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Google Kalender: Termine über Browser-Adressfeld erstellen

Der schnellste Weg, einen neuen Termin im Google Kalender einzutragen, funktioniert über das Adressfeld des Browsers. Prinzipiell klappt dieses Methode mit jedem Browser, bei dem man benutzerdefinierte Suchmaschinen eintragen kann. Da ich aber ausschließlich Google Chrome verwende, ist diese Anleitung auch dafür ausgelegt. :-)

Erst mal muss man einen neue “Suchmaschine” definieren. Dazu klickt rechts in die Adressleiste (Ominbar) und wählt “Hinzufügen” bei “Suchmaschinen bearbeiten” aus.

Als Name und Suchkürzel könnt ihr eingeben, was ihr wollt. Das Suchkürzel ist aber die Buchstabenfolge, bei der die definierte Suchmaschine (bzw. in unserem Fall die Termineingabe) aktiviert wird. Ich habe daher etwas kurzes und einprägsames (“kal”) gewählt. Bei URL fügt ihr diese Adresse ein:

http://www.google.com/calendar/event?ctext=+%s+&action=TEMPLATE&pprop=HowCreated%3AQUICKADD

Das war’s auch schon an Vorbereitung. Jetzt könnt ihr direkt über die Adressleiste einen Termin in euren Google Kalender eintragen. Und zwar nach diesem Prinzip:

kal 24.12.10 19:00 – 22:00 Uhr Abendessen hl. Abend bei Schwiegereltern

Die Reihenfolge von Datum, Uhrzeit und Betreff ist dabei irrelevant. Nachdem ihr die Eingabetaste drückt, öffnet sich das bekannte Fenster und die Daten des Termins sind schon komplett ausgefüllt.

Gibt’s einen schnelleren Weg als dieser hier?

(via lh)

Google Docs Viewer für Google Chrome

Wie man Google Docs in den Windows-Explorer integriert, hatte ich vor einigen Tagen mal kurz beschrieben.

Direkt von Google kommt nun die offizielle Google Docs Erweiterung für Google Chrome.

Google Docs Viewer

Damit hat man direkt aus dem Browser heraus Zugriff auf alle Dateien bei Google Text und Tabellen. Logisch, man kann auch neue Dateien anlegen und bestehende Dateien löschen oder umbenennen.

Sollte man sich unbedingt mal ansehen, wenn man regelmäßig mit Google Docs arbeitet.

Google Chrome Erweiterungs-Icons ausblenden

Google Chrome Hide ButtonBeim Spielen mit der Canary-Build von Google Chrome habe ich gerade ein nützliches neues Feature entdeckt. Man kann jetzt auch die Icons von Erweiterungen aus der Menüleiste ausblenden.

Diese Option gibt’s zur Zeit nur bei der Dev-Version. Bei allen anderen Versionen kann man die Icons jedoch per Drag & Drop nach Rechts verfrachten und dann die Adressleiste nach Links Rechts vergrößern.

Klar, kein neuer Meilenstein aber oft sind es die kleinen Dinge im Leben…ihr wisst schon.

Passwörter von LastPass nach Google Chrome exportieren

Da sind mir doch heute fast ein paar Freudentränen die Wangen runter gekullert. Google Chrome synchronisiert jetzt auch Passwörter! Zwar erst mal nur in der Developer-Build, aber der erste Schritt ist getan und der Weg ist bei der Geschwindigkeit, die die Entwickler von Chrome an den Tag legen, nicht mehr lang. :-)

OK, jetzt stehe ich hier mit einem prall gefüllten Passwort-Tresor und LastPass. Nur: wie bekomme ich den Kram jetzt am schnellsten nach Google Chrome exportiert? Diese Frage habe ich mir heute Mittag auch gestellt und mich dann mal gleich an die Arbeit gemacht. So hat’s bei funktioniert:

LastPass export nach FirefoxAuf direkte Weg habe ich leider keine Möglichkeit gefunden, sondern ich musste einen kleinen Umweg über Mozilla Firefox machen. Da der Browser bei mir eh als Zweitbrowser installiert ist, auch kein großes Problem. Voraussetzung ist also Firefox, bei dem ebenfalls LastPass installiert sein muss. Um doppelte Einträge zu vermeiden, verwendet am besten ein neues Profil oder löscht eure Passwörter vorher aus Firefox. Gleiches gilt vor dem Import auch für Google Chrome. Wenn ihr eure Passwörter aber bisher ausschließlich mit LastPass verwaltet habt, sollten die Browser aber eh keine Einträge haben.

Dann ist es aber auch keine Hexerei mehr. Firefox öffnen und bei LastPass unter Werkzeuge –> Exportieren nach –> Firefox auswählen. Zur Sicherheit müsst ihr noch einmal euer LastPass Passwort eingeben. Je nach dem, wie viele Einträge ihr habt, kann es eine Weile dauern und Firefox spuckt möglicherweise auch eine Fehlermeldung aus, von wegen Zeitüberschreitung bei einem Script und so. Einfach Geduld haben und auf “Weiter Ausführen” klicken. Klappt schon, keine Angst. :-)

Chrome Einstellungen zum ImportierenSo, jetzt noch die Passwörter aus Google Chrome von Firefox importieren, und zwar so: Google Chrome starten, im Schraubenschlüssel-Menü unter “Optionen” den Reiter “Privates” öffnen. Dort bei “Internetdaten” auf den Button “Daten aus einem anderen Browser importieren” klicken. Wählt dann “Mozilla Firefox” und nur “Gespeicherte Passwörter” aus, alles andere habt ihr ja schon, und klickt auf “Importieren“.  Zumindest bei mir hat es den Eindruck gemacht, dass es mit dem Import nicht funktioniert hat. Auch hier gilt: Geduld haben, letztendlich hat’s dann doch funktioniert. Kann aber je nach Umfang einige Sekunden dauern.

