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Dropbox ins Kontextmenü integrieren

Über Umwege habe ich heute ein sehr nützliches Add-on für Dropbox gefunden, das schon vor einiger Zeit die Runde in einigen Blogs machte, aber wohl an mir vorüberging. Es geht um Dropbox Shell Tools.

Dropbox Shell ToolsWas können die Dropbox Shell Tools? Das Programm fügt zum Kontextmenü des Windows Explorer einen Eintrag hinzu, mit dem man dann per Rechtsklick auf eine Datei Standardoperationen im Zusammenhang mit seiner Dropbox machen kann. Also Dateien direkt in seine Dropbox verschieben oder kopieren, auf Wunsch auch in einen Unterorder oder in einen öffentlichen Ordner. Zusätzlich dazu kann man weitere Aktionen und Ordner definieren und das Menü nach Belieben erweitern.

Für Dropbox-Poweruser definitiv ein Blick wert! :-)

Explorer Kontextmenü “Neu” aufräumen

Wo es gerade so schön ist, bleibe ich doch einfach beim Thema Kontextmenü aufräumen. Diesmal geht’s um das Menü “Neu”, mit dem man per Rechtsklick im Windows Explorer neue Dateien erstellen kann.

ShellMenuNewLeider sind viele Programme bei der Installation der Meinung, sich auch einen Platz in diesem Menü sichern zu müssen, was über die Jahre zu einer sehr aufgeblähten Liste führt. So was mag ich gar nicht. Um das “Neu”-Menü wieder auszumisten, verwende ich die Freeware ShellMenuNew von Nirsoft.

Das Tool lässt sich ohne Installation starten und zeigt alle vorhandenen Einträge in einer Übersicht an. Einfach alle nicht benötigen Dateitypen auswählen und mit einem Klick auf den roten Knopf deaktivieren.

Give it a try! Ihr werdet überrascht sein, wie sich die Reaktionszeit des Menüs verbessert. :-)

“Senden an”-Menü aufräumen und bearbeiten

Senden an MenüKurzer Quicktipp, weil ich es gerade selbst gemacht habe. Den “Senden an”-Eintrag im Kontextmenü von Windows kennt wohl jeder. Um aus diesem Menü Einträge zu entfernen oder neue hinzuzufügen öffnet ein Explorer-Fenster und trägt im Adressfeld %APPDATA%\Microsoft\Windows\SendTo ein.

Dort seht ihr (fast*) alle Einträge von “Senden an” und könnt nun nicht benötigte Ziele löschen (Faxempfänger?! Willkommen im 21. Jahrhundert!) oder neue Verknüpfungen zu Ordnern oder Programmen anlegen (zum Beispiel euer Dropbox-Ordner).

*Manche Einträge werden dynamisch erzeugt, zum Beispiel USB-Sticks oder Netzwerklaufwerke.

Google Text & Tabellen via Windows Explorer “Neu”-Menü

Google Text & Tabellen (aka Google Docs) reicht mir für viele Anwendungsfälle völlig aus und eine “richtige” Office-Software verwende ich nur noch selten.

Google Docs Explorer KontextmenüVon daher hat mich der Tipp von How-To Geek heute sehr gefreut, da die Cloud-Anwendung damit sehr sinnvoll in den Windows Explorer integriert werden kann.

Worum geht’s dabei? Mit dem Registry-Hack und der Anleitung kann man Google Docs in das Kontextmenü “Neu” des Windows Explorers integrieren und so schnell per Rechtsklick ein neues Dokument erstellen.

Funktioniert übrigens auch für Google Apps-Anwender mit eigener Domain.

Desktopverknüpfungen bevorzugt? Auch kein Problem.

Suchen per Kontextmenü mit Google Chrome

Die Suche via Kontextmenü (also per Rechtsklick nach einen markierten Begriff suchen) ist eine Aktion, die ich gefühlte 1000x am Tag mache. Es gibt meines Erachtens keinen bequemeren Weg, mal schnell weitere Informationen zu einen Schlagwort zu finden. Die meisten Browser bieten diese Funktion bereits standardmäßig an. So weit, so gut.

Oft wird aber nur eine (Standard-)Suchmaschine angeboten. Nicht ganz optimal, wenn man gezielt und direkt bei Wikipedia, leo.org oder Amazon suchen möchte. Abhilfe schaffen hier Erweiterungen, wie zum Beispiel Context Search für Firefox oder Context Menu Search für Google Chrome. Letztere möchte ich hier als Quicktipp kurz verbloggen.

Nach der Installation von Context Menu Search wird das Kontextmenü von Google Chrome um einen Eintrag erweitert, der die einzelnen Suchmaschinen direkt anspricht. Das Geniale daran ist, dass man sich aus einer relativ großen Auswahl von Suchmaschinen seine eigenen Favoriten zusammenstellen kann. Sollte die gewünschte Suchmaschine nicht dabei sein, kann man auch einen eigenen Eintrag erstellen. Dazu einfach bei der betreffenden Suchmaschine nach TESTSEARCH suchen und den Link der Ergebnisseite in das Feld eintragen. Darüber hinaus kann man in den Optionen noch festlegen, wie und wo sich die Suchergebnisse öffnen sollen oder seine persönlichen Einstellungen per copy & paste eines Textblocks auf andere Google Chrome-Installationen übertragen.

Context Search für Firefox war damals für mich schon ein must-have, das gleich gilt nun auch für Context Menu Search für Google Chrome.

Symbole von Dateitypen ändern

Types LogoDir gefallen die Icons von bestimmten Dateitypen nicht? Mit dem kleinen Tool Types lässt sich das problemlos ändern.

Types listet nach dem Start alle registrierten Dateitypen von Windows auf und lässt dich deren Eigenschaften verändern. Und da ist als aller erstes eben das Standard-Icon zu nennen.

TypesEinfach Dateityp suchen, Rechtsklick “Eigenschaften” und im Reiter “Symbol” entweder aus den vorgegebenen Windows-Bibliotheken ein passendes Icon auswählen oder ein Icon auf der Festplatte suchen. Abschließend noch auf “Explorer aktualisieren” klicken und schon hat der Dateityp ein neues Standard-Icon.

Types ist aber noch sehr viel mächtiger. Eine weitere sehr coole Funktion ist das Bearbeiten von Aktionen für Dateitypen. Damit lassen sich weitere Einträge zum Kontextmenü hinzufügen, die bei dem jeweiligen Dateityp angezeigt werden. Oft hat man ja mehrere Programm, mit denen man einen Dateityp bearbeiten könnte, zum Beispiel bei JPG-Bilder. Eine Bezeichnung und Pfadangabe zum Programm genügt und schon kann man mit dem Kontextmenü die Datei in einem Alternativprogramm öffnen.

Types ist kostenlos für Windows Vista und Windows 7 erhältlich und lässt sich ohne Installation starten.

(via Into Windows)