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Daten sicher löschen mit Eraser

Wenn man sensible Daten von Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten endgültig und sicher löschen will, macht man das selbstverständlich nicht mit den Bordmitteln von Windows, sprich: nicht mit dem Windows Explorer.

Die Arbeit kann man sich sparen. Das schützt vielleicht davor, dass die ungeübte Schwiegermutter an die Daten kommt, mehr aber auch nicht. Es gibt zig verschiedene Software, die gelöschte Daten unter bestimmten Voraussetzungen wieder vollständig herstellen kann. Ja, auch wenn der Papierkorb geleert wurde.

In manchen Situationen, zum Beispiel bei versehentlich gelöschten Daten, ist so was ja auch gut und kann einem den Tag retten (Notiz an mich: später dazu mal einen eigenen Artikel schreiben. ;-) ). Aber davon gehen wir hier jetzt nicht aus, sondern wir wollen unsere Daten endgültig von der Platte putzen.

eraser-kontextmenueIch nutze dazu die kostenlose Software Eraser. Mit Eraser kann man ganz easy per Kontextmenü direkt im Explorer einzelne Dateien, Verzeichnisse oder komplette Laufwerke zum sicheren Löschen auswählen.

Das Tool überschreibt beim Löschvorgang die vorhandenen Daten mehrmals, so dass sie definitiv nicht mehr wiederhergestellt werden können. Das ganze kann auch auf vermeintlich freien Speicherplatz angewendet werden.

Wer ein gutes Gefühl braucht, lässt die Löscheinstellungen unverändert. Wer aber jede Menge Zeit sparen und dennoch auf der sicheren Seite sein will, kann die Einstellungen auf eine kleinere Anzahl von Überschreibungen (passes) ändern. Sogar ein einmaliges Überschreiben soll die Daten unwiderruflich löschen. Auch der BND oder die NSA können da nix mehr machen. ;-)

Eraser ist Open-Source, Freeware und läuft ab Windows XP.

Bevor ihr das nächste mal eine alte Festplatte oder Speicherkarte bei eBay verkauft, schnappt euch Eraser und löscht eure Daten gründlich. Man weiß ja nie, wer das alte Speichermedium kauft und was er damit macht…

Window-Shifter – laufende Programme zwischen Rechnern verschieben

window-shifterMal eine andere Art der Verwendung von Remote-Verbindungen: mit der kostenlosen Software Window-Shifter kann man laufende Programme von einem Rechner zum nächsten “verschieben”. Der Zustand des geöffneten Programms bleibt dabei unverändert. Zum Beispiel muss das geöffnete Office-Dokument vorher nicht gespeichert und zum anderen Rechner gesendet werden, sondern man verschiebt das Office-Fenster einfach auf den Zielrechner und arbeitet dort weiter, wo man aufgehört hat.

Das Tool muss dazu nur auf beiden (oder mehreren) Rechnern installiert und konfiguriert sein.

Schaut euch das Demo-Video an, um eine Idee der Funktionsweise von Window-Shifter zu bekommen.

Windows-Shifter läuft plattformübergreifend unter anderem auf Windows, MacOX und Linux.

(via Techspot.net)

Einträge aus dem Windows Kontextmenü entfernen

Auf der Liste “Geht gar nicht” kommt bei mir gleich nach Adware und Yahoo Browsertoolbar Software, die bei Installation das Kontextmenü ungefragt mit unnötigen und unerwünschten Einträgen zupflastert. Beim Rechtsklick auf einen Ordner hat man dann die Auswahl zwischen drölf Mediaplayern, die irgendwas mit dem Ordner machen wollen. Dabei will ich doch was ganz anderes machen. Ihr kennt das Problem sicher. ;-)

Aber es gibt Abhilfe für geplagte User wie mich. Beim ShellMenuView und ShellExView gefunden, mit denen man das Kontextmenü aufräumen kann.

