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FontStruct – entwirf deine eigene Schriftart

Vor ein paar Tagen habe ich bereits beschrieben, wie man aus seiner Handschrift eine Schriftart erstellen kann.

Heute möchte ich euch FontStruct vorstellen. FontStruct ist ein kostenloser Webdienst, bei dem man im Browser seine eigene Font erstellen kann. Dazu ist lediglich eine Registrierung notwendig.

fontstruct_screen Der auf Flash basierende Editor bietet zahlreiche Formen (so genannte Bricks) mit denen man seine Schrift designen kann.

Zugegeben, das AuswĂ€hlen und Suchen passender Bricks ist wegen der Vielzahl an Mustern am Anfang ein wenig fummelig. Aber man kann damit wirklich gute Ergebnisse erzielen. HĂ€ufig verwendete Bricks werden aber in einer Schnellauswahl unter “My Bricks” angezeigt, was die Arbeit sehr erleichtert.

Zwischendurch kann man seine Font auch speichern und spÀter weiterarbeiten.

Seine eigenen EntwĂŒrfe und fertige Schriftarten kann man unter “My FontStruct” bearbeiten und downloaden. Hier kann man auch festlegen, ob die Schriftart privat bleibt oder unter einer CC-Lizenz veröffentlicht werden soll.

Die fertige Schrift ist im Format TTF (TrueType Font) und kann in Windows, Linux und MacOS installiert werden.

Viel Spaß damit! :)

Yourfonts.com – die eigene Handschrift als TrueType-Font

yourfonts240x60 Auf dem efb bin ich auf eine Webseite gestoßen, die einen genial Service anbietet:

Yourfonts.com

Man kann dort mit Hilfe einer Vorlage die eigene Handschrift als TrueType-Font erzeugen lassen, und sie anschließend wie jede andere Schriftart auf dem PC oder MAC verwenden. Und das ganze ist auch noch kostenlos!

Ein Dokument am Computer erstellen mit der eigenen Handschrift ist damit kein Problem mehr. Voraussetzung dafĂŒr ist nur ein Scanner, um die Vorlage wieder einscannen zu können.

yourfonts_screen Nach dem Druck der Vorlage muss man diese von Hand ausfĂŒllen. Ich habe zum Schreiben einen schwarzen Fineliner benutzt. Damit hatte ich ein besseres Schriftbild als mit einem Kugelschreiber.

Zur besseren Orientierung sind die einzelnen Felder mit Hilfslinien versehen. Schön an die Grundlinie halten und sauber ausfĂŒllen, dann bekommt man ein ordentliches Ergebnis.

Scannen sollte man die Vorlage als Bild mit Graustufen. UnterstĂŒtzt werden die Formate .gif, .jpg, .png und .tif.
Danach die beiden Seiten hochladen, Vorschau ansehen, Downloadlink klicken und die Schriftart installieren – Fertig!

Es muss natĂŒrlich nicht unbedingt die eigene Handschrift sein. Die Vorlage kann auch sehr kreativ ausgefĂŒllt werden, zum Beispiel mit Symbolen statt Buchstaben. Viel Spaß mit eurer individuellen Schrtiftart!

BuddyPress: Social-Network auf WordPress-Basis

Einige Entwickler arbeiten zur Zeit an BuddyPress, einem Projekt, das mit Hilfe von verschiedenen Plugins aus WordPress eine Art Community oder Social-Network macht. Auf der deutschen Webseite heißt es:

BuddyPress ist im Wesentlichen eine Sammlung von WordPress MU spezifischen Plugins. Jedes dieser Plugins fĂŒgt BuddyPress ein eindeutiges Feature (oder Komponente) hinzu und ist nur fĂŒr diese eine Komponente (zum Beispiel Privatnachrichten) zustĂ€ndig. BuddyPress verfĂŒgt jedoch auch ĂŒber ein Kernplugin, welches von allen anderen Plugins benötigt wird. Es enthĂ€lt gemeinsame Funktionen und fĂŒhrt die Basismodifikationen zur WordPress MU Schnittstelle durch.