Zack, fertig. Ging doch ganz schnell, oder? Google Chrome ist somit meiner Idealvorstellung eines Browser ein gewaltiges Stück näher gekommen. Danke dafür!

Suchen per Kontextmenü mit Google Chrome

Die Suche via Kontextmenü (also per Rechtsklick nach einen markierten Begriff suchen) ist eine Aktion, die ich gefühlte 1000x am Tag mache. Es gibt meines Erachtens keinen bequemeren Weg, mal schnell weitere Informationen zu einen Schlagwort zu finden. Die meisten Browser bieten diese Funktion bereits standardmäßig an. So weit, so gut.

Oft wird aber nur eine (Standard-)Suchmaschine angeboten. Nicht ganz optimal, wenn man gezielt und direkt bei Wikipedia, leo.org oder Amazon suchen möchte. Abhilfe schaffen hier Erweiterungen, wie zum Beispiel Context Search für Firefox oder Context Menu Search für Google Chrome. Letztere möchte ich hier als Quicktipp kurz verbloggen.

Nach der Installation von Context Menu Search wird das Kontextmenü von Google Chrome um einen Eintrag erweitert, der die einzelnen Suchmaschinen direkt anspricht. Das Geniale daran ist, dass man sich aus einer relativ großen Auswahl von Suchmaschinen seine eigenen Favoriten zusammenstellen kann. Sollte die gewünschte Suchmaschine nicht dabei sein, kann man auch einen eigenen Eintrag erstellen. Dazu einfach bei der betreffenden Suchmaschine nach TESTSEARCH suchen und den Link der Ergebnisseite in das Feld eintragen. Darüber hinaus kann man in den Optionen noch festlegen, wie und wo sich die Suchergebnisse öffnen sollen oder seine persönlichen Einstellungen per copy & paste eines Textblocks auf andere Google Chrome-Installationen übertragen.

Context Search für Firefox war damals für mich schon ein must-have, das gleich gilt nun auch für Context Menu Search für Google Chrome.

Alternativen zu Xmarks

Xmarks LogoIch melde mich nach rund sieben Wochen “Sommerloch” auch mal wieder zu Wort, leider aber mit keinen guten Nachrichten.

Ihr habt’s sicherlich schon gelesen, Xmarks stellt ab Januar seinen Dienst ein. Ich selbst verwende  Xmarks zur Zeit zwar nicht, finde es aber dennoch wirklich sehr schade, denn der Dienst ist in seiner Form bisher einzigartig  gewesen (afaik).

Nützt ja nix, Kopf hoch, Lebbe geht weiter. :-) Wenn ich mir die Lesezeichen- und Passwort-Synchronisierung anschaue, was gibt’s für Alternativen zu Xmarks?

Firefox SyncBenutzer von Mozilla Firefox können schon seit einiger Zeit Firefox Sync verwenden. Firefox Sync wird von Mozilla selbst entwickelt und angeboten, Browser und Addon kommen also aus einer Hand. Eine perfekte Integration in Firefox ist somit gewährleistet. Mit dem Addon könnt ihr eure Lesezeichen, Passwörter, Browserverlauf und sogar die geöffneten Tabs synchronisieren. Der größte Vorteil von Firefox Sync ist auch gleichzeitig sein größter Nachteil: es wird von Mozilla entwickelt und funktioniert daher nur mit Firefox.

Google Chrome SynchronisierungGoogle Chrome hat eine Synchronisierung bereits von Hause aus integriert. Sogar Erweiterungen und Formulardaten lassen sich damit bereits auf den gleichen Stand bringen. Einzig was dort noch zur Vollkommenheit fehlt, ist die Synchronisierung von Passwörtern – aber hier ist der Status bereits “work in progress” und nur noch eine Frage der Zeit. Bis dahin verrichtet LastPass saubere Arbeit – übrigens auch Plattformübergreifend. Ansonsten gilt auch hier: Synchronisierung ist leider nur innerhalb von Google Chrome vorgesehen.

Innerhalb des gleichen Browsers ist die Synchronisierung out of the box bereits sehr gut gelöst und sollte für die meisten Anwender ausreichend sein. Wenn man aber verschiedene Browser verwendet und auf dem gleichen Stand halten will, muss man jetzt je nach persönlicher Vorliebe auf ein Sammelsurium verschiedener Addons zurückgreifen. Genau das ist es, was Xmarks einzigartig machte.

Bleibt zu hoffen, dass man Xmarks mit eigenem Webspace wie gewohnt weiter betreiben kann. Dazu konnte ich keine nähere Information finden, hat jemand von euch eine Info diesbezüglich? Oder aber, dass der Betreiber sich dazu entschließt, die Entwicklung als OpenSource weitergehen zu lassen.