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Firefox schneller starten mit SpeedyFox

Mozilla FirefoxGrundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit Firefox, aber: der langsame Start des Browsers nervt mich doch schon gewaltig. Das ist immer der Punkt, an dem ich mir überlege, zu Google Chrome zu wechseln. Mal ehrlich, mich interessieren die Millisekunden-Unterschiede bei den ganzen Benchmarks zur Rendergeschwindigkeit eigentlich überhaupt nicht, da sie in der Praxis nicht bemerkbar sind.

Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass fast alle anderen Browser beim Programmstart wesentlich schneller als Mozilla Firefox sind. Lediglich die ganzen Add-Ons haben mich bisher noch vom Browserwechsel abgehalten. Wobei mit Sicherheit genau da auch der Hase im Pfeffer liegt. Schon mal Firefox mit einem neuen Profil ohne Add-Ons gestartet? Da sieht man, das er auch deutlich schneller kann…

Wie auch immer, Crystalidea Software schickt das kleine Tool SpeedyFox ins Rennen, um Firefox beim Programmstart Beine zu machen. Der Browser soll nach der Optimierung des Benutzerprofils bis zu drei mal schneller starten.

Speedyfox ScreenshotDie Freeware erkennt automatisch die vorhandenen Profilordner, in der Regel muss das “Default”-Profil ausgewählt werden. Die Datenbank des Profils wird von SpeedyFox defragmentiert, was für den Schnellstart sorgen soll.

Bei meinem Test konnte ich tatsächlich feststellen, das Firefox etwa schneller als zuvor startete. Aber Wunder sollte man sich von SpeedyFox auch nicht erwarten. Vielleicht ist man besser beraten, wenn man seine installierten Add-Ons auf Notwendigkeit überprüft und im Zweifel deaktiviert oder gar deinstalliert.

ReadyBoost & Windows 7

Windows 7 LogoSeit Windows Vista und auch bei Windows 7 wird ReadyBoost von Microsofts Betriebssystemen unterstützt. Diese Cache-Technik soll auf leistungsschwächeren Rechnern eine höhere Systemleistung erzielen, da Flash-Speicher eine wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als Festplattenspeicher.

Windows 7 ReadyBoost SetupReadyBoost unter Windows 7 zu aktivieren ist ganz einfach. Wenn man ein Laufwerk mit Flashspeicher (USB-Stick oder Speicherkarte) mit dem Rechner verbindet, kann man bereits beim Autostart die entsprechende Option auswählen.

Alternativ kann man auch den Weg über den Arbeitsplatz nehmen, indem man per Rechtsklick auf das Laufwerk die Eigenschaften aufruft. Unter dem Reiter “ReadyBoost” können die notwendigen Einstellungen vorgenommen werden.

Folgende Voraussetzungen sollte man beachten: die Größe der ReadyBoost-Datei soll von 230 MB bis zu maximal 4 GB reichen. Das Verhältnis ReadyBoost Cachegröße und Arbeitsspeicher (RAM) soll irgendwo  von zwischen 1:1 bis maximal 3:1 liegen. Den größten Vorteil hat man nicht eher durch einen größeren Cache sondern durch schnelleren Flashspeicher. Eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind das A und O.

Windows 7 ReadyBoost SetupNun habe ich mit meinem Asus eee Pc 1000H einen eher leistungsschwachen Rechner mit Windows 7 am Start. Außerdem ein integriertes Seicherkarten-Laufwerk und eine unbenutzte 4GB SD-Speicherkarte.

Ich habe ReadyBoost mal aktiviert und konnte auf den ersten Blick keine merkliche Leistungssteigerung im Betrieb feststellen. Aber ich glaube, dass das Netbook mit ReadyBoost schneller aus dem Standby wieder aktiviert wird.

Vielleicht auch nur ein Placebo-Effekt, wer weiß.