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Affixa – Google Mail in Windows integrieren

Ich habe ja schon öfter mal erwähnt, dass ich privat komplett auf eine Mail-Software verzichte und sämtlichen Mailverkehr ausschließlich über Webmail erledige.

Nur Webmail scheint bei Microsoft noch nicht angekommen zu sein. Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man versucht, Webmail und Windows zusammen zu nutzen.

Eine Dokument direkt aus Office zu versenden oder eine Datei aus dem Windows Explorer per Kontextmenü “Senden an –> E-Mail-Empfänger” als Mailanhang zu versenden funktioniert nämlich nicht ohne ein installiertes Email-Programm.

affixa-webseiteUnd genau hier kommt nun meine neuste Entdeckung ins Spiel: Affixa.

Affixa ist eine kleine Software, die sich bei der Installation als standard Email-Anwendung in Windows registriert. Danach kann man alle Windows Email-Funktionen auch mit Google Mail verwenden.

Wenn man zum Beispiel eine Datei mit “Senden an” als Email versenden möchte, leitet Affixa die Datei zu Google Mail um erstellt automatisch einen neuen Entwurf samt Dateianhang.

Affixa hat aber einen weitaus größeren Nutzen als nur das. So erkennt das Tool, ob der Anhang beim Empfänger Probleme bereiten könnte (Stichwort: exe-Dateien und Outlook) oder ob ein Limit für die Dateigröße überschritten wird. In diesem Fällen bietet Affixa an, die Datei(en) bei Drop.io hochzuladen, statt sie als Email-Anhang zu versenden.

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Die Software ist für den privaten Gebrauch kostenlos, eine Lizenz kostet aber umgerechnet auch nur etwa 2,20€ pro Jahr. Dafür bietet sie aber auch mehr Features.

Wer zum Beispiel mehrere Webmail-Accounts verwalten will oder neben Affixa noch Thunderbird oder Outlook verwendet, der ist auf die kostenpflichtige Pro-Version angewiesen. Aber 2,20€ € pro Jahr sind nun wirklich ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis.

Affixa funktioniert übrigens auch mit Yahoo!-Mail.

Firefox schneller starten mit SpeedyFox

Mozilla FirefoxGrundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit Firefox, aber: der langsame Start des Browsers nervt mich doch schon gewaltig. Das ist immer der Punkt, an dem ich mir überlege, zu Google Chrome zu wechseln. Mal ehrlich, mich interessieren die Millisekunden-Unterschiede bei den ganzen Benchmarks zur Rendergeschwindigkeit eigentlich überhaupt nicht, da sie in der Praxis nicht bemerkbar sind.

Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass fast alle anderen Browser beim Programmstart wesentlich schneller als Mozilla Firefox sind. Lediglich die ganzen Add-Ons haben mich bisher noch vom Browserwechsel abgehalten. Wobei mit Sicherheit genau da auch der Hase im Pfeffer liegt. Schon mal Firefox mit einem neuen Profil ohne Add-Ons gestartet? Da sieht man, das er auch deutlich schneller kann…

Wie auch immer, Crystalidea Software schickt das kleine Tool SpeedyFox ins Rennen, um Firefox beim Programmstart Beine zu machen. Der Browser soll nach der Optimierung des Benutzerprofils bis zu drei mal schneller starten.

Speedyfox ScreenshotDie Freeware erkennt automatisch die vorhandenen Profilordner, in der Regel muss das “Default”-Profil ausgewählt werden. Die Datenbank des Profils wird von SpeedyFox defragmentiert, was für den Schnellstart sorgen soll.

Bei meinem Test konnte ich tatsächlich feststellen, das Firefox etwa schneller als zuvor startete. Aber Wunder sollte man sich von SpeedyFox auch nicht erwarten. Vielleicht ist man besser beraten, wenn man seine installierten Add-Ons auf Notwendigkeit überprüft und im Zweifel deaktiviert oder gar deinstalliert.

Winfox: Jumplist für Firefox

Wo ich schon beim Thema Jumplisten bin: Firefox bietet von Haus aus zur Zeit noch keine Jumplisten in Windows 7 an. Ich bin mir aber sicher, dass diese Funktion kurzfristig von Mozilla integriert wird.

Winfox ScreenshotWer nicht so lange warten will, kann sich in der Zwischenzeit die Software Winfox installieren.

Neben der Möglichkeit, ein neues Fenster oder Tab zu öffnen, zeigt Winfox in der Jumpliste von Firefox bis zu 15 der am häufigsten besuchten Webseiten an. Außerdem kann man auch Lesezeichen an die Liste anpinnen und direkt von dort aufrufen.

Optional kann man über ein Firefox Add-On den Funktionsumfang noch erweitern. Zum Beispiel zeigt Winfox dann auch noch den Downloadfortschritt in der Taskleite an. Das Add-On ist im Download enthalten.

Winfox Anzeige des DownloadfortschrittsMeine Meinung dazu: das Tool ist nicht wirklich sinnvoll. Wie ich bereits schrieb, wird diese Funktion mit Sicherheit spätestens nach dem Erscheinen von Windows 7 von Mozilla direkt implementiert werden. Außerdem muss Winfox neben Firefox auch im Hintergrund ausgeführt werden. Daher ist Winfox wohl nur für Leute geeignet, die gar nicht mehr ohne Jumplisten leben können. Naja, immerhin ist es Freeware.

