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Die eigene Handschrift als Schriftart

Vor anderthalb Jahren habe ich hier im Blog mal YourFonts.com vorgestellt, ein Webdienst, mit dem man die eigene Handschrift ganz einfach in eine TrueType-Font umwandeln kann. Tja, leider verlangen die Betreiber mittlerweile Kohle für den Service. Macht aber nix, gibt ja noch kostenlose Alternativen. Zum Beispiel PilotHandwriting.

PilotHandwritig VorlageBei PilotHandwriting ist lediglich eine Registrierung notwendig, ansonsten läuft es es ab wie bei YourFonts. Man druckt eine Vorlage aus und füllt diese von Hand aus. Anschließend scannt oder fotografiert man die Vorlage und lädt sie wieder hoch. Online kann man dann am Rechner kleinere Korrekturen vornehmen bevor man die Font erstellt. Das Ergebnis lädt man dann als TrueType-Font auf seinen Rechner, installiert die Schriftart und kann von nun an Texte (z.B. in Office) mit seiner eigenen Handschrift verfassen.

Fazit: YourFonts war schon eine Liga besser was den Umfang des Zeichensatzes betrifft, denn bei PilotHandwriting sind leider keine Umlaute wie Ö, ü oder Ä vorgesehen. Das schränkt den Nutzen im deutschsprachigen Raum doch schon arg ein. Wenn ich ernsthaft Interesse an meiner eigenen Schrift hätte, würde ich die rund 10 bis 15$ bei YourFonts löhnen.

FontStruct – entwirf deine eigene Schriftart

Vor ein paar Tagen habe ich bereits beschrieben, wie man aus seiner Handschrift eine Schriftart erstellen kann.

Heute möchte ich euch FontStruct vorstellen. FontStruct ist ein kostenloser Webdienst, bei dem man im Browser seine eigene Font erstellen kann. Dazu ist lediglich eine Registrierung notwendig.

fontstruct_screen Der auf Flash basierende Editor bietet zahlreiche Formen (so genannte Bricks) mit denen man seine Schrift designen kann.

Zugegeben, das Auswählen und Suchen passender Bricks ist wegen der Vielzahl an Mustern am Anfang ein wenig fummelig. Aber man kann damit wirklich gute Ergebnisse erzielen. Häufig verwendete Bricks werden aber in einer Schnellauswahl unter “My Bricks” angezeigt, was die Arbeit sehr erleichtert.

Zwischendurch kann man seine Font auch speichern und später weiterarbeiten.

Seine eigenen Entwürfe und fertige Schriftarten kann man unter “My FontStruct” bearbeiten und downloaden. Hier kann man auch festlegen, ob die Schriftart privat bleibt oder unter einer CC-Lizenz veröffentlicht werden soll.

Die fertige Schrift ist im Format TTF (TrueType Font) und kann in Windows, Linux und MacOS installiert werden.

Viel Spaß damit! :)

Yourfonts.com – die eigene Handschrift als TrueType-Font

yourfonts240x60 Auf dem efb bin ich auf eine Webseite gestoßen, die einen genial Service anbietet:

Yourfonts.com

Man kann dort mit Hilfe einer Vorlage die eigene Handschrift als TrueType-Font erzeugen lassen, und sie anschließend wie jede andere Schriftart auf dem PC oder MAC verwenden. Und das ganze ist auch noch kostenlos!

Ein Dokument am Computer erstellen mit der eigenen Handschrift ist damit kein Problem mehr. Voraussetzung dafür ist nur ein Scanner, um die Vorlage wieder einscannen zu können.

yourfonts_screen Nach dem Druck der Vorlage muss man diese von Hand ausfüllen. Ich habe zum Schreiben einen schwarzen Fineliner benutzt. Damit hatte ich ein besseres Schriftbild als mit einem Kugelschreiber.

Zur besseren Orientierung sind die einzelnen Felder mit Hilfslinien versehen. Schön an die Grundlinie halten und sauber ausfüllen, dann bekommt man ein ordentliches Ergebnis.

Scannen sollte man die Vorlage als Bild mit Graustufen. Unterstützt werden die Formate .gif, .jpg, .png und .tif.
Danach die beiden Seiten hochladen, Vorschau ansehen, Downloadlink klicken und die Schriftart installieren – Fertig!

Es muss natürlich nicht unbedingt die eigene Handschrift sein. Die Vorlage kann auch sehr kreativ ausgefüllt werden, zum Beispiel mit Symbolen statt Buchstaben. Viel Spaß mit eurer individuellen Schrtiftart!