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Musik vom Handy oder Tablet auf die Stereo-Anlage streamen

Nun sitze ich hier mit meinem Android-Tablet und habe meine komplette Musiksammlung zu Google Music geladen. Die eingebauten Lautsprecher sind ausreichend, um Benachrichtigungstöne wiederzugeben, aber Musik? Nöööö! Dafür dann doch lieber die guten, alten 3-Wege-Lautsprecher an meinem Verstärker verwenden.

Eine Weile behalf ich mir mit einem quer durchs Zimmer verlegtem Kabel. Da Kabel aber sowas von 20. Jahrhundert sind und es auch noch unordentlich aussieht, musste eine kabellose Alternative gesucht werden.

Gefunden habe ich den Logitech Wireless Speaker Adapter*. Das Gerät verbindet die Stereo-Anlage oder einen Aktivlautsprecher via Bluetooth mit eurem Handy/Smartphone/Laptop/Tablet/Whatever.

Hier mal ein paar Fotos vom Logitech Wireless Speaker Adapter:

Zum Lieferumfang gehört ein Audiokabel mit Cinch-Steckern auf 3,5 mm Klinke. Wer ein Cinch-Cinch oder Klinke-Klinke verwenden will, kann das auch tun. Das Gerät ist da ziemlich flexibel.

Die Einrichtung verlief bei mir sowohl unter Android als auch Windows 7 problemlos und ich konnte sofort (Android) bzw. nach kurzer Konfiguration (Windows) Musik via Bluetooth auf meine Stereoanlage streamen.

Bei Musik unproblematisch aber bei Filmen doch störend kann eine unsynchrone Tonwiedergabe sein, die durch das Funksignal verursacht wird. Falls das vorkommt, kann man bei manchen Media Playern die Audioausgabe entsprechend korrigieren. VLC Media Player kann das zum Beispiel.

Der Logitech Wireless Speaker Adapter* hat eine UVP von knapp 30 €, bei Amazon konnte ich noch ein paar Euro sparen. Alles in allem aber ein guter Preis für eine gute Hardware.

* Referer-Link, der mich unglaublich reich macht. Vorausgesetzt, ihr kauft das Gerät.

Google Music Desktop Player für Windows 7

Vom Pascal habe ich über Google+ eine interessante Software gefunden. Den Google Music Desktop Player für Windows 7.

Als Hauptansicht zeigt sie nix anderes als die normale Webseite von Google Music. Das kannst du natürlich auch im Browser haben, daher wechselst du die Ansicht am besten direkt zum Mini-Player Widget. Das Widget zeigt dir das Cover des Albums und Steuerungsbuttons für den Player. Wenn dir das Widget auch nicht gefällt, kannst du dank der Integration in die Taskleiste auch direkt über das das Vorschaufenster steuern, so wie es bei iTunes und dem Windows Media Player auch möglich ist. Ein Popup informiert dich auf Wunsch über den aktuell gespielten Titel. Scrobbeln zu Last.fm ist auch mit dabei.

Den Google Music Desktop Player kannst du bei deviantArt downloaden.

Getestet und für sehr gut befunden. Der Player bleibt erst mal auf der Platte, da ich zur Zeit Google Music eh permanent am laufen habe.

Google Music Beta: übersprungene Uploads neu starten

Google Music BetaIch bin von Google Music (Beta) schon ein bisschen angetan. Du kannst dort bis zu 20.000 Songs zur Zeit noch kostenlos hochladen und dann quasi von überall auf deine Musik zugreifen. Eine App für Android und eine mobile Webseite für iOS runden das Paket ab. In der Beta-Phase benötigst du für Google Music jedoch noch eine Einladung – und offiziell ist es in Deutschland noch nicht verfügbar. Letzteres ist jedoch kein Problem.

OK, genug zur Einführung. In den letzen Tagen habe ich meine komplette Musiksammlung zu Google Music geladen. Der Upload wird mit der Software Music Manager durchgeführt. Soweit, so gut. Jedoch sind beim Upload aus verschiedenen Gründen einige Dateien übersprungen wurden. Eine Wiederaufnahme oder Wiederholung der übersprungenen Uploads bietet der Music Manager jedoch nicht. Nun gut, ist ja noch eine Beta, aber dennoch ärgerlich.

Wenn du das gleiche Problem hast, kommt hier die Lösung. Lösche folgende Dateien und starte die Software neu:

Windows 7 und Vista:
C:\Users\<Benutzer>\AppData\Local\Google\MusicManager\MusicManager.log
C:\Users\<Benutzer>\AppData\Local\Google\MusicManager\ServerDatabase.db

Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Local Settings\Application Data\Google\MusicManager\MusicManager.log
C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Local Settings\Application Data\Google\MusicManager\ServerDatabase.db

MacOS:
~/Library/Logs/MusicManager/AndroidMusicHelper.log
~/Library/Application Support/Google/MusicManager/ServerDatabase.db

Der Music Manager scannt und vergleicht jetzt beide Bibliotheken und lädt die fehlenden Dateien neu hoch. Ach so, vorher nichts an den MP3-Tags fummeln, sonst werden bereits übertragene Dateien ein zweites mal hochgeladen.

Bevor Fragen kommen: Nein, ich habe zur Zeit keine Einladungen übrig. Diese werden aber regelmäßig wieder zur Verfügung gestellt. Wenn es soweit ist, werde ich die Einladungen über Google+ und Facebook verteilen.

Google Music: Musik als Mp3 downloaden

Der Carsten hat heute die Erweiterung Google Music Downloader für den Firefox vorgestellt, mit der ihr eure Musik bei Google Music auch wieder als Mp3 downloaden könnt. Wird in der Regel aber nicht benötigt, was auch einer der Gründe sein mag, weshalb Google den Download nicht anbietet. Falls ihr diese Option dann doch mal benötigt, könnt ihr auf die Erweiterung Google Music Downloader zurückgreifen.

Die Erweiterung gibt’s zur Zeit nur für Firefox. Wenn ihr, so wie ich, mit Google Chrome unterwegs seid, nehmt doch einfach das Userscript Music Reaper. Das Script funktioniert mit Greasemonkey übrigens auch mit Opera und Firefox.

Music Reaper

Noch keine Möglichkeit, Google Music zu testen? Lest euch mal diese Anleitung durch oder schaut auf meiner Facebook-Seite vorbei. Ich habe noch vier Einladungen, die ich dort an die Schnellsten verschenke.

Google Music: Einladung in Deutschland anfordern

Music Beta von Google wurde heute auf der Google I/O vorgestellt. Um sich für den Dienst anzumelden, muss man eine Einladung beantragen. Ähnlich wie seinerzeit bei Google Mail, Google  Wave oder Google Voice. Scheint sich bewährt zu haben…

Der Haken an der Sache: Google Music ist erst mal nur in den USA verfügbar, dem entsprechend kann man eine Einladung auch nur innerhalb der USA beantragen. Aber so ein Proxy-Dingens ist ja keine Hexerei. Mit dem Tool Free Hide IP ist es mir jedenfalls gelungen, eine Einladung zu beantragen. Ob sie mir dann letztendlich auch zugeteilt wird, bleibt erst mal abzuwarten. Aber immerhin hat es damals auch bei Google Voice geklappt.

Google Music Invite

Wer sein Glück versuchen will, kann’s ja mal mit Free Hide IP oder sonst einem anonymen US-Proxyserver versuchen.

Bei der Gelegenheit, die passende Music Android-App lässt sich später mit dem dem Market Enabler installieren.