Mit ShellMenuView kann man alles, was man nicht benötigt, ganz einfach deaktivieren (und bei Bedarf auch wieder aktivieren). Und das detailliert für jeden einzelnen Dateityp und ohne mühsam von Hand in der Registry nach den Einträgen zu suchen.

Sollte euer gesuchte Eintrag nicht aufgelistet werden, deaktiviert unter Optionen “Hide Standard Menu Items”. Werdet ihr dann immer noch nicht fündig, startet doch mal das Tool ShellExView. Damit werden die Einträge angezeigt, die sich nicht auf bestimmte Dateitypen beziehen. Ansonsten sieht das Tool optisch ähnlich aus und funktioniert wie ShellMenuView.

Mit einem der beiden Programme werdet ihr sicherlich Erfolg haben. :-)

Beide Tools sind Freeware und funktionieren mit so ziemlich allen Versionen von Windows. Eine deutsche Sprachdatei findet man bei den Downloads ganz unten.

Viel Spaß mit eurem aufgeräumten Kontextmenü!

FavBackup sichert alle Browsereinstellungen und -daten

favbrowser-backupIm Forum der Essential Freebies habe ich ein geniales Freeware-Tool gefunden,mit dem man auf die Schnelle mal sämtliche Einstellungen seines Browsers sichern und wiederherstellen kann: FavBackup.

FavBackup sichert alle Lesezeichen, Passwörter und sogar Daten wie Cookies, Formulardaten oder die Browser History. Prima als Backuplösung oder als “Umzugshilfe” wenn man sein System neu installiert.

FavBackup unterstützt alle gängigen Browser, die da wären:

  • Internet Explorer
  • Firefox
  • Opera
  • Safari
  • Google Chrome
  • Flock

Die Software ist portabel und läuft unter allen Windows Versionen ab Windows 2000. Damit gehört diese Perle ab sofort zur Software-Grundausstattung. :-)

Windows 7: Icons der Bibliotheken ändern

replace-librarie-icons Die Bibliotheken des Windows 7 Explorer sind eine feine Sache wie ich finde. Leider können die Bibliotheken nur für eine handvoll Dateitypen konfiguriert werden und bieten auch nur ein Symbole pro Typ an. Mit der kostenlosen Software Replace Librarie Icons kann man diesen Umstand aber ändern.

Einfach das portable Tool starten und aus der Auswahl an Icons ein neues Symbol für die gewünschte Bibliothek auswählen. Das war’s auch schon. Wenn die zur Auswahl gestellten Symbole nicht ausreichen, kann man natürlich auch andere Icons verwenden.

Alternativen zu Adobe Reader

Der Anbieter von Antivirus- und Sicherheitssoftware McAfee geht davon aus, dass in 2010 Produkte von Adobe das beliebteste Ziel für Hackerangriffe werden. Speziell die auf fast jedem Computer vorhandene Software Adobe Flash und Adobe Reader sollen verstärkt als Einfalltor genutzt werden, wie auch schon in 2009 häufig geschehen.

Was liegt also näher, als sich nach einer Alternative umzusehen? Zumindest für den Adobe Reader gibt es einiges an Freeware, die den Funktionsumfang des Readers übertrifft, und dabei schneller als das Original ist.

Vor einigen Monaten hatte ich bereits den kostenlosen Foxit Reader vorgestellt. Eine weitere Alternative, die ich selbst mittlerweile auch einsetzte, ist der PDF-XChange Viewer.

pdf-xchange-screenshotPDF-XChange Viewer ist ebenfalls in einer kostenlosen, deutschsprachigen Version erhältlich. Neben Tabs bei mehreren geöffneten Dokumenten bietet das Programm auch die Möglichkeit, Notizen, Markierungen und Textfelder zu der der PDF-Datei hinzuzufügen und auch zu speichern.

Fans von portabler Software werden auch bedient, den sowohl Foxit Reader als auch PDF-XChange gibt’s auch als Standalone.