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Android mit Dropbox synchronisieren: ScheduledSync

ScheduledSyncIst noch nicht so lange her, da habe ich noch ein Loblied auf DropSpace gesungen. Nun erfüllt DropSpace zwar durchaus seinen Zweck, wirklich rund ist die Sache aber nicht.

René hat heute bei mobiFlip die kostenlose App ScheduledSync vorgestellt. ScheduledSync macht nix anderes als DropSpace – nur in schön. :-)

Heißt: ihr könnt beliebige Dateien und Ordner eures Androiden mit der Dropbox synchronisieren lassen. Das Ganze kann vollautomatisch ablaufen – optional nur bei vorhandenem WLan – oder muss bei Bedarf manuell gestartet werden.

ScheduledSync ist kostenlos im Market erhältlich.

 

Backup- und Sync-Tool PureSync 3.0 veröffentlicht

Vor einigen Tagen wurde die Version 3.0 des kostenlosen Backup- und Sync-Tools PureSync veröffentlicht. PureSync hatte ich schon mal hier im Blog vorgestellt und ist immer noch die Software meiner Wahl, wenn es um Synchronisation und Backup geht.

Die Software ist kostenlos erhältlich, für knapp 15€ kann man auch auf eine Professional-Version upgraden, die einen erweiterten Funktionsumfang hat.

Noch ohne Backupsoftware unterwegs? Dann schaut euch PureSync mal an!

Android: SD-Karte mit Dropbox synchronisieren

DropSpaceAndroid-Jünger und Dropbox-Benutzer, aufgepasst! DropSpace ist verfügbar!

Dropbox für Android ist ja schon ein alter Hut, hat aber das gleiche Manko wie sein Desktop-Pendant: es lässt sich nur ein Ordner synchronisieren. Mit DropSpace könnt ihr jetzt auch andere Ordner auf eurem Androiden über Dropbox synchronisieren – so wie es mit Hilfsmitteln auch in Windows möglich ist.

Ich habe beispielsweise jetzt den Ordner dcim/Camera auf der SD-Karte mit meiner Dropbox synchronisiert. In diesem Ordner werden alle Fotos gespeichert, die ich mit meinem Androiden aufnehme. Sehr praktisch. :-)

DropSpace läuft entweder permanent im Hintergrund als Dienst (mit einem Synchronisierungsintervall von einer Stunde bis zu einer Woche) oder kann manuell gestartet werden. Gut durchdacht ist dabei die Option, dass DropSpace nur bei aktivem Wlan Daten synchronisiert. Das schont ungemein das Datenvolumen bei einer mobilen “Flatrate”.

Diese App rockt mal wirklich! :-)

Crashkurs: Podcasting

Podcasting ist tot? Denkste. Vielleicht ist der Begriff “Podcast” mittlerweile ein bisschen verstaubt, aber die Verteilung von Audio und Video spielt gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch Facebook, Twitter und Co. haben Bild- und Tonkonsum und -Austausch eine neue Renaissance erlebt.

Das ist für mich Anlass genug, hier noch einmal kurz die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten des Podcasting (ich bleibe einfach bei dem Begriff) aufzuzeigen. Wer nicht weiß, was Podcasting ist, schaut sich am Besten mal hier um.

Wann höre ich Podcasts?

Ich bin jeden Tag unterwegs. Auf dem Weg zur Uni oder zurück, in der Stadt, beim Einkaufen, beim Sport, beim Kochen und Abwaschen, beim Aufräumen und Putzen, immer wieder gibt es Situationen, an denen ich nicht am Rechner sitze oder ein Buch, ein Magazin oder eine Zeitung lesen kann. Klar, ich kann Musik hören, mach ich auch. Aber manchmal fühle ich mich, als könnte ich diese “verschwendete” Zeit besser nutzen und mich weiterbilden. Dann höre ich Podcasts.

Was für Podcasts sollte ich denn hören?