Im Moment nur kompatibel zu WordPress MU, soll nun aber eine Version entwickelt werden, die auch mit der normalen WordPress-Installation funktioniert.

Einige Features sollen sein: Profile, Private Nachrichten, Freunde, Gruppen, Blogs, Fotoalben und mehr. Quasi alle Standards, die man auch aus wkw, MeinVZ oder Facebook kennt.

Zur Zeit gibt es einen Release Candidate 1 zum download, der aber nur mit WordPress MU lÀuft.
Aber:

Achtung: BuddyPress befindet sich zurzeit in der Entwicklung. Wir empfehlen noch keinen produktiven Einsatz.

Eine funktionsfÀhige Demo gibts auch.

[via]

Bildersuche nach Farben

Ich bin vorgestern zufĂ€llig auf eine Webseite gestoßen, die ich richtig genial finde und euch hier heute zeigen will.

Es handelt sich dabei um Multicolr Search Lab von Idée Inc.

Auf der Seite kann man nach Bildern suchen! Toll, oder? :)

multicolr_screen Zugegeben, dass allein ist kein KunststĂŒck.

Bei Multicolr kann man aber nicht etwa wie bei der Google Bildsuche mit Hilfe von Suchbegriffen nach Bildern suchen, sondern durch Vorgabe der in den Bildern vorkommenden Farben. Dabei können bis zu zehn Farben definiert werden.

Das wirklich geniale dabei ist: das Suchergebnis besteht ausschließlich aus einem 10 Millionen Fotos umfassenden Pools von Flickr, die alle mit einer Creative-Commons-Lizenz versehen sind. Die freie Verwendung der Fotos ist damit unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Schaut euch die Lizenzbestimmungen der einzelnen Bilder vorher genau an, um da kein Risiko einzugehen.

Ein Farbschema einfach online erstellen

Ich möchte euch heute einige kostenlose Webdienste vorstellen, mit denen man sich passende Farbschemata erstellen kann.

Ein schönes Farbschema mit harmonischen Farben ist sehr von Vorteil, wenn man sich eine Webseite erstellt oder fĂŒr jegliches Design im Allgemeinen.

kuler_screen

Mein persönlicher Favorit ist kuler von Adobe. Mit kuler lassen sich sehr einfach eigene Schemata erstellen.

Man wĂ€hlt sich ein Muster aus, auf deren Basis die anderen Farben gewĂ€hlt werden sollen (z.B. KomplementĂ€rfarben, Monochrom, Farbtöne…).

Anschließend kann man mit der Maus auf einem Farbspektrum die Grundfarbe beliebig auswĂ€hlen oder auch direkt ĂŒber einen Hexadezimal- oder RGB-Wert definieren. So hat man nach wenigen Klicks bereit ein ansprechendes Farbschema.

kuler_screen_2

Möchte man zu einen vorhandenen Foto passende Farbtöne finden, ist das auch kein Problem mit kuler. Einfach das Foto direkt hochladen (alternativ auch bei Flickr) und  mittels fĂŒnf beliebigen Auswahlpunkten ein Schema erstellen.

Ist man selbst nicht kreativ genug, gibt es auch noch die Möglichkeit, sich aus einem Themepool ein  fertiges Schema zu wĂ€hlen. Bei einer Registrierung kann man seine eigenen Schemata auch der Community zur VerfĂŒgung stellen. Diese können dann auch bewertet werden.

Auch praktisch: man kann seine Kreationen nach einer Registrierung als Farbpalette im  .ASE-Format (Adobe Swatch Exchange) exportieren und sie so direkt in Adobe-Software verwenden (z.B. Photoshop).

