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Google Music Desktop Player für Windows 7

Vom Pascal habe ich über Google+ eine interessante Software gefunden. Den Google Music Desktop Player für Windows 7.

Als Hauptansicht zeigt sie nix anderes als die normale Webseite von Google Music. Das kannst du natürlich auch im Browser haben, daher wechselst du die Ansicht am besten direkt zum Mini-Player Widget. Das Widget zeigt dir das Cover des Albums und Steuerungsbuttons für den Player. Wenn dir das Widget auch nicht gefällt, kannst du dank der Integration in die Taskleiste auch direkt über das das Vorschaufenster steuern, so wie es bei iTunes und dem Windows Media Player auch möglich ist. Ein Popup informiert dich auf Wunsch über den aktuell gespielten Titel. Scrobbeln zu Last.fm ist auch mit dabei.

Den Google Music Desktop Player kannst du bei deviantArt downloaden.

Getestet und für sehr gut befunden. Der Player bleibt erst mal auf der Platte, da ich zur Zeit Google Music eh permanent am laufen habe.

Ordner und Programme zum Windows Arbeitsplatz hinzufügen

Der Windows Explorer zeigt in der Ansicht “Computer” oder “Arbeitsplatz” grundsätzlich nur angeschlossenen Laufwerke an. Also lokale Festplatten, Netzwerklaufwerke oder Wechseldatenträger.

Mit der Freeware Folder2MyPC kann man diese Ansicht erweitern und Verknüpfungen zu Ordnern oder auch Programmen hinzufügen. Diese werden dann im Windows Explorer unter einer neuen Rubrik “Weitere” angezeigt. Die Systemsteuerung kann man damit übrigens auch um Ordner und Verknüpfungen erweitern.

Die Anwendung ist simpel aufgebaut. Es gibt jeweils separate Tabs, um entweder Ordner oder Programmverknüpfungen zu erstellen und um die Verknüpfungen nachträglich zu bearbeiten und zu löschen.

Lasst euch nicht vom fehlenden Hinweis zu Windows 7 beim Download beirren, das Programm lief bei mir problemlos auch unter Windows 7.

GumNotes: Notizen zu Dokumenten, Bildern, Emails oder Webseiten hinzufügen

Wenn du auch so vergesslich bist wie ich, können dir Notizen schon  mal den Tag retten – oder auch verplanen. So wie meine Freundin es gerne mit mir macht. ;-)

Für den Rechner gibt es für diese Aufgabe GumNotes.

Anders als zum Beispiel bei Evernote werden bei GumNotes die Notizen zwar auch zentral gespeichert, aber direkt mit einem Dokument, einem Bild oder einer Email verknüpft. Quasi wie ein PostIt-Haftzettel an der Datei. Öffnet man die Datei, wird automatisch die Notiz angezeigt. Funktioniert auch mit Webseiten und Emails bei Google Mail – für letzteres kann ich alternativ auch Gmail Notes empfehlen.

Optional kann man auch eine Erinnerungsfunktion zu einer Notiz aktivieren.

An Synchronisation wurde ebenfalls gedacht, aber nur für iPhone / iPad über Simplenote. Ich hab’s zwar noch nicht versucht, aber auf den ersten Blick würde ich behaupten, Synchronisation via Dropbox sollte auch funktionieren. Der Speicherort der Notizen kann in den Optionen bestimmt werden – ändert den halt mal ab auf euren Dropbox-Ordner. Möglicherweise funktioniert das so, aber ohne Gewähr. Wenn es jemand von euch getestet hat, hinterlasst doch bitte ein Kommentar. Danke! :-)

Geniales Konzept mit sehr guter Umsetzung. Ich werde das Tool auf jeden Fall mal noch einige Zeit weiter testen. GumNotes ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team von efb.nu für einen weiteren tollen Freeware-Tipp!

PDF-Dateien zusammenfügen, Seiten löschen oder neu anordnen

PDFJumblerTiptop: mit dem kostenlosen PDFJumbler kann man ratz fatz mehrere PDF Dokumente zu einer einzelnen Datei zusammenfügen, einzelne Seiten löschen oder deren Reihenfolge neu anordnen. Und das alles ganz einfach per Drag & Drop.

PDFJumbler läuft ohne Installation. Noch genialer aber: das Tool benötigt lediglich Java und funktioniert somit auf allen Betriebssystemen mit Java-Unterstützung.

Ganz klar eine Software der Kategorie “Kann man immer mal gebrauchen”. :-)

Da hat sich mein täglicher Blick auf efb.nu ja wieder mal geloht. Kennt ihr Alternativen? Also jetzt nicht so Monster wie Adobe Acrobat…

Crashkurs: Podcasting

Podcasting ist tot? Denkste. Vielleicht ist der Begriff “Podcast” mittlerweile ein bisschen verstaubt, aber die Verteilung von Audio und Video spielt gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch Facebook, Twitter und Co. haben Bild- und Tonkonsum und -Austausch eine neue Renaissance erlebt.