Wie meistens, ist auch hier jeder seines eigenen Glückes Schmied. Ob man Podcastings zur Unterhaltung, zur Weiterbildung, zum “Up-to-date”-Bleiben hört oder einfach nur, weil es Spaß macht, bleibt jedem selbst überlassen. Das Angebot ist nahezu unerschöpflich.

Grundsätzlich lassen sich Video- und Audiopodcasts unterscheiden. Ich persönlich nutze unterwegs nur Audioangebote, denn mir immer ein Gerät vor’s Gesicht halten zu müssen, finde ich eher lästig und klappt, z.B. beim Abwaschen überhaupt nicht. Videopodcasts (ein paar Youtube-Channels) habe ich über meinen normalen RSS-Feed-Reader abonniert, um sie schauen zu können, wenn ich sowieso am Rechner sitze.

Der Hauptanbieter von Audiopodcasts sind neben Privatpersonen natürlich die Radiosender. Diese bieten, meist mehrmals täglich, vor allem Nachrichten, Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung oder ganze Sendungen aus ihrem Programm zum Download an.

Hier einige Radiosender, deren Podcasts sich (zum Teil) in meinem Podcatcher (Programm zur Verwaltung von Podcasts, dazu später mehr) befinden:

  • Alltagsdeutsch (Deutsche Welle) – Über die Verwendung von Redensarten und Sprichwörtern im Deutschen
  • Forschung Aktuell (Deutsche Welle) – Interessantes und Aktuelles aus unterschiedlichen Forschungsbereichen
  • Das Gespräch (NDR Kultur) – Interviews mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik
  • 1.000 Antworten (SWR 2) – Hörer fragen, Wissenschaftler antworten
  • Kabarett (WDR 2) – Satirisches Intermezzo verschiedener Kabarettisten
  • Unterhaltsamer und weniger “trocken” sind jedoch Podcasts von Privatpersonen oder nicht öffentlichen Anstalten. Auch hier reicht die Palette von Weiterbildungsangeboten über Neuigkeiten aus dem Netz, dem akutellen Kino-, Fernseh- und Serienprogramm, Interviews, Kritiken und Musik bis hin zu nerdigem Gelaber und Biergetrinke.

    Hervorhebenswert sind hier besonders:

  • Chaosradio Express – Ein Interview-Podcasts des CCC über Technik, Gesellschaft und Kultur
  • Der Märchenpodcast – Märchen aus aller Welt, gelesen von professionellen Erzählern
  • Hoaxilla – Ein skeptischer Podcast über Phänomene, moderne Legenden und Verschwörungstheorien
  • Horst Evers – Komödiantisches Survival für den Alltag
  • Märchenstunde – Unterhaltsame Analyse von Grimms Märchen, gespickt mit aktuellen Bezügen
  • Not Safe For Work – Der Name sagt alles. Internationale Unterhaltungsgala von zwei sehr sympathischen Chaoten
  • Das sind natürlich bei Weitem nicht alle Podcasts, die ich abonniert habe, aber mehr liste ich hier nicht auf. Nicht, dass ihr denkt, ich wäre ein Freak. Außerdem macht das Entdecken neuer Podcasts und das Stöbern nach Interessantem sowieso viel mehr Spaß.

    Wie kann ich Podcasts empfangen und verwalten?

    Generell ist jeder MP3-Player und jedes Handy mit Anschlussmöglichkeit an einen Computer zum Empfang von Podcasts geeignet. Mit Datentarif oder über WLAN können einige Smartphones und Apple-Produkte die Podcasts auch direkt auf das Gerät laden.

    Ich jedoch verwalte meine Podcasts über einen sog. Podcatcher, also ein Programm, das automatisch nach neuen Folgen sucht und diese dann mit meinem Handy (über USB) synchronisiert. Sobald eine Folge auf das Handy übertragen wurde, wird es im Podcatcher ausgeblendet. Gehörte Folgen lösche ich immer unmittelbar nach dem Hören direkt vom Handy, das hält Ordnung und schont den Speicher.