Webseiten wie kuler gibt es jede Menge im Internet. Ein paar Links will ich euch noch geben. Kann sich dann jeder selbst ein Bild machen.  :) ‘Ein Farbschema einfach online erstellen’ weiterlesen

PrĂŒfen des Webseitenlayouts in verschiedenen Browsern

SoftwareJeder, der schon einmal eine Webseite designed hat, kennt das:
Im Standardbrowser sieht das Design genau so aus, wie man sie sich vorgestellt hat. Bestens! Es lebe der valide CSS / (x)html-Code.

Gilt das somit auch fĂŒr andere Browser? Sollte man doch meinen. Immerhin macht man sich die MĂŒhe, validen Code zu produzieren und sich an Standards zu halten. Aber das ist natĂŒrlich weit gefehlt.
Nicht selten ist im Brwoser XY ist das Layout total zerschossen. Schön, wenn man es selber herausfindet. Blöd nur, wenn die Seite online ist und man seine Besucher mit einem hĂ€ĂŸlichen Layout begrĂŒĂŸt.

Viele Entwickler halten sich nicht an gegebene Standards oder erweitern ihn nach eigenem Ermessen. Zugegeben, verglichen mit vor 10 Jahren hat sich die Situation aber schon um einiges verbessert.

Ohne jetzt mal nĂ€her auf die GrĂŒnde einzugehen oder mit dem Finger auf böse Browser zeigen zu wollen, möchte ich euch einige Möglichkeiten zeigen, wie ihr das Layout eurer Seite ohne Installation auch in exotischen Browsern ansehen und testen könnt.

browsershots.org

browsershots.org

Eine sehr große Auswahl an Browser, auch installiert unter verschiedenen Betriebssystemen, findet man auf BrowserShots.

Bei Browsershots trÀgt man seine URL in einer Warteschlange ein und erhÀlt nach einigen Minuten Screenshots von der eigenen Webseite.
Diese Screenshots zeigen die Seite so, wie sie in den gewÀhlten Browsern angezeigt wird.

Je nach Auswahl kann hier einige Zeit vergehen. Nach 30 Minuten muss die Wartezeit per Mausklick verlÀngert werden, sonst wird man aus der Warteschlange gelöscht. Wer möchte, kann sich einen bezahlten Account anlegen, um schneller an die Bildschirmfotos zu kommen.

Grob geschÀtzt kann dort aus 100 verschiedenen Browsern unter Linux, Windows und MacOS ausgewÀhlt werden.
Ebenfalls ist die Angabe der Bildschirmauflösung, Farbtiefe, Java- und Flashversion möglich.

Eine Alternative dazu ist der Einsatz von portablen Versionen von Browsern. Eigentlich fĂŒr die Verwendung auf einem USB-Stick gedacht,  sind die Portables bestens geeignet, um sich ein Bild von einer Software zu machen, ohne diese installieren zu mĂŒssen.

Eine große Auswahl an portablen Browsern (und auch anderer portabler Software) findet man zum Beispiel bei Caschy.

Eine weitere Seite, auf die ich kĂŒrzlich bei heise online aufmerksam wurde, ist Xenocode. Xenocode bietet ebenfalls Browser an, die ohne Installation lauffĂ€hig sind und darĂŒber hinaus in einer eingenen Sandbox laufen. Der Nachteil an der Sandbox-Version ist, das damit kein Anpassen der Einstellungen, persönliche Lesezeichen usw. möglich ist.
FĂŒr den Test des Layouts ist das aber auch nicht notwendig.

Opera Mini

Opera Mini

Mobiler Content wird ja auch immer wichtiger, deshalb hier auch noch ein paar Links, wo man seine Seite auf einem emulierten Handy angezeigt bekommt.
iPhone – wie der Name schon sagt, ein Emulator des iPhone-Browsers

Opera Mini – simuliert den Browser opera Mini

Wie stellt ihr die BrwoserkompatibilitÀt eurer Webseiten sicher? Mal abgesehen von validem Code. ;)