung_wrapper"]. (Statt CSS kann man auch einen XPATH definieren).

Klick auf Apply – OK und ladet dann den Google Reader neu. Voilà, die Meldungen von heise.de werden komplett angezeigt.

Pics or it didn’t happen! Ok, hier zwei Screenshots von heise.de und BasicThinking:

read-more-chrome-heiseread-more-chrome-basic-thinking

Noch ein Hinweis: Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber ich werde hier keine Anfragen beantworten à la “Wie funktioniert das ganze mit dem Feed von Seite XY”. Wenn ihr schon daran scheitert, im Quelltext nach dem richtigen CSS-Selektor zu suchen, dann ist dieses Add-On nichts für euch. Möglicherweise wird das Add-On zu einem späteren Zeitpunkt einfacher zu konfigurieren sein. Also, hier gibt es keinen Support für Read More! Schaut euch die Beispiele an und versucht das Prinzip zu erkennen. Und außerdem ist Google euer Freund. :-)

[Update 22.03.10: Mit dem Greasemonkey-Script funktioniert es auch in Mozilla Firefox. Ihr benötigt dazu das Firefox Add-On Greasemonkey und das Script Google Reader full feed changer. Viel Spaß!]