    Bekannte Podcatcher

    Das wohl bekannteste Programm zur Synchronisation von Podcasts ist iTunes. Aber da ich kein Apple-Produkt besitze und man über iTunes schon genug im Internet findet, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.

    Ebenso wird Winamp immer gern in einem Atemzug mit Podcasts genannt. Ich hab’s ausprobiert. Es ist schlecht. Nachdem mir Winamp zwei Mal ohne Grund alle Abonnements gelöscht hat, hatte ich die Schnautze voll und ich habe mich nach einem anderen Podcatcher umgeschaut.

    Dann habe ich gPodder entdeckt. Da dieses Freeware-Tool ausschließlich für den Empfang und die Verwaltung von Podcasts entwickelt wurde, ist es sehr leicht zu bedienen und bietet alle Funktionalitäten, die man braucht.

    Im Folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über das Programm geben. Am Besten ihr fangt damit an, erst einmal ein paar Podcasts zu abonnieren. Dazu klickt ihr unter “Abonnements” auf “Podcast per URL hinzufügen” und kopiert eine gültige Podcast-URL in die Zeile. Bei den oberen Beispielen müsst ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und “Adresse des Links kopieren” wählen. Diesen Link braucht ihr dann nur noch in gPodder einzufügen.

    Nachdem ihr das getan habt, erscheint ein Fenster, in dem ihr auswählen könnt, welche Folgen direkt auf euren Computer geladen werden sollen. Anschließend werden die gewählten Podcasts sofort heruntergeladen.

    Zur besseren Orientierung hier mal ein Screenshot der Programmoberfläche. Wie ihr seht, ist sie sehr übersichtlich und aufgeräumt:

    Als Nächstes könnt ihr die Podcasts dann mit eurem Standardplayer hören oder auf ein Gerät eurer Wahl übertragen. Dazu schließt ihr das Gerät an den Rechner an und klickt auf “Einstellungen”. Im Tab “Geräte” könnt ihr nun nach eurem Player suchen und einen Pfad definieren, wohin die Podcasts kopiert werden sollen.

    Durch die Einstellung “Mark it as played” werden alle übertragenen Folgen (je nach Einstellung) sofort aus gPodder ausgeblendet. Alle weiteren Anzeigeeinstellungen und Übertragungsspielereien könnt ihr euch ja selbst ausprobieren.

    Wo kann ich denn neue Podcasts entdecken?

    Die erste Anlaufstelle für mich, um neue und interessante Podcasts zu entdecken, ist die Community Podcast.de (wie naheliegend). Hier findet man viel Nützliches zu weiteren Programmen, Tipps zur Erstellung eigener Podcasts und natürlich unendlich viele Podcast-Angebote. Sollten euch diese nicht reichen, könnt ihr auch mal auf Podster.de oder bald auch auf Podcaster.de umschauen.

    Sollte ich sonst noch was wissen?

    Na klar. Nachdem ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigt habe, ist natürlich auch der Wunsch in mir entstanden, selbst einen Podcast zu produzieren.
    Mit der Idee, die Songtexte der auf Platz 1 befindlichen Songs in den Charts jede Woche näher zu analysieren, ist dann mein Podcast Hitmist Germany entstanden. Hört einfach mal rein und lasst einen Kommentar da.

    Fallen euch sonst noch Themen ein, über die es bisher zu wenige oder gar keine Podcasts gibt? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht oder nutzt ihr bessere Programme? Gibt es tolle Podcasts, die ich übersehen habe? Oder habt ihr euch bisher einfach nur noch nie damit auseinandergesetzt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


    Dieser Gastbeitrag wurde von Benny geschrieben. Er ist 23 Jahre alt und studiert Wirtschaftsinformatik (M.Sc.) an der Uni Duisburg-Essen.

