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Google Chrome: Lesezeichen im neuen Tab im Vordergrund öffnen

Chrome Web StoreKleines Addon, große Wirkung: Öffnet man im Browser Google Chrome ein Lesezeichen in einem neuen Tab (mit der mittleren Maustaste), wird dieses neue Tab im Hintergrund geöffnet. Eine schlechte Angewohnheit, wie ich finde.

Bookmarked tabs to the front bringt Google Chrome wieder gute Manieren bei. Das neue Tab wird automatisch im Vordergrund geöffnet. Der Trick funktioniert dabei nur bei Lesezeichen – normale Links werden beim Klick mit der mittleren Maustaste weiterhin im Hintergrund geöffnet.

Habe ich schon ziemlich lange im Einsatz, aber bisher noch nicht drüber gebloggt. Lässt sich echt angenehm mit arbeiten. :-)

Twittern mit Google Chrome

Letztens hab’ ich noch drüber geschrieben, wie man mit dem Adressfeld von Google Chrome einen Termin im Google Kalender erstellt. Nun scheint das Adressfeld ein Hansdampf in allen Gassen zu sein, denn mit der gleichen Logik kann man auch twittern! Schaut euch den Artikel bei I love free software an, da steht geschrieben, wie es funktioniert.

Twittern über das Adressfeld

Hätte ich auch selber drauf kommen können, den die Grundlagen dazu hatte ich auch erst kürlich im Blog. :-)

Google Mail individuell anpassen mit Minimalist Gmail

Minimalist GmailHeißer Tipp für alle Google Mail-User: Mit Minimalist Gmail für Google Chrome könnt ihr die Webseite von Google Mail individuell anpassen. Auch wenn der Name vielleicht etwas anderes vermuten lässt, mit Minimalist Gmail kann dabei so ziemlich jeder Bereich ganz nach den eigenen Vorlieben angepasst werden. Das fängt an bei den Links im Kopfbereich, über das Menü und Posteingang bis hin zu den Hinweisen im Footer.

Bisher kam ich mit Better Gmail ganz gut klar, aber Minimalist Gmail spielt da schon in einer anderen Liga. Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren! Bye Bye, Better Gmail! :-)

(via lh)

TweetDeck App für Google Chrome

TweetDeck LogoIch bin jetzt nicht der Hardcore-Twitterer,  meine Hauptquelle für Neuigkeiten ist nach wie vor der klassische RSS-Feed aggregiert im Google Reader. Von daher reicht mir Twitter.com in Verbindung mit Shareaholic völlig aus, zumal die Webseite auch immer weiter verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde. Einen Desktopclient für Twitter verwende ich nicht (mehr).

Vor einigen Woche habe ich mir TweetDeck für Google Chrome installiert und muss sagen, dass Ding gefällt. :-)

TweetDeck für Google Chrome ist eine Webapp, die den Namen auch tatsächlich verdient hat. Direkt im Browser ausgeführt hat man damit Zugriff auf seine Timeline bei Twitter. Aber auch Facebook, Foursquare und Google Buzz kann man als Konto hinzufügen.

TweetDeck für Google ChromeWer die Desktopversion von TweetDeck kennt, wird mit der Webapp auf Anhieb klar kommen.

Das Beste sind allerdings die Desktopbenachrichtigungen bei ReTweets, Erwähnungen und Direktnachrichten. Aus diesem Grund bin ich auch bei TweetDeck für Google Chrome hängen geblieben.

TweetDeck für Google Chrome ist recht einfach gehalten, Optionen und Einstellungen z.B. zum Imagehoster oder URL-Shortener sind nicht vorhanden. Mit Yfrog und j.mp sind aber ganz ordentliche Vertreter vorgegeben.

Wer bisher ausschließlich via Web twittert, sollte sich die Webapp von TweetDeck mal anschauen. Ist mit Sicherheit eine gute Alternative. :-)

Wie ist es mit euch? Was verwendet ihr zum Twittern? Einen Desktopclient oder reicht euch die Webseite aus?