Jump Listen erstellen in Windows 7

Ein neues Feature der Superbar von Windows 7 sind die so genannten Jump-Listen. Damit kann man mit einem Rechtklick auf eine Verknüpfung zusätzlich zum eigentlichen Programmstart noch weitere Programme, Dokumente oder Funktionen starten.

Zum Beispiel zeigt der Browser Google Chrome in seiner Jump List unter anderem Verknüpfungen zu den häufig und zuletzt besuchten Webseiten an. Echt eine feine Sache. Mit Sicherheit werden zukünftig weitere Programme auch Jumplisten integrieren.

Jumplists Launcher ProgrammfensterMit der Freeware Jumplist Launcher kann man selbst Jumplisten für die Taskleiste anlegen. In diesen Listen kann man Verknüpfungen zu Ordnern, Programmen und einzelnen Dateien ablegen. Zur besseren Übersicht kann man verschieden Gruppen anlegen. Die Liste lässt sich dabei komplett per Drag & Drop erstellen. Will man mehrere Listen auf der Superbar anlegen, kopiert man einfach den Programm Ordner.

Jumplist Launcher

Jumplist Launcher muss nicht installiert werden. Das Programm nistet sich also nicht in der Registry ein. Der Download fällt mit ca. 470 KB auch noch sehr klein aus. Ideale Voraussetzungen zum ausprobieren.

Fazit: Jumplist Launcher ist eine nette Spielerei, mit der man sich ein quasi ein eigenes Startmenü erstellen kann. Die Software ist vergleichbar mit Free Launch Bar für Windows Vista/XP, dass ich auch mal vorgestellt hatte. Leider vermisse ich die Möglichkeit, Jumplisten von anderen Programmen zu bearbeiten.

1by1 MP3 Player

1by1_logo.pngFeine Freeware Software zum abspielen von Mp3-Dateien. Klein, sehr schnell, ohne Schnick-Schnack und portable.

1by1_screen_thumb.png 1by1 liest immer nur ein bestimmtes Verzeichnis ein (auf Wunsch auch inklusive Unterverzeichnisse) und spielt die darin gefundenen Audiodateien ab.

Mittels Winamp-Plugins können auch weitere Audioformate abgespielt werden (z.B. OGG). Der Schnelligkeit wegen verzichtet 1by1 auf das Einlesen von ID3 Tag Informationen und zeigt nur den Dateinamen an. Das ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, wie ich finde.

Zur Navigation wird eine Exploreransicht mit Verzeichnisbaum angezeigt. Besonders cool finde ich die Compact View, die tatsächlich hält, was sie verspricht: 1by1_compact_screen_thumb.pngDer Download ist nur 124 KB groß, dem entsprechend resourcenschonend läuft auch das Programm. 1by1 läuft nämlich auch auf betagten Rechnern ab 200 MHz (so was soll es ja noch geben). Ideal also, um einen alten PC zur Jukebox umzubauen.

XAMPP – der Webserver für den eigenen Computer

xampplogo_thumb.gifEinen Apache Webserver inklusive MySQL, PHP, phpMyAdmin und Co. zu installieren klingt nach einer schwierigen Aufgabe, die nur Computer-Geeks mit einem fundamentalen Know-How bewältigen können.

Dem ist wirklich nicht so!

Mit dem kostenlosen Software-Paket XAMPP von Apache Friends ist es problemlos möglich, auf dem eigenen Computer einen lokalen Apache-Server zu installieren. Dabei muss man nicht einmal ein Server-Betriebssystem haben, die Installation funktioniert auch unter Windows XP, Windows Vista und Windows 7 (auch mit Mac OS und natürlich Linux).

xampp_screenshot_thumb.pngDas Setup ist wirklich sehr einfach und nach wenigen Schritten bereits beendet. Besonders hilfreich ist dabei die ausführliche Dokumentation, die quasi keine Fragen offen lässt.

Mit dem XAMPP Control Panel hat man dann Zugriff auf alle Funktionen des Servers und kann bequem Dienste starten und beenden oder Einstellungen bearbeiten.

Nach dem Start von Apache hat man mit dem Browser über die Adresse http://localhost/ oder http://127.0.0.1/ Zugriff auf den Server.xampp_browser_screen_thumb.png

Der Download des Standard-Pakets von XAMPP (Version 1.7.2) enthält bereits folgende Komponenten:

  • Apache 2.2.12 (IPv6 enabled) + OpenSSL 0.9.8k
  • MySQL 5.1.37 + PBXT engine
  • PHP 5.3.0
  • phpMyAdmin 3.2.0.1
  • Perl
  • Webalizer 2.21-02 + GeoIP lite
  • FileZilla FTP Server 0.9.32
  • msmtp 1.4.17

Der Funktionsumfang des Servers kann darüber hinaus mit optionalen Add-Ons erweitert werden.

Wichtig: Bitte schaut euch unbedingt die Sicherheitshinweise an und befolgt die Ratschläge, um Eindringlingen nicht Tür und Tor zu eurem Computer zu öffnen.