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Gmail Notifier Plus Version 2.0.3 erschienen

Nur für Windows 7: Über verschiedene Möglichkeiten zur Desktopbenachrichtigung bei neuen Mails habe ich ja schon öfter mal was geschrieben.

Gmail Notifier Plus ScreenshotMein aktueller Favorit, Gmail Notifier Plus, ist jetzt in der Version 2.0.3 erschienen und bringt einiges an Verbesserungen und Bugfixes mit.

So unterstützt das Tool jetzt auch mehrere Google Mail Accounts, spielt bei einer neuen Mail einen benutzerdefinierten Sound ab und ist in vielen Sprachen erhältlich, natürlich auch in Deutsch.

Die neue Soundbenachrichtigung finde ich eine super Sache, das war bisher ein Feature, dass ich wirklich vermisst habe. Ich hab mir gleich mal die von AOL bekannte “Sie haben Post” Benachrichtigung besorgt. :-)

Der Download fällt mit etwas unter 2 MB recht klein aus. Das Programm muss nicht installiert werden, es handelt sich nur um eine einzige ausführbare Datei. Die neuste Version gibt es direkt im Beitrag im Neowin-Forum (keine Registrierung notwendig).

Wie gesagt, die Software läuft nur unter Windows 7.

PureSync – kostenlose Backup- und Synchronisations-Software

puresync_logo.pngEndlich habe ich mit PureSync einen Nachfolger für SyncToy gefunden!Für meine Zwecke (hauptsächlich Synchronisation meines Netbook, meines PC’s und einer NAS Buffalo Linkstation als Backup) war das kleine Tool von Microsoft zwar ausreichend, aber leider noch nicht kompatibel mit Windows 7. Und da ich schon seit der Veröffentlichung des RC Windows 7 auf meinem Netbook installiert habe, ist das doch eher suboptimal. ;-)

puresync_screen_thumb.pngDie Bedienung von  PureSync ist simpel. Nach der Installation kann man mit Hilfe eines Assistenten Profile anlegen – je nach dem, ob man ein Backup anlegen oder verschiedene Ordner synchronisieren will. Dabei kann man eine Vielzahl von Einstellungen vornehmen und Filter setzen. Backups können nach einem definierbaren Zeitintervall auch automatisch gestartet werden. Auf Wunsch überwacht PureSync bestimmte Ordner oder Dateien und führt bei jeder Änderung ein Sicherung durch.

Besonders cool finde ich die Synchronisationsart Foto-Sync: vergleichbar mit der aus Picasa bekannten Funktion werden dabei Bilder von einer Digitalkamera übertragen. PureSync erkennt dabei bereits übertragene Fotos und überspringt diese dann. Sehr praktisch!

PureSync von Jumping Bytes ist für den privaten Gebrauch kostenlos. Die lizenzpflichtige Professional Version bietet zum Beispiel noch eine optionale Komprimierung und Verschlüsselung der Daten an.

XAMPP – der Webserver für den eigenen Computer

xampplogo_thumb.gifEinen Apache Webserver inklusive MySQL, PHP, phpMyAdmin und Co. zu installieren klingt nach einer schwierigen Aufgabe, die nur Computer-Geeks mit einem fundamentalen Know-How bewältigen können.

Dem ist wirklich nicht so!

Mit dem kostenlosen Software-Paket XAMPP von Apache Friends ist es problemlos möglich, auf dem eigenen Computer einen lokalen Apache-Server zu installieren. Dabei muss man nicht einmal ein Server-Betriebssystem haben, die Installation funktioniert auch unter Windows XP, Windows Vista und Windows 7 (auch mit Mac OS und natürlich Linux).

xampp_screenshot_thumb.pngDas Setup ist wirklich sehr einfach und nach wenigen Schritten bereits beendet. Besonders hilfreich ist dabei die ausführliche Dokumentation, die quasi keine Fragen offen lässt.

Mit dem XAMPP Control Panel hat man dann Zugriff auf alle Funktionen des Servers und kann bequem Dienste starten und beenden oder Einstellungen bearbeiten.

Nach dem Start von Apache hat man mit dem Browser über die Adresse http://localhost/ oder http://127.0.0.1/ Zugriff auf den Server.xampp_browser_screen_thumb.png

Der Download des Standard-Pakets von XAMPP (Version 1.7.2) enthält bereits folgende Komponenten:

  • Apache 2.2.12 (IPv6 enabled) + OpenSSL 0.9.8k
  • MySQL 5.1.37 + PBXT engine
  • PHP 5.3.0
  • phpMyAdmin 3.2.0.1
  • Perl
  • Webalizer 2.21-02 + GeoIP lite
  • FileZilla FTP Server 0.9.32
  • msmtp 1.4.17

Der Funktionsumfang des Servers kann darüber hinaus mit optionalen Add-Ons erweitert werden.