Das ist für mich Anlass genug, hier noch einmal kurz die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des Podcasting (ich bleibe einfach bei dem Begriff) aufzuzeigen. Wer nicht weiß, was Podcasting ist, schaut sich am Besten mal hier um.

Wann höre ich Podcasts?

Ich bin jeden Tag unterwegs. Auf dem Weg zur Uni oder zurück, in der Stadt, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen und Abwaschen, beim Aufräumen und Putzen, immer wieder gibt es Situationen, an denen ich nicht am Rechner sitze oder ein Buch, ein Magazin oder eine Zeitung lesen kann. Klar, ich kann Musik hören, mach ich auch. Aber manchmal fühle ich mich, als könnte ich diese “verschwendete” Zeit besser nutzen und mich weiterbilden. Dann höre ich Podcasts.

Was für Podcasts sollte ich denn hören?

Wie meistens, ist auch hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ob man Podcastings zur Unterhaltung, zur Weiterbildung, zum “Up-to-date”-Bleiben hört oder einfach nur, weil es Spaß macht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Angebot ist nahezu unerschöpflich.

Grundsätzlich lassen sich Video- und Audiopodcasts unterscheiden. Ich persönlich nutze unterwegs nur Audioangebote, denn mir immer ein Gerät vor’s Gesicht halten zu müssen, finde ich eher lästig und klappt, z.B. beim Abwaschen überhaupt nicht. Videopodcasts (ein paar Youtube-Channels) habe ich über meinen normalen RSS-Feed-Reader abonniert, um sie schauen zu können, wenn ich sowieso am Rechner sitze.

Der Hauptanbieter von Audiopodcasts sind neben Privatpersonen natürlich die Radiosender. Diese bieten, meist mehrmals täglich, vor allem Nachrichten, Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung oder ganze Sendungen aus ihrem Programm zum Download an.

Hier einige Radiosender, deren Podcasts sich (zum Teil) in meinem Podcatcher (Programm zur Verwaltung von Podcasts, dazu später mehr) befinden:

  • Alltagsdeutsch (Deutsche Welle) – Über die Verwendung von Redensarten und Sprichwörtern im Deutschen
  • Forschung Aktuell (Deutsche Welle) – Interessantes und Aktuelles aus unterschiedlichen Forschungsbereichen
  • Das Gespräch (NDR Kultur) – Interviews mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik
  • 1.000 Antworten (SWR 2) – Hörer fragen, Wissenschaftler antworten
  • Kabarett (WDR 2) – Satirisches Intermezzo verschiedener Kabarettisten
  • Unterhaltsamer und weniger “trocken” sind jedoch Podcasts von Privatpersonen oder nicht öffentlichen Anstalten. Auch hier reicht die Palette von Weiterbildungsangeboten über Neuigkeiten aus dem Netz, dem akutellen Kino-, Fernseh- und Serienprogramm, Interviews, Kritiken und Musik bis hin zu nerdigem Gelaber und Biergetrinke.

    Hervorhebenswert sind hier besonders:

  • Chaosradio Express – Ein Interview-Podcasts des CCC über Technik, Gesellschaft und Kultur
  • Der Märchenpodcast – Märchen aus aller Welt, gelesen von professionellen Erzählern
  • Hoaxilla – Ein skeptischer Podcast über Phänomene, moderne Legenden und Verschwörungstheorien
  • Horst Evers – Komödiantisches Survival für den Alltag
  • Märchenstunde – Unterhaltsame Analyse von Grimms Märchen, gespickt mit aktuellen Bezügen
  • Not Safe For Work – Der Name sagt alles. Internationale Unterhaltungsgala von zwei sehr sympathischen Chaoten
  • Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Podcasts, die ich abonniert habe, aber mehr liste ich hier nicht auf. Nicht, dass ihr denkt, ich wäre ein Freak. Außerdem macht das Entdecken neuer Podcasts und das Stöbern nach Interessantem sowieso viel mehr Spaß.

    Wie kann ich Podcasts empfangen und verwalten?

    Generell ist jeder MP3-Player und jedes Handy mit Anschlussmöglichkeit an einen Computer zum Empfang von Podcasts geeignet. Mit Datentarif oder über WLAN können einige Smartphones und Apple-Produkte die Podcasts auch direkt auf das Gerät laden.

    Ich jedoch verwalte meine Podcasts über einen sog. Podcatcher, also ein Programm, das automatisch nach neuen Folgen sucht und diese dann mit meinem Handy (über USB) synchronisiert. Sobald eine Folge auf das Handy übertragen wurde, wird es im Podcatcher ausgeblendet. Gehörte Folgen lösche ich immer unmittelbar nach dem Hören direkt vom Handy, das hält Ordnung und schont den Speicher.

