Ich nutzte oft portable Software und werde daher häufig vom Programmkompatibilitäts-Assistenten (was für ein Titel, kurz auch PCA genannt) mit der Fehlermeldung “Dieses Programm wurde eventuell nicht richtig installiert” genervt. Diese Meldung haben sicherlich schon viele von euch zu sehen bekommen.
Dieser Dienst überwacht laufende Software, meldet fehlerhafte Installationsversuche und erkennt auch inkompatible Software. Teilweise zurecht, teilweise aber auch unzurecht. Wie oft bei portabler Software, die logischerweise gar nicht installiert werden muss.
Mit einem Tweak kann man diesem Dienst endgültig den Stecker ziehen und die Meldungen damit ausschalten.
Öffnet das Startmenü und gebt im Suchfeld “services.msc” ein. Öffnet die Liste der Dienste und sucht in der Übersicht nach dem Eintrag “Programmkompatibilitäts-Assistent-Dienst” und öffnet die Eigenschaften mit einem Doppelklick.
Ändert den Starttyp auf “Deaktiviert” und wenn ihr nicht bis zum nächsten Neustart warten wollt, könnt ihr den Dienst auch direkt beenden.
Fertig, ab sofort herrscht Ruhe. 
Achso, das Deaktivieren des Dienstes ist natürlich keine Lösung, falls ihr versucht,eine inkompatible Software zu installieren.
(via)
Die Bibliotheken des Windows 7 Explorer sind eine feine Sache wie ich finde. Leider können die Bibliotheken nur für eine handvoll Dateitypen konfiguriert werden und bieten auch nur ein Symbole pro Typ an. Mit der kostenlosen Software Replace Librarie Icons kann man diesen Umstand aber ändern.
Einfach das portable Tool starten und aus der Auswahl an Icons ein neues Symbol für die gewünschte Bibliothek auswählen. Das war’s auch schon. Wenn die zur Auswahl gestellten Symbole nicht ausreichen, kann man natürlich auch andere Icons verwenden.
Mal angenommen, ihr habt einen Rechner, den nur ihr alleine verwendet und bei dem ihr es verantworten könnt, das Benutzerkonto ohne Passwortabfrage zu verwenden. Dann seit ihr mit Sicherheit genervt von der Anmeldung bei Windows 7 und Windows Vista, bei der ihr immer euer Passwort eingeben müsst.
Dieses Prozedur kann auch deaktiviert werden, so dass Windows automatisch den Benutzer anmeldet, ohne nach einem Kennwort zu fragen. So funktioniert es:
- Öffnet das Startmenü und gebt im Suchfeld “Eingabeaufforderung” ein. Alternativ könnt ihr auch den Eintrag “Ausführen” direkt auswählen, falls dieser vorhanden ist (oder mit der Tastenkombination WINDOWS+R starten)
- Macht einen Rechtsklick auf “Eingabeaufforderung” und wählt “Als Administrator ausführen”
- In der Eingabeaufforderung gebt ihr den Befehl control userpasswords2 ein
- Das Häkchen bei “Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben” entfernen

- Letzmalig euer Passwort zur Bestätigung eingeben
- Mit OK bestätigen, fertig
Beim nächsten Neustart bootet Windows bis zum Desktop ohne den Anmeldebildschirm zu zeigen. Falls ihr mehrere Benutzerkonten habt (wobei ich dann von dieser Methode abrate), wird immer der zuletzt angemeldete User automatisch ausgewählt.
Da war ich jetzt schon etwas überrascht, aber nicht positiv.
Auf meinem Netbook (ein eeePC 1000H) war seit fast einem Jahr der Release Candidate von Windows 7 am laufen. Weil die Testperiode demnächst ausläuft, musste ich mir Windows 7 neu installieren.
Sollte ja kein Problem sein, dachte ich. Bisher gab es mit Hardware und Treiber auch keine Probleme.
Denkste! Ich wollte die Asus Tray Utilities wieder installieren, um schnell Zugriff auf verschiede Aktionen zu haben. Aber nach der Installation der ACPI-Treiber mit integriertem ASTray-Tool kamen laufend Fehlermeldungen wie “Can not open asusacpi.sys” und “Fehlender Asus ACPI-Treiber. Bitte Asus ACPI-Treiber installieren”. Auch die Super Hybrid Engine wurde trotz Eintrag im Autostart nicht automatisch gestartet.
Nach einigen Neuinstallationen, etlichen Neustarts und ein paar grauen Haaren mehr habe ich endlich eine Lösung gefunden.
Um die Lösung mal für die Nachwelt festzuhalten:
- Erst mal ACPI-Software und Super Hybrid Engine wieder deinstallieren
- Neu starten
- KB Filter Utility installieren
- Neu starten
- Hotkey Service Utility installieren
- Neu starten
- Super Hybrid Engine installieren
- Neu starten, fertig
Es gibt kein Tray Utility mehr unter Windows 7. Schade, ist aber wohl so. Aber die ACPI-Fehlermeldungen sind damit beseitigt.
Anschließend funktionieren alle “Fn”-Tasten, die beiden belegten Instant-Keys und SHE wird wieder automatisch gestartet. Um die anderen beiden Instant Keys mit Programmen zu belegen, installiert man das ASUS Instant Key Utility.
Ende gut, alles gut.
Ich hoffe, dass ich damit jemandem helfen konnte.
Über das Rechtsklick-Kontextmenü kann man in Windows auf jede Menge gängige Befehle und Aktionen zugreifen. Sollte jeder kennen, der schon mal selbstständig einen Rechtsklick durchgeführt hat.
Mit dem Tool Right Click Extender kann man das Kontextmenü von Windows 7 ganz einfach um weitere Befehle und Einträge ergänzen.
Auf Datei- und Ordnerebene stehen insgesamt bis zu elf neue Einträge zur Verfügung, darunter nützliche Funktionen wie “Copy to” oder “Move to”.
Bei einem Rechtsklick auf den Desktop kann das Kontextmenü um Einträge zum Öffnen der Systemsteuerung oder des Taskmanager erweitert werden. Auch der berühmt-berüchtigte “God-Mode” kann hier ausgewählt werden. (DEN sollte mittlerweile wirklich jeder kennen. Es gibt unbestätigte Gerüchte, selbst der Papst habe in der Weihnachtsmesse darüber gepredigt.
)
Die Software ist kostenlos und Stand-Alone, eine Installation ist also nicht nötig. Laut Webseite soll Right Click Extender auch unter Windows Vista funktionieren. Einfach mal ausprobieren.
Wer an so was Gefallen hat, sollte auch mal drüben bei Jeffrey vorbeischauen. Er hat kürzlich FileMenu Tools vorgestellt. Mit FileMenu Tools kann man ebenfalls das Kontextmenü von Windows anpassen. Schaut es euch mal an!
(RCE: via)
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