Vor einer Woche habe ich einen Artikel geschrieben, wie man einen FTP-Server zum Windows 7 Explorer hinzufügt.
Danach wurde von einigen Lesern die Frage gestellt, ob und wie man den diesem FTP-Laufwerk einen Laufwerksbuchstaben zuordnen könne. Ich habe darauf hin mal ein wenig recherchiert. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das mit Windows Bordmitteln nicht möglich ist.
Aber in Bjoerns Windows Blog habe ich eine kostenlose Software gefunden, die genau das kann: NetDrive.
Mit NetDrive kann man also auch FTP-Server im Windows Explorer integrieren, allerding um die Möglichkeit erweitert, dem FTP-Laufwerk einen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen.
Bitte beachtet, das NetDrive nur für den Heimgebrauch kostenlos ist und noch nicht 64-Bit fähig ist!
Eben bei Caschy gelesen, dass es aktuell eine Aktion von PC-Welt und WinRAR gibt, bei der man kostenlos eine Lizenz für die Packer-Software WinRAR 3.8 erhält. Die Version ist zwar nicht die Aktuellste (die neuste Versionsnummer lautet 3.91), dennoch wird es sicher den ein oder anderen interesen.
Lediglich kurz registrieren und man bekommt eine Lizenzdatei per Email zugesendet. Den Download der alten Version 3.8 gibt’s bei RARLAB. Die Aktion läuft bis zum 15.03.2010, also noch genügend Zeit.
Update: der Downloadlink führt zur englischen Version. Einen Link zur deutschen Version gibts hier.
Für die schnelle Bildbearbeitung zwischendurch setze ich PAINT.net ein. Die Software ist klein, bietet eine gute Grundausstattung an Funktionen zur Bildbearbeitung und ist vor allem kostenlos. Gestern ist übrigens ist die finale Version 3.5 erschienen, die neben einigen Neuerungen und Fehlerbeseitigungen auch ein wesentlich hübscheres Interface mit sich bringt (Stichwort: Aero und Windows 7).
OK, zurück zum eigentlichen Thema: klickt man im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf eine Bilddatei, kann man dort die Option “Bearbeiten” auswählen. Leider ist dieser Befehlt mit MS Paint verknüpft, so dass die Datei also in Paint geöffnet wird. Das lässt sich aber mit einem kleinen Tweak in der Registry ändern.
Startet Regedit, um die Registry zu bearbeiten. Klickt euch durch zu diesem Eintrag:
HKEY_CLASSES_ROOT\SystemFileAssociations\image\shell\edit\command
Dort macht ihr einen Doppelklick auf “Standard” und tragt im Feld “Wert” diesen Pfad ein:
“C:\Program Files\Paint.NET\PaintDotNet.exe” “%1″
Bei einem abweichenden Installationspfad von Paint.net müsst ihr den Eintrag natürlich anpassen.
Fertig, ab sofort könnt ihr Bilddateien direkt per Kontextmenü mit Paint.net bearbeiten.
Vor einigen Tagen bekam ich eine eMail von Yair Konfino:
Hi,
I’d love to see my software reviewed by you:
http://www.gmailnotifier.com
Appreciate,
Thanks
Desktopbenachrichtigungen für Emails? Aber immer doch!
Also gleich mal die Freeware Gmail Notifier geladen und installiert.
Mein erster Eindruck war durchaus positiv. Anderes als zum Beispiel bei Gmail Notifier Plus (Nicht zu verwechseln! Können die nicht etwas kreativer sein bei der Namensuche!?) kann man mit dieser Software die komplette Nachricht ansehen, als gelesen markieren oder auch löschen, ohne sich nochmals über den Browser bei Google Mail anzumelden. Klarer Vorteil.
Das war’s aber auch schon an Vorteilen: es gibt keine Möglichkeit, aus dem Programm heraus eine neue Email zu verfassen, weder direkt noch indirekt. Ebenfalls kann man aus Gmail Notifier Google Mail nicht im Browser öffnen. Das sind elementare Funktionen, die einfach nicht vorhanden sind.
Nervig finde ich auch das Verhalten des Programmfensters beim Minimieren. Es minimiert sich nämlich nicht in die Taskleiste sondern verkleinert sich und bleibt als Google-Suchfenster offen. Statt dessen muss man auf das X zum Schließen klicken, um das Fenster im Tray zu verbergen.
Also die Software gleich wieder deinstalliert. Potential ist vorhanden, aber bis Gmail Notifier nicht noch um einige Features erweitert wird, lautet meine Empfehlung weiterhin Gmail Notifier Plus (läuft aber nur unter Windows 7).
Bei Giveaway of the Day gibt’s mal wieder eine gute Software für lau.
Paragon Partition Manager 10 wird heute zum kostenlosen Download angeboten.
Mit dem Partition Manager kannst du neue Partitionen erstellen (kaum zu glauben, aber wahr) und bestehende Partitionen ohne Datenverlust bearbeiten. Wenn euch zum Beispiel die Aufteilung des Speicherplatzes von verschiedenen Partitionen nicht gefällt, kann man mit diesem Programm die Größe während des Betriebs ohne Datenverlust ändern. Die Version 10 läuft auch unter Windows 7 (inkl. 64 bit)!
Leider ist es “nur” die englische Version, aber für einen versierten PC-User sollte das kein Hindernis sein. Und wie heißt es: einem geschenkten Gaul bla bla.
Bei Interesse schlagt schnell zu, wie üblich gibt es die Vollversion bei GotD nur für einen Tag.
Microsoft hat heute die finale Version ihrer kostenlosen Antivirensoftware Microsoft Security Essentials veröffentlicht.
Die Software kann ab sofort heruntergeladen werden und läuft unter allen Windowsversionen ab Windows XP.
Microsoft will mit der kostenlosen Software allen Windows-Benutzern eine Art Basisschutz vor Viren, Trojanern und Schadcode anbieten. Für den normalen Hausgebrauch soll das AV-Programm ausreichend sein. Soll heißen: wer sich nicht allzu weit in die dunklen Abgründe des Internets vorwagt, ist damit gut bedient. Alle anderen sollen doch lieber eine “umfassendere Lösung” suchen. So interpretiere ich jedenfalls die Pressemitteilung.
Wer bisher eine andere kostenlose Antivirus-Software wie z.B. Avira AntiVir verwendet hat, sollte mal einen Blick auf Security Essentials werfen.
Ich aber bleibe G-Data Antivirus treu, auch wenn’s nicht kostenlos ist.
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