    Google Lesezeichen mit Android synchronisieren

    Wundert mich, warum Google noch keine Synchronisation von Lesezeichen zwischen einem Android-Smartphone und seinem persönlichen Google-Konto anbietet. Kann ja echt keine Hexerei sein. Email, Kalender und Kontakte funktioniert ja auch reibungslos.

    Zumindest bietet die Android-App ChromeMarks (lite) jetzt schon mal die Möglichkeit, seinen kompletten Bestand an Lesezeichen mit einem Androiden zu synchronisieren.

    Leider können die Lesezeichen nur aus der ChromeMarks App heraus geöffnet werden. Wünschenswert wäre, wenn die Lesezeichen direkt im (Standard-) Browser gespeichert würden.

    Die kostenpflichtige Version kann auch Lesezeichen in die andere Richtung synchronisieren, für mich ist aber erstmal die Lite-Version völlig ausreichend.  Wenn du eine bessere Integration willst und auch bereit bist, dafür zu zahlen, dann ist Xmarks Premium vielleicht was für dich.

    Hier noch der Downloadlink zum Market und QR-Code.

    Chromemarks QR-Code(via lh)

    Google Chrome: Passwörter synchronisieren per Dropbox

    chrome-logoPasswortsynchronisierung ist meiner Meinung nach das Sahnehäubchen obendrauf, dass bei Google Chrome noch fehlt. Aber es wird kommen, die ersten DEV-Versionen haben (oder hatten?) Passwortsynchronisierung bereits integriert.

    Nun habe ich aber keinen Bock mehr, noch weiter darauf zu warten und habe daher eine andere Möglichkeit gesucht, Passwörter zu synchronisieren. Und damit meine ich nicht LastPass, das zwar hervorragend funktioniert aber dennoch irgendwie was komplett Externes ist.

    Dropbox! Mit Dropbox muss es doch irgendwie klappen. Und ja, um die Lösung vorweg zu nehmen, es klappt. :-)

    Kennt jeder Dropbox Folder Sync? Das gleiche Prinzip lässt sich auch mit dem Windows-Befehl mklink realisieren und zwar sowohl für Dateien als auch für Verzeichnisse.

    Vorgehensweise wie folgt:

    1. Den Browser beenden, damit die Datei nicht benutzt bzw. blockiert wird
    2. Öffnet im Explorer den Pfad C:\Users\<USERNAME>\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default und verschiebt die Datei “Login Data” in eure Dropbox. Ich habe für dieses Beispiel dort einen Unterordner “Chrome” erstellt
    3. Öffnet eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten
    4. Navigiert wieder in das Verzeichnis wie in Punkt 2.
    5. gebt diesen Befehl ein: mklink "Login Data" "C:\Users\<USERNAME>\My Dropbox\Chrome\Login Data" (<USERNAME> und Pfad zur Dropbox anpassen, ansonsten auch mit den Anführungszeichen!)
    6. Das war’s. Google Chrome speichert ab sofort Logindaten in eurer Dropbox.

    mklink

    Um weitere PCs zu synchronisieren, macht die gleiche Prozedur wie oben, außer in Punkt 2. müsst ihr die Datei “Login Data” löschen, statt sie in eure Dropbox zu verschieben.

    Bisher gab es bei mir keine Probleme. Diese können aber auftauchen, wenn zwei Rechner gleichzeitig laufen und Passwörter gespeichert werden. Schlimmstenfalls wird dann die falsche Version gesynct. Im Normalbetrieb bei “nur Lesezugriff” sollten aber auch zwei oder mehr Rechner gleichzeitig harmonieren. :-)

    Dennoch rate ich davon ab, die hier beschriebene Methode produktiv einzusetzen. Wenn man LastPass gewohnt ist, ist die Arbeitsweise von Chrome ein Schritt zurück, was die Anwenderfreundlichkeit betrifft. Und wenn ihr es doch testen wollt, dann das Backup nicht vergessen! :-)