Desktopbenachrichtigungen für Google Kalender

Google Kalender kann von Hause auch Desktopbenachrichtigungen bei anstehenden Terminen anzeigen. Am geschmeidigsten sieht das Ganze natürlich im hauseigenen Browser Chrome aus.

So geht’s: Ihr müsst in den Google Kalender Labs die Option “Freundliche Erinnerungen” aktivieren. Google Chrome zeigt dann einen Hinweis an, der eine Berechtigung für Desktopbenachrichtigungen fordert. Dieses müsst ihr logischerweise bestätigen. Mit einem dezenten Hinweiston popt jetzt auch schon die erste Benachrichtigung auf.

Dann mal schnell einen Testtermin eingetragen und – es funktioniert! :-)

Die Google Kalender Webseite muss aber geöffnet sein, damit die Desktopbenachrichtigung funktioniert und für den Termin muss die Erinnerung “Pop-Up” eingestellt sein.

Mit anderen Browsern funktionierts anders, dort blinkt als Erinnerung das Browsertab oder -fenster , in dem Google Kalender geöffnet ist.

Solche Desktopbenachrichtigungen gib’s natürlich auch für Google Mail.

Google Chrome: Passwörter synchronisieren per Dropbox

chrome-logoPasswortsynchronisierung ist meiner Meinung nach das Sahnehäubchen obendrauf, dass bei Google Chrome noch fehlt. Aber es wird kommen, die ersten DEV-Versionen haben (oder hatten?) Passwortsynchronisierung bereits integriert.

Nun habe ich aber keinen Bock mehr, noch weiter darauf zu warten und habe daher eine andere Möglichkeit gesucht, Passwörter zu synchronisieren. Und damit meine ich nicht LastPass, das zwar hervorragend funktioniert aber dennoch irgendwie was komplett Externes ist.

Dropbox! Mit Dropbox muss es doch irgendwie klappen. Und ja, um die Lösung vorweg zu nehmen, es klappt. :-)

Kennt jeder Dropbox Folder Sync? Das gleiche Prinzip lässt sich auch mit dem Windows-Befehl mklink realisieren und zwar sowohl für Dateien als auch für Verzeichnisse.

Vorgehensweise wie folgt:

  1. Den Browser beenden, damit die Datei nicht benutzt bzw. blockiert wird
  2. Öffnet im Explorer den Pfad C:\Users\<USERNAME>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default und verschiebt die Datei “Login Data” in eure Dropbox. Ich habe für dieses Beispiel dort einen Unterordner “Chrome” erstellt
  3. Öffnet eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten
  4. Navigiert wieder in das Verzeichnis wie in Punkt 2.
  5. gebt diesen Befehl ein: mklink "Login Data" "C:\Users\<USERNAME>\My Dropbox\Chrome\Login Data" (<USERNAME> und Pfad zur Dropbox anpassen, ansonsten auch mit den Anführungszeichen!)
  6. Das war’s. Google Chrome speichert ab sofort Logindaten in eurer Dropbox.

mklink

Um weitere PCs zu synchronisieren, macht die gleiche Prozedur wie oben, außer in Punkt 2. müsst ihr die Datei “Login Data” löschen, statt sie in eure Dropbox zu verschieben.

Bisher gab es bei mir keine Probleme. Diese können aber auftauchen, wenn zwei Rechner gleichzeitig laufen und Passwörter gespeichert werden. Schlimmstenfalls wird dann die falsche Version gesynct. Im Normalbetrieb bei “nur Lesezugriff” sollten aber auch zwei oder mehr Rechner gleichzeitig harmonieren. :-)

Dennoch rate ich davon ab, die hier beschriebene Methode produktiv einzusetzen. Wenn man LastPass gewohnt ist, ist die Arbeitsweise von Chrome ein Schritt zurück, was die Anwenderfreundlichkeit betrifft. Und wenn ihr es doch testen wollt, dann das Backup nicht vergessen! :-)