    Bekannte Podcatcher

    Das wohl bekannteste Programm zur Synchronisation von Podcasts ist iTunes. Aber da ich kein Apple-Produkt besitze und man über iTunes schon genug im Internet findet, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.

    Ebenso wird Winamp immer gern in einem Atemzug mit Podcasts genannt. Ich hab’s ausprobiert. Es ist schlecht. Nachdem mir Winamp zwei Mal ohne Grund alle Abonnements gelöscht hat, hatte ich die Schnautze voll und ich habe mich nach einem anderen Podcatcher umgeschaut.

    Dann habe ich gPodder entdeckt. Da dieses Freeware-Tool ausschließlich für den Empfang und die Verwaltung von Podcasts entwickelt wurde, ist es sehr leicht zu bedienen und bietet alle Funktionalitäten, die man braucht.

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Programm geben. Am Besten ihr fangt damit an, erst einmal ein paar Podcasts zu abonnieren. Dazu klickt ihr unter “Abonnements” auf “Podcast per URL hinzufügen” und kopiert eine gültige Podcast-URL in die Zeile. Bei den oberen Beispielen müsst ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und “Adresse des Links kopieren” wählen. Diesen Link braucht ihr dann nur noch in gPodder einzufügen.

    Nachdem ihr das getan habt, erscheint ein Fenster, in dem ihr auswählen könnt, welche Folgen direkt auf euren Computer geladen werden sollen. Anschließend werden die gewählten Podcasts sofort heruntergeladen.

    Zur besseren Orientierung hier mal ein Screenshot der Programmoberfläche. Wie ihr seht, ist sie sehr übersichtlich und aufgeräumt:

    Als Nächstes könnt ihr die Podcasts dann mit eurem Standardplayer hören oder auf ein Gerät eurer Wahl übertragen. Dazu schließt ihr das Gerät an den Rechner an und klickt auf “Einstellungen”. Im Tab “Geräte” könnt ihr nun nach eurem Player suchen und einen Pfad definieren, wohin die Podcasts kopiert werden sollen.

    Durch die Einstellung “Mark it as played” werden alle übertragenen Folgen (je nach Einstellung) sofort aus gPodder ausgeblendet. Alle weiteren Anzeigeeinstellungen und Übertragungsspielereien könnt ihr euch ja selbst ausprobieren.

    Wo kann ich denn neue Podcasts entdecken?

    Die erste Anlaufstelle für mich, um neue und interessante Podcasts zu entdecken, ist die Community Podcast.de (wie naheliegend). Hier findet man viel Nützliches zu weiteren Programmen, Tipps zur Erstellung eigener Podcasts und natürlich unendlich viele Podcast-Angebote. Sollten euch diese nicht reichen, könnt ihr auch mal auf Podster.de oder bald auch auf Podcaster.de umschauen.

    Sollte ich sonst noch was wissen?

    Na klar. Nachdem ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigt habe, ist natürlich auch der Wunsch in mir entstanden, selbst einen Podcast zu produzieren.
    Mit der Idee, die Songtexte der auf Platz 1 befindlichen Songs in den Charts jede Woche näher zu analysieren, ist dann mein Podcast Hitmist Germany entstanden. Hört einfach mal rein und lasst einen Kommentar da.

    Fallen euch sonst noch Themen ein, über die es bisher zu wenige oder gar keine Podcasts gibt? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder nutzt ihr bessere Programme? Gibt es tolle Podcasts, die ich übersehen habe? Oder habt ihr euch bisher einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


    Dieser Gastbeitrag wurde von Benny geschrieben. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) an der Uni Duisburg-Essen.

    Clipboard Master: Windows Zwischenablage aufgebohrt

    Jumping Bytes hat heute die finale Version von Clipboard Master veröffentlicht. Mit dem kostenlosen Tool könnt ihr eure Windows Zwischenablage gehörig aufbohren. Das hat sie auch nötig, denn wirklich brauchbar ist der Windows-Standard nicht.

    Clipboard MasterStatt einer Ablage bietet Clipbord Master mehrere Zwischenablagen, in denen sich kopierter Text oder definierbare Textbausteine speichern lässt. Gleiches gilt auch für Bider oder andere Dateien.

    OK, bis dahin ist das Rad ja noch nicht neu erfunden, dass können andere Tools auch. Jetzt ist Clipboard Master aber wesentlich mehr als nur Kopieren & Einfügen. Text lässt sich beispielsweise mit oder ohne Formatierungen einfügen oder von kopierten Dateien kann man auch den Pfad zur Datei ausgeben und und und.  Als sehr praktisch erweist sich die Möglichkeit, kopierte URLs direkt beim Einfügen mittels URL-Shortener zu verkürzen.

    Clipboard Master leidet auch nicht an Amnesie, eure Zwischenablage bleibt auch bei einen Neustart erhalten.

    Ich werde dem Tool auf jeden Fall mal eine Chance geben. :-) Frage an euch, reicht euch die Windows Zwischenablage oder verwendet ihr auch solche Tools?