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Firefox deinstalliert

sternenkind-chrome

In den letzten Tagen und Wochen war unschwer zu erkennen, dass ich meinen Standard-Browser gewechselt habe. Diesen Schritt habe ich nun mit einem symbolischen Akt beendet: Ich habe Mozilla Firefox deinstalliert.

Mit diversen Erweiterungen konnte ich Google Chrome mindestens so einrichten, wie ich es von Firefox gewohnt bin, von daher ist mir der Schritt leicht gefallen.

Nicht, dass ich irgendein Problem mit Firefox hatte, ganz im Gegenteil. Ich halte Mozilla Firefox immer noch für eines der (wenn nicht das) besten und wichtigsten Open-Source-Projekte und ich war schon seit einer frühen Version 1.x Firefox-User. Ich finde aber, dass Google Chrome verdammt viel Potential hat, ähnlich wie seinerzeit bei Firefox. Und diese Entwicklung möchte ich noch mal mitmachen.

Meine vor einigen Monaten begonnene “Metamorphose” ist nun abgeschlossen. :-)

Mach’s gut, Firefox, und Danke für den Fisch für Alles!

Mozilla Labs: Contacts bietet Schnittstelle fĂĽr das Adressbuch

In den Mozilla Labs (eine Ideenschmiede von Mozilla) wurde heute mit Contacts eine neue Erweiterung mit viel Potential vorgestellt.

mozilla-contactsContacts verwaltet Kontakte direkt im Browser in einer eigenen Datenbank und kann so ĂĽber eine Schnittstelle die Daten zur VerfĂĽgung stellen.
Zum Beispiel für Formularfelder auf Webseiten als Auto-Complete oder um Freunde und Bekannte in einem Social Network zu finden (diese Möglichkeit bietet Facebook zur Zeit auch schon an).
Der Zugriff auf die Daten durch eine Webseite wird natĂĽrlich nur nach ausdrĂĽcklicher Zustimmung erlaubt.

Die Erweiterung arbeitet jetzt schon mit Google Mail zusammen und synchronisiert sich auch mit den Google Kontakten. Des Weiteren wird der Datenimport von Twitter und des MacOS-Adressbuches unterstĂĽtzt.

Wenn ihr es mal ausprobieren wollt, könnt ihr euch die Erweiterung auf der Mozilla Labs Seite installieren.
Denkt dran, dass es die erste öffentliche Version ist und somit noch einen Pre-Alpha-Status hat.

KeePass: Passwörter aus Firefox importieren

Erst mal, was ist KeePass? KeePass ist ein OpenSource Passwort-Manager zum speichern und verwalten von Passwörtern und Login-Informationen. Alle Daten werden in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert. Tools wie  ein Passwortgenerator und viele erhältliche Plugins runden das Ganze ab.

So, jetzt habe ich KeePass installiert und sitze hier vor einer leeren Datenbank. Nun habe ich bereits jede Menge Passwörter in Firefox gespeichert und will den ganzen Kram natürlich nicht von Hand eingeben, zumal Firefox kein Copy & Paste erlaubt. Gut, dass es ein Plugin für KeePass gibt, dass mir die Arbeit abnimmt.

keepass-import-firefox-dataClockWork Firefox to KeePass Converter heiĂźt das gute StĂĽck. Es funktioniert sowohl mit KeePass 1.x als auch mit 2.x und der portablen Version von KeePass.

Die Sache ist auch schnell erledigt: Plugin downloaden und in den Programm-Ordner von KeePass entpacken. KeePass starten und die gewünschte Datenbank öffnen (oder eine neue Datenbank erstellen), in der die Informationen aus Firefox gespeichert werden sollen.

Dann im Menü “File”—> “Import” weiter unten den neuen Eintrag “Firefox” auswählen. Jetzt muss nur noch das Firefox-Profil ausgewählt werden (in der Regel stimmt “Default”) und mit einem Klick auf “Start” den Import beginnen.

clockwork-firefox-to-keepass-importerHinweis: wollt ihr KeePass anschließend auch mit Google Chrome verwenden, wählt an dieses Stelle die Option “Get titels from websites” aus. Mehr dazu später… ;-)

Nun sind alle Passwörter nach KeePass importiert. Wichtig: Schaut euch aber die importierten Benutzernamen und Passwörter genau an, bei mir gab es Probleme bei Umlauten. Die betroffenen Einträge muss man von Hand ändern.

Und wie kann Firefox jetzt auf KeePass zugreifen, um automatisch an die Login-Informationen zu kommen? Dazu kann man das Firefox-Plugin KeeFox verwenden, dass caschy kĂĽrzlich in seinem Blog vorgstellt hat. Oder man erledigt es mit dem Tastaturbefehl STRG+ALT+A.

Wie steht’s mit euch? Vertraut ihr auf die eingebauten Passwort-Manager oder doch lieber auf eine externe Software?

Firefox 3.6 Final kommt morgen!

Mozilla hat angekündigt, dass die Finale Version Firefox 3.6 ab morgen erhältlich sein wird.

firefox-3-6-coming-soonGenau um “9:30 am Pacific Standard Time” soll der Download erhältlich sein. Wenn ich das richtig gerechnet habe ist das um 00:30 18:30 Uhr unserer Zeit.

Die neue Version bietet unter anderem endlich die von mir ersehnte Integration in die neue Superbar von Windows 7. Mit aktiviertem Aero-Peek bekommt man nun ein Thumbnail jedes einzelnen geöffneten Tabs angezeigt, wenn man mit der Maus über das Programmsymbol fährt. Schick, gefällt mir. :-)

Nur noch ein mal schlafen, dann kommt das Christkind Update.

(via)

“Error: current_domain is null” – Fehlermeldung im Firefox

java-script-fehlermeldungFirefox bringt bei mir seit einigen Tagen diese Fehlermeldung beim Ă–ffnen einer lokalen HTML-Datei. Nach einer Websuche ist die Ursache schnell gefunden. Die Fehlermeldung wird verursacht durch das Add-on LongURL Mobile Expander, dass ich euch vor einigen Tagen vorgestellt habe.

Um das Problem zu beheben, muss man eine kleine Änderung in der Datei longurlmobileexpander.js vornehmen. Genaue Details zum Bugfix gibt es in einem Review zum Add-on.

Kurz-URLs entschlĂĽsseln mit Firefox-Add-on

Mittlerweile begegnet man sehr häufig den verkürzten Links von Bit.ly oder Tinyurl.com.  Das Problem an der Sache ist, dass man nicht erkennen kann, welche Adresse sich hinter der verkürzten ULR verbirgt. Erst nach dem Klick auf den Link wird man zur ursprünglichen Adresse weitergeleitet. Unter Umständen kann das ein Sicherheitsrisiko darstellen.

ff-longurl-mobile-expanderFür Firefox gibt es ein Add-on mit dem Namen LongURL Mobile Expander, dass die verkürzten Links entschlüsselt und die wahre Adresse anzeigt. Einfach mit dem Mauszeiger über den Link fahren und ein kleiner Tooltip verrät dir vorab, wohin der Link führt, inklusive dem Titel der Zielseite.

Das Add-on funktioniert zur Zeit mit ĂĽber 200 URL-Shortener-Services, also so gut wie mit jedem bekannten Dienst. ;-)

(via)