Wichtig: Bitte schaut euch unbedingt die Sicherheitshinweise an und befolgt die Ratschläge, um Eindringlingen nicht Tür und Tor zu eurem Computer zu öffnen.

Windows XP vom USB-Stick installieren

USB-Stick

[Update vom 11.10.09] Für Windows 7 gibt’s einen separaten Artikel:  Windows 7 vom USB-Stick installieren [Update Ende]

Am Mittwoch habe ich im Kaleidoskop auf einen Artikel bei Feldstudie.net verwiesen, wie man Windows Vista oder Windows 7 von einem bootfähigen USB-Stick installieren kann.

In den Kommentaren zum Artikel hatte ich bereits geschrieben, dass diese Methode nicht unter Windows XP funktioniert. Das heißt aber nicht, dass es generell nicht funktioniert.

Auf myeee.wordpress.com gibt es eine einfache Anleitung samt allen notwendigen Downloads, wie man auch Windows XP von einem USB-Stick installieren kann.

Dazu benötigt man nur drei Dinge:

  • einen USB-Stick oder SD-Karte mit mindestens 1 GB Speicherplatz
  • eine Windows XP Installations-CD
  • die Software WinSetupFromUSB

Befolgt man die Anleitung Schritt für Schritt, erhält man im Nu einen bootfähigen USB-Stick, mit dem man auch Windows XP installieren kann.

Jeder Besitzer eines Netbooks ohne CD/DVD-Laufwerk sollte einen solchen bootfähigen USB-Stick immer griffbereit haben, für den Fall, sein Betriebssystem neu installieren zu müssen.

Ein kleiner Hinweis, da es in der Anleitung nicht ausdrücklich erwähnt wird: die eigentliche Erzeugung des bootfähigen USB-Sticks mit Windows XP endet mit dem Kopiervorgang in Schritt 6.
Alle nachfolgenden Punkte gehören bereits zur Installation von Windows und müssen natürlich nur ausgeführt werden, wenn man Windows auch tatsächlich installieren will!

Free Launch Bar 2.0 erschienen

DesktopVor einigen Wochen hatte ich bereits die Freeware Free Launch Bar vorgestellt. Damals habe ich die fehlende Unterstützung für Windows Vista bemängelt.

Jetzt ist Free Launch Bar Version 2.0 erschienen, die man auch problemlos unter Windows Vista (auch 64-bit) einsetzen kann.

Wurde auch mal Zeit für das Update. :)

Fotos mit Wasserzeichen versehen mit waterMark

Fotos, BilderEin Möglichkeit, die eigenen Fotos im Internet zu schützen, ist die Verwendung von Wasserzeichen. Mit einem teilweise transparenten Wasserzeichen versehene Fotos lassen das Objekt immer noch deutlich erkennbar, es schreckt aber andere Webseitenbetreiber davor ab, das Bild auf der eigenen Webseite zu verwenden.

Mit der Freeware waterMark v2 von PMlabs ist es ein Kinderspiel, seine Fotos mit einem solchen Wasserzeichen zu versehen.

watermark_editor_screen Im ersten Schritt muss man sich ein Wasserzeichen definieren. Das Wasserzeichen kann aus Text und/oder Bildern bestehen und unterstützt sogar mehrere Ebenen. Auch sehr gut finde ich die vorgegebenen Variablen. Damit kann zum Beispiel der Dateiname oder die Abmessung als Wasserzeichen angegeben werden.

Hat man das eigentliche Wasserzeichen fertig, sagt man dem Programm noch, an welcher Position man das Zeichen gerne hätte. Eine pixelgenaue Angabe ist dabei möglich.

Die erweiterte Bildgenerierung hat es in sich: man kann sowohl das Ausgabeformat auswählen, als auch in einem Schritt die Fotos auf eine einheitliche Größe zuschneiden lassen. EXIF-Daten bleiben bei JPEG-Komprimierung ebenfalls erhalten!

watermark_screenDie so erzeugten Wasserzeichen kann man als Profile abspeichern. Zukünftig muss man dann nur noch die gewünschten Bilder im integrierten Dateibrowser auswählen und die Aktion starten. So haben alle Fotos mit nur wenigen Klicks ein einheitliches Branding.

Der Screenshot des Programmfensters ist zum Beispiel mit einem Wasserzeichen versehen, so wie es oben definiert wurde. Obwohl man auf dem Bildschirmfoto noch alles eindeutig erkennen kann, ist es für andere Webmaster uninteressant geworden, das Foto für die eigene Verwendung zu klauen. :P

Mein Fazit: Bilder mit einem Wasserzeichen stempeln können viele Programme. Die meisten Softwares für die Fotoverwaltung haben das bereits integriert. Aber so komfortabel und so anpassungsfähig wie waterMark v2 sind die wenigsten. Und dazu ist das Programm auch noch Freeware. Eine ganz klare Empfehlung. :)

Wer das Tool mal testen möchte, muss .NET Framework 2.0 von Microsoft